UNFASSBAR: Lafontaine bringt es auf den Punkt – Merkel macht Deutschland zur US-Kolonie

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Der US-Besuch von Angela Merkel hat auch ihre alten Kritiker auf den Plan gerufen. Deutschland werde so zur US-Kolonie, tobt der alte Bekannte Oskar Lafontaine. Er hat Recht, meinen erste Leser schon. Seine Kolumne auf TheEuropean hat es in sich.

Deutschland muss mehr ausgeben

Zu Recht verweist Lafontaine auf die US-Forderung nach höheren Ausgaben für die Verteidigung. Das Ziel sind 2 % der Ausgaben. Diese sollten in die Verteidigung fließen. Wer dieser Tage die Berichte verschiedener Medien liest, findet auch den Streit von Ursula von der Leyen mit dem Finanzminister Scholz. Offensichtlich eine öffentlichkeitswirksame Inszenierung, wie Watergate.TV meint. Denn diese Fragen könnten ohne Aufheben am Koalitionstisch geklärt oder zumindest vorgeklärt werden. Von der Leyen aber verlangt, die Verteidigung solle über 10 Milliarden Euro mehr vom Haushalt bekommen. Die deutsche Antwort auf die Forderung der USA.

Was passiert da im Hintergrund? Ursula von der Leyen signalisiert den USA damit, dass man verstanden habe. Dies wiederum zeigt, wie sich Deutschland von den USA führen lässt. Wahrscheinlich hat sich von der Leyen mit ihrer Kanzlerin abgestimmt, die einen solchen Streit in der Regierung innerhalb der Öffentlichkeit anderenfalls niemals zulassen könnte.

Auf der anderen Seite werden auch von der Leyen Ambitionen nachgesagt. Ambitionen auf das Amt der Nato-Generalsekretärin. Das Signal geht in dieselbe Richtung: Deutschland springt, da die USA verlangen.

Auch Heiko Maas passt in diese devote Haltung den USA gegenüber. Deutlicher, als es sich sogar die SPD wünschte, wandte er sich als neuer Außenminister gegen Putins Russland. So deutlich, dass die SPD im Vorstand Heiko Maas sogar einbestellen möchte, um ihm die Leviten zu lesen. Fraglich bleibt nur, ob er sich davon beeindrucken lässt. Vermutlich nicht – die Führung um Nahles und Scholz ist ohnehin bereits angeschlagen. Die Umfragewerte sind katastrophal.

Deutschland knickt vor den USA ein: Wird das deutsch-russische Pipeline-Projekt gestoppt?

Die USA hat offenbar, so jedenfalls wiederum berichtet es Oskar Lafontaine, die Kanzlerin und deren Mitarbeiter wissen lassen, dass die Nordsee Pipeline gestoppt werden könne – oder sogar solle? Noch bewegt sich diese Information auf dem Niveau eines Gerüchtes. Offensichtlich will die USA Deutschland als Handlanger im (Handels-)krieg gegen Russland weiter missbrauchen. So jedenfalls tobt wiederum Oskar Lafontaine. Schröder habe als Ex-Kanzler durch seine Mitarbeit bei „Rosneft“ einigen Kredit verspielt und Maas würde wie ein „Page brav die Vorgaben“ der USA sowie der deutschen Presse, namentlich der Springer-Presse, einfach erfüllen.

Watergate.TV meint: Offensichtlich legt Lafontaine den Finger in die richtige Wunde. Wie wir mit dem Hinweis auf die Rolle von der Leyens sowie die sonstige Führung der SPD ebenfalls dargelegt haben, versteht sich Deutschland auch in diesen Tagen wieder als Handlanger der USA. Die Anti-Trump-Presse in Deutschland ist demnach entweder nur ein unbedeutendes Abfallprodukt oder gar Teil der Inszenierung. Merkel verkauft Deutschland.

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