+++ Zehntausende Schotten demonstrierten für ihre Unabhängigkeit +++

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Überall in der EU und in Europa wird inzwischen demonstriert. Beim „March for Indy“ oder „Independence Now“ demonstrierten am Samstag Zehntausende Schotten in Glasgow für die Unabhängigkeit von Großbritannien. Bereits Mitte 2014 hatte nur die knappe Mehrheit in Schottland für den Verbleib im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland gestimmt. Kritiker hielten die von London festgelegte Wahl, bei der auch Engländer und andere Briten wählen durften, als unfair. Kurz darauf entschieden die Briten, die EU verlassen zu wollen.

Seitdem wird wieder über die Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien diskutiert und gestritten. Bei der jedes Jahr stattfindenden Demo für Unabhängigkeit nahmen am Samstag über 35.000 Menschen teil; so viele wie noch nie. Die Organisatoren der Demo „All Under One Banner“ berichteten allerdings von 80.000 Teilnehmern.

Die Ministerin Schottlands Nicola Sturgeon erklärte, dass man im Herbst 2018 wahrscheinlich mehr Klarheit über die Konditionen des Brexits haben werde und dann eine Entscheidung zu einem zweiten Unabhängigkeitsreferendum von Großbritannien treffen könnte, welches bis 2021 erwartet werde.

Die Organisation „All Under One Banner“, die sich selbst als „Pro-Unabhängigkeitsbewegung“ bezeichnet, hat das Ziel, regelmäßig zu demonstrieren, bis Schottland frei ist. Bei dem Unabhängigkeitsreferendum 2014 hatten nur 55% der Schotten für den Verbleib in Großbritannien gestimmt.

Als die Briten 2016 für den Brexit stimmten, hatten die Schotten jedoch bereits mehrheitlich gegen den Brexit und für den Verbleib in der EU gestimmt. Der alljährlich stattfindende in Glasgow stattfindende „March for Indy“ findet immer größeren Zulauf. Sturgeon ist fest entschlossen, aus Großbritannien auszutreten, sollten die Brexit Konditionen für Schottland Nachteile bringen.

 

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