+++ Britische Notenbank hebt Leitzins an – EZB riskiert Finanzcrash +++

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Die britische Notenbank folgt dem Beispiel der amerikanischen Fed und hebt den Leitzins vorsichtig an. Ganz im Gegensatz zu EZB Chef Draghi, der die gefährliche Politik des billigen Geldes in Europa weiterverfolgt, obwohl sich die europäische Wirtschaft seit dem Finanzcrash 2008 wieder erholt hat. Draghi riskiert mit der Nullzinspolitik einen erneuten Finanzcrash in Europa.

Die Briten haben sich jetzt getraut und den Leitzins seit 2007 zum ersten Mal vorsichtig von 0,25 % auf 0,5 % angehoben. Nach dem Finanzcrash 2007 senkte die britische Notenbank den Leitzins auf 0,5 % und nach dem Brexit Referendum nochmals auf 0,25 %, um die britische Wirtschaft zu beruhigen. Die Märkte und Aktienkurse in Großbritannien haben sich inzwischen wieder beruhigt, daher die vorsichtige Erhöhung.

Die britische Notenbank plant, wie die Fed, in den nächsten drei Jahren weitere, vorsichtige Leitzinsanhebungen. Die Bank von England will ihre Leitzinspolitik flexibel halten, sollte es nach dem Brexit wieder zu wirtschaftlichen Einbrüchen kommen. Nötigenfalls könne man den Leitzins wieder senken, so die britischen Währungshüter.

Die Inflation in Großbritannien hat zugelegt, daher die Entscheidung zur Zinserhöhung. Sie liegt in Großbritannien sogar deutlich über dem 2 % Ziel. Die Preissteigerungen waren allerdings vorwiegend extern bedingt. Denn das Pfund hat gegenüber Dollar und Euro durch das Brexit Referendum an Wert verloren. Importe sind teurer geworden.

In Großbritannien wie in den USA reagiert man vorsichtig auf die Erholung der Märkte und hebt den Leitzins an, um die Risiken von Spekulationsblasen und Finanzcrash zu minimieren. Die EZB ist davon noch weit entfernt.

Watergate Redaktion 3.11.2017

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