+++ Putin will sich jetzt offiziell vom Dollar abkoppeln +++

Auf Facebook liken

Vor gut einer Woche wurde Wladimir Putin zu seiner vierten Amtszeit als russischer Präsident vereidigt. Nach seiner Amtseinführung sprach er vor dem russischen Parlament und teilte seine Vision für die nächsten sechs Jahre mit. Putin kündigte darin an, dass er den US-Dollar ganz aus der russischen Wirtschaft zu nehmen gedenke.

Er sei, wie das Parlament, damit einverstanden, Russland vom US-Dollar abzukoppeln. Außerdem gehe es ihm dabei nicht nur um den US-Dollar, sondern darum, die wirtschaftliche Souveränität Russlands zu stärken. Dazu sei dieser Schritt notwendig und richtig. Das Monopol des US-Dollars sei inzwischen zu unsicher, wenig vertrauenswürdig und für viele Staaten der Welt zu einer Gefahr geworden.

In der Vergangenheit sei Russland zu naiv gewesen und habe darauf vertraut, dass die Prinzipien im Bereich des Welthandels von allen eingehalten würden. Dies sei ein Fehler gewesen, denn die Regeln der Welthandelsorganisation seien überall verletzt und Sanktionen gegen Russland eingeführt worden. Und ständig würden weitere Sanktionen gegen Russland erhoben, um sich Vorteile gegenüber anderen Konkurrenten zu verschaffen. Nur dadurch seien die Sanktionen gegen die Stahl- und Aluminiumindustrie durch die USA zu erklären.

Russland werde seine Gold- und Währungsreserven weiter ausbauen und diversifizieren. Diese Veränderung werde aber in langsamen und wohlüberlegten Schritten von statten gehen, sagte Putin. Die USA hätten einmal mehr bewiesen, dass man Abkommen und Verträgen mit ihnen nicht trauen könnte.

Alle Partner des Iran-Abkommens würden daran festhalten, ebenso der Iran selbst. Lediglich US-Präsident Donald Trump habe das Abkommen einfach aufgekündigt, weil es der „schlechteste Deal aller Zeiten“ gewesen sei. Stattdessen habe Trump wieder begonnen, den Iran mit Sanktionen zu belegen den Iran als „Terrorregime“ zu bezeichnen.

Auf Facebook liken