+++ USA kürzt Sonderzuschüsse an WELTBANK – wen es wirklich trifft…+++

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Watergate Redaktion 17.10.2017

Der amerikanische Finanzminister Steven Mnuchin teilte am Freitag mit, dass die USA gegen eine Erhöhung der Gelder der Weltbank sind. Die Weltbank arbeite nicht effizient genug, so Mnuchin. Die Weltbank hält ihre aktuellen finanziellen Mitteln für unzureichend. Weltbankpräsident Kim hält zusätzliche Mittel für notwendig, damit die Sonderorganisation der Vereinten Nationen die weltweite Armut besser bekämpfen könne.

Mnuchin ist der Ansicht, dass die aktuellen Gelder in Höhe von 60 Milliarden Dollar für Entwicklungsprojekte ausreichten. Man müsse das Geld eben da einsetzen, wo es am nötigsten gebraucht werde. Die Weltbank könne beispielsweise ihre Kredite zuerst an die Länder vergeben, die am bedürftigsten seien. Außerdem solle die Weltbank ihre Kosten für Gehälter und Extra-Ausgaben reduzieren.

Die Weltbank ist der weltweit größte Geldgeber für Entwicklungsprojekte. Die USA sind der größte Beitragszahler. Die Aufforderung zu Einsparungen liegt ganz auf dem von Trump eingeschlagenen Sparkurs und Rückzug in internationalen Projekten und Abkommen. Nach dem angekündigten Austritt aus dem Klimaschutzabkommen, hatte Trump erst vergangene Woche angekündigt, aus der Unesco auszutreten.

Die Weltbank gilt allerdings nicht nur als „Helfer“ bei Entwicklungsprojekten, sondern auch als Institution, die zusammen mit dem „Internationalen Währungsfonds“ IWF selbst die Probleme erst schafft. Kredite werden an Vorgaben gebunden, die nicht selten die Armut vergrößern. Ob das Establishment in den USA sich über diese fehlende Einflussnahme freut?

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