ENTHÜLLT: Kriegsrhetorik von MERKEL zeigt – NATO und EU vor Krieg mit Iran und Russland?

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Die neue Kriegsrhetorik: Merkel fordert zum militärischen Eingreifen in Syrien auf. War die Münchner Sicherheitskonferenz eine „Kriegskonferenz“? Wollen NATO und EU einen Krieg mit dem Iran und mit Russland provozieren? Sind Merkel, Macron und Von der Leyen die nächsten Kriegstreiber?

von Jane Simpson

Sind Merkel, Macron und Von der Leyen die Kriegstreiber der NATO? Nach der Münchner Sicherheitskonferenz, die vielmehr eine Kriegskonferenz war und Merkels Regierungsrede von drei Tagen kann man nur schwerlich zu einem anderen Schluss kommen. Merkel hat in ihrer Rede die europäischen Staaten dazu aufgefordert, sich in den Syrien Konflikt einzumischen. Europa müsse eine größere Rolle dabei spielen, das „Massaker in Syrien“ zu beenden.

Schon vor knapp zwei Wochen drohte Macron Assad mit Angriff. Sollte sich herausstellen, dass Assad erneut Giftgaswaffen gegen die syrische Bevölkerung eingesetzt habe, werde Frankreich Syrien militärisch angreifen (vgl. hierzu Watergate.tv vom 15.2.2018 http://www.watergate.tv/2018/02/15/plant-macron-einen-false-flag-chemiewaffenanschlag-in-syrien/). Das Szenario erinnert an den völkerrechtswidrigen Angriff auf Jugoslawien, als die NATO Serbien unterstellte, gegen das eigene Volk vorzugehen. Heute wissen wir, dass der Krieg einzig und allein dazu diente, die NATO Osterweiterung entgegen des Abkommens mit Russland voranzutreiben.

Syrien könnte der Vorwand für den Dritten Weltkrieg sein

Wenn die EU und also die NATO einen Vorwand für einen Angriff in Syrien suchen, könnte die Interessenslage ähnlich gelagert sein. Nur ist die Situation in Syrien wesentlich prekärer. Bei einer Einmischung in Syrien läuft die EU Gefahr, in einen Krieg mit dem Iran und somit auch Russland zu geraten. Durch das Beistandsabkommen der NATO Bündnispartner müssten die USA militärisch eingreifen, was zu katastrophalen Folgen führen könnte – dem Dritten Weltkrieg.

Bereits die Türkei hat sich als NATO Mitglied erdreistet, Syrien anzugreifen. In Afrin gibt die Türkei vor, die kurdische Macht in der Region eindämmen zu wollen. Tatsächlich bedeutet der Angriff der Türkei auf das kurdische Volk in Syrien ein weiterer Bruch des Völkerrechts. Generalsekretär der NATO Stoltenberg hatte die Türkei demnach lediglich zur „Zurückhaltung“ aufgefordert. Sollte Macron nun einen „Beweis“ für einen Giftgasangriff auf die Bevölkerung finden, wäre der Grund für einen Angriff gegeben.

Die Folgen könnten, wie bereits angedeutet, verheerend sein. Sollte es nicht zum Dritten Weltkrieg kommen, so dürften doch die ganze Region erheblich in Mitleidenschaft gezogen werden. Es ist davon auszugehen, dass der Iran wie auch schon der Irak, Afghanistan und Syrien, nahezu dem Erdboden gleichgemacht würde. Das Interesse an der Region dürfte vielschichtig sein. Israel dürfte ein nicht geringes Interesse daran haben, den verhassten Nachbar Iran auf dem Boden liegen zu sehen. So war Israel bereits vor wenigen Wochen ebenfalls völkerrechtswidrig mit Truppen nach Syrien einmarschiert und hatte begonnen, Militäreinrichtungen bei Damaskus anzugreifen.

Neuer Kalter Krieg

Das Hauptthema der Münchner Sicherheitskonferenz legt den Schluss nahe, dass diese Konferenz eine Kriegskonferenz war. Der Chef der MSC, Wolfgang Ischinger warnte vor dem Risiko eines Kriegs zwischen Russland und den USA. Ischinger, wie auch Sigmar Gabriel betonten, wie sehr die Welt 2018 am Abgrund stehe. Diese Rhetorik, die an Kriegspropaganda grenzt, ist schlicht westliche Aggressionspolitik der NATO (vgl. dazu http://www.watergate.tv/2018/02/20/muenchner-sicherheitskonferenz-zahlreiche-proteste-gegen-nwo-treffen-deutsche-verteidigungsministerin-laecherlich/).

Merkel betonte, dass sich das Kräfteverhältnis auf der Welt verändert habe. Man befinde sich nun vielmehr in einer multipolaren Welt. China und Russland seien erstarkt und was die USA wollten, sei nicht ganz klar. Eine multipolare Welt aber berge weitaus größere Risiken und Gefahren, als die herkömmliche Weltordnung. Daher müssten die EU-Partner wesentlich stärker zusammenstehen, um sich militärisch gemeinsam gegen potentielle Aggressoren aus dem Osten verteidigen zu können.

Bundeswehrsoldaten brauchen „warme Kleidung für Ostfront“

Es ist offensichtlich, wie das Volk durch die Medien auf Krieg eingestimmt werden soll. Dabei wird vor allem Russland als Aggressor hingestellt, der die Krim annektierte und Ambitionen auf Polen und das Baltikum haben soll. Die Bundeswehr und die NATO müsse dafür gewappnet sein, dem „Vorgehen Russlands auf der Krim zu begegnen“.

Im medialen Kriegsvokabular ist auffällig häufig die Rede von der „Ostflanke“ Russlands oder von der „NATO-Ostfront“. Zudem wird beinahe täglich auf die desolate Situation der Bundeswehr hingewiesen. Sie sei in einem Zustand, in dem sie Deutschland nicht verteidigen könne und die Soldaten hätten nicht genug „Winterkleidung für die NATO-Ostfront“. Es geht ganz klar darum, die Bevölkerung auf einen Krieg mit Russland einzustimmen und die Zustimmung für die notwendige Aufrüstung der Bundeswehr einzuholen (vgl. dazu http://bit.ly/2EHgjz5 und http://bit.ly/2HItU70).

Seit dem Kalten Krieg hat sich die Politik des Westens nicht verändert. Frankreich ist mit seiner Kriegspolitik wieder an vorderster Front. Was die europäischen Staaten aktuell tun, hat wenig mit Verteidigung zu tun, sondern ist aggressive Kriegspolitik. Russland soll durch Sanktionen oder Kriege in die Knie gezwungen werden. Die Besuche von der deutschen Verteidigungsministerin von der Leyen im Irak und in Jordanien machten deutlich, dass die künftige Rolle Deutschlands in einem möglichen Konflikt zwischen Israel und dem Iran zu sehen ist, ungeachtet der Meinung der deutschen Bevölkerung.

Russland hält NATO Provokationen bislang stand

Bislang können wir sehr froh darüber sein, dass der russische Präsident Putin, entgegen der aktiven und provokanten Kriegspolitik der NATO und den massiven Stationierungen von Truppen und Kriegsgeräten in den NATO-Oststaaten, so ruhig und gelassen darauf reagiert. Wenn in Russland eine Regierung an der Macht wäre, die genauso verantwortungslos und fahrlässig handeln würde, wie die deutsche Regierung und die NATO, gäbe es Deutschland und Europa wahrscheinlich nicht mehr. Woran man in der deutschen Bundesregierung anscheinend nicht zu denken scheint, ist, dass das deutsche Überleben ausschließlich von der russischen Föderation abhängt.

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