+++ Macron: SEINE EURO-Rede macht Angst +++

Auf Facebook liken

Watergate Redaktion 26.9.2017

Nach Jahren der Krise will Frankreich mit dem deutschen Partner wieder auf Augenhöhe sprechen und große gemeinsame Pläne schmieden. So die Vorstellungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron.

Er will mit Angela Merkel Europa neu gestalten. Macron hatte Ende August schon angedeutet, wohin die Reise für ein neues Europa gehen soll. Eine EU-Wirtschaftsregierung und ein EU-Finanzministerium könne er sich vorstellen. Die bisherigen Verträge sollen grundlegen reformiert werden. http://www.watergate.tv/2017/09/25/achtung-jetzt-direkt-nach-der-merkel-wahl-kommt-die-neue-eu/

Heute Nachmittag wird Macron seine Europa-Pläne konkret vorstellen. Die Wahl des Termins ist strategisch. Zum einen wollte Macron den Ausgang der Bundestagswahlen abwarten, um die Ergebnisse entsprechend in seine Rede einzubauen. Bis nach der neuen Regierungsbildung will er nicht warten, weil er die Europadebatte entscheidend beeinflussen will. Auch bei der künftigen deutschen Regierung. Europa müsse sich nach der Bundestagswahl sofort für eine neue Europa Debatte öffnen, warb Macron. Es gebe keine Zeit zu verlieren.

Angesichts der Lage in Deutschland nach den Wahlen wird er weder von Merkel noch einem anderen Politiker verlässliche Reaktionen und Antworten erwarten können. Merkel ist de facto machtlos. Ob sie eine neue Regierung bilden kann ist derzeit fraglich.

Für ein souveränes Europa sieht Macron noch einige Herausforderungen. So zum Beispiel der Kampf gegen den Klimawandel, eine Wirtschafts- und Währungsunion, Migration, Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie die digitale Revolution.

Nach diesen Andeutungen will Macron die EU anscheinend zu einem Superstaat umwandeln. Die veränderte politische Lage nach den Bundestagswahlen könnten Macrons Pläne zerplatzen lassen. Warten wir die Rede um 15 Uhr ab.

Auf Facebook liken