+++ Von der Leyens Ministerium: HILFE! Beratungsunternehmen für die Beschaffung benötigt… +++

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Ursula von der Leyen steht mit ihrer Arbeit als Verteidigungsministerin ordentlich in der Kritik. Nun hat die Verteidigungsministerin ein neues Kapitel aufgeschlagen: Für das Beschaffungswesen benötigt die Bundeswehr die Hilfe von Beratungsunternehmen. Von privaten Beratungsunternehmen, die natürlich auch Geld kosten. Erstaunlich, meinen Kritiker zum Zustand des Verteidigungsministeriums.

Dienstposten einfach nicht besetzt

Aus einem Bericht des Verteidigungsministeriums geht beispielsweise hervor, dass das Beschaffungsamt der Bundeswehr nicht in der Lage gewesen sei, die erforderlichen Dienstposten alle zu besetzen. So müssen für diese Aufgabe insgesamt 11.006 Posten besetzt werden, 2.110 sind davon Stand Ende 2017 hingegen nicht besetzt worden.

Das sind etwa 20 % – erstaunlich, meinen auch hier die Kritiker. Ist die Bundeswehr als Arbeitgeber so unattraktiv? Das wäre eine mögliche Erklärung. Das wiederum hätte die Chefin wohl selbst zu verantworten. Ist die Bundeswehr nicht in der Lage, geeignetes Personal auszubilden? Das hätte die Chefin wohl selbst zu verantworten. Ist die Bundeswehr nicht in der Lage, die Stellen mit externem Personal, das angeheuert werden muss, zu besetzen? Das hätte die Chefin wohl auch selbst zu verantworten, meinen Kritiker.

Wie man es auch dreht und wendet, die Bundeswehr scheint nicht in der Lage, aus sich selbst heraus genügend Personal für das Beschaffungswesen zu stellen. Deshalb also ruft – unter Verantwortung der Chefin – die Bundeswehr nach externen Beratungsunternehmen. Das wäre wohl nicht so tragisch, möglicherweise wird dort auch bessere Arbeit angeboten, meinen Kritiker. Schlimm ist indes, dass die Bundeswehr ja auch im Verteidigungsfall in der Lage sein müsste, ihre Aufgaben zu bewältigen. Wenn das nicht gewährleistet ist, gute Nacht. Frau Verteidigungsministerin.

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