+++ Besuch von historischer Bedeutung: Saudischer König bei Putin +++

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Watergate Redaktion 5.10.2017

Der König von Saudi-Arabien hat jetzt zum ersten Mal Moskau besucht. Nachdem sich Saudi-Arabien vom Petro-Dollar gelöst hat, zeigt der Besuch in Moskau ein überdeutliches Signal nach Amerika und zur geopolitischen und finanzpolitischen Situation der Welt. Der Besuch des saudischen Königs Salman bei Putin hat historische Tragweite. Russland läuft den USA den Rang ab.

Saudi-Arabien war bislang der engste Verbündete der USA im Nahen Osten. Dass Saudi-Arabien jetzt Beziehungen zu Russland aufnimmt, zeigt, wie stark die Stellung Russlands wieder in der Region geworden ist.

Auch andere Länder suchen jetzt den Kontakt zu Russland. Denn die Staaten haben ein besonderes Interesse zu den Beziehungen mit Putin. So auch Saudi-Arabien. Als größter Ölproduzent des OPEC-Kartells verbündet sich Saudi-Arabien damit mit dem größten Energie- und Ölproduzenten außerhalb des OPEC Kartells.

Damit wollen die beiden Länder den Preisverfall stoppen, unter dem beide aktuell leiden. Das Bündnis dient auch dazu, der wachsenden Öl-Fracking-Industrie aus den USA zu trotzen.

Saudi-Arabien erkennt mit dem Besuch in Moskau den gestiegenen Einfluss Russland in der Geo-, Energie- und Finanzpolitik der Welt an. Gerade aber in der Region hatte Russland mit seinen Militärinterventionen maßgeblich an Einfluss zurückgewonnen.

Saudi-Arabien wird sich von dem Bündnis mit Moskau aber auch eine Eindämmung des iranischen Einflusses in der Region erhoffen. Der Iran, der Erzfeind der Saudis, wird von den Saudis als wichtigste Bedrohung der Sicherheit und Stabilität in der Region angesehen.

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