2020: Jahr des Bargeldverbotes?

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Wir stehen kurz vor dem Jahreswechsel. Ab dem 10. Januar werden Sie Gold in Deutschland nur noch im Wert von bis zu 2.000 Euro anonym kaufen können. Dies wiederum ist ein unglaublicher Vorgang, denn er kommt unter dem Vorwurf der Geldwäsche zustande. Kriminelle Banden wären damit nicht mehr wie bisher in der Lage, so einfach Schwarzgeld-Geschäfte zu initiieren. Wir sehen dagegen einen weiteren Schritt in Richtung der „Abschaffung“ von anonymen Tauschmitteln, also Gold und (Bar-)Geld.

Deshalb erinnern wir an dieser Stelle für das kommende Jahr auch an einen besonderen „Test“, der in Wangerooge durchgeführt wird. Jedenfalls aus unserer Sicht….

So „schrieb „Capitol Post“ über einen Test auf der Insel Wangerooge. Dort beliefert die Volksbank Geschäfte einfach nicht mehr mit „kleinen Münzen“ bis zu 5 Cent. Händler wurden mehr oder weniger direkt dazu aufgefordert, einfach die Preise „auf- oder abzurunden“. Die Alternative wird nicht überraschen: Bargeldlos zahlen.

Hohe Kosten

In diesem Experiment ging es nicht um das Verbot an sich, sondern um die „hohen Kosten“, die Bargeld verursacht. Das stimmt tatsächlich, ist aber in den vergangenen Jahrzehnten nicht anders gewesen. Neu ist, dass die Versorgung mit Bargeld schlicht abgeschnitten wird. Dies wiederum ist insofern zumindest fragwürdig, als Sie als Kunde das gesetzliche Zahlungsmittel überall verwenden dürfen. Wenn am Ende eine nicht runde Kaufsumme ausgewiesen wird, haben Sie an sich das Recht, dass Ihnen entsprechend kleinformatig der Rest ausgezahlt wird.

Würden Händler nun die Preise auf- und abrunden, wäre das Problem umgangen – rechtlich gesehen. Die Empfehlung jedoch hebelt schlicht die normale Preisfindung an den Märkten aus und soll am Ende das bargeldlose Zahlen fördern. Problematisch aus Sicht der Redaktion: Die kleine Insel dient als Testfeld. Sie ist klein genug, um die Durchsetzbarkeit dieses Arguments zu prüfen und das Verhalten der Händler und der Kunden bemessen zu können. Gelingt das Experiment ohne Aufschrei, rechnen Sie fest damit, dass in den kommenden Monaten auch in anderen Regionen das Kleingeld möglicherweise nicht abgeschafft, aber zumindest nicht mehr ausgeliefert wird. Zunächst auf kleineren Inseln, der hohen Kosten wegen, dann auf dem „Land“. Wir berichten hier über weitere Experimente.

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2 Kommentare zu "2020: Jahr des Bargeldverbotes?"

  1. Reichsdeutscher sagt | 15. Dezember 2019 um 12:44 | Antworten

    Nur Bares ist Wahres das ist so und muss auch so bleiben ob es den Bolschewisten gefällt oder auch nicht das lassen wir uns nicht mehr gefallen.
    Ihr Hornochsen und Rindviecher von der Bananenrepublik BRVD ihr Nuten Verwalter und Treuhänder der Treugeber der Alliierten .
    Ein Versprechen und keine Drohung die Schlinge um euren Hals wird immer dünner und von Tag zu Tag wird für jeden Verbrecher und Verräter die Galgen instand gesetzt .
    Da ihr immer nur unser Bestes wollt schlie0en wir uns euch an und wir erwarten dann alle linken Säcke und Gestalten an den LATERRRRRRNENENNNNNNNNNNNNN das VOLKSSSSTRIBUNNNNNNNNAAAL !!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Bargeld ist im Grundgesetz verankert als Zahlungsmittel, Basta! Und dieses verlogene „Kampf gegen Schwarzgeld“ ist lächerlich. Schäuble als Finanzmister war unfähig bzw unwillens die wegen Gesetzeslücke entstandenen CumEx Geschäfte zu verfolgen und ließ damit einen über 35 Milliarden Euro Schaden an der Staatskasse zu. Statt also die Bürger zu verdächtigen und bestrafen sollte man erst einmal bei ihm anfangen. Aber die haben leider nicht nur Immunität, die haben sogar Narrenfreiheit nicht nur an Fasching.

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