Pillen-Lösung gegen „Zappelphilipp“: ADHS das Riesengeschäft wird jetzt angekurbelt

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Eine schlimme Entwicklung zeichnet sich in der Pharmaindustrie ab. Die Politik in Deutschland öffnet nun die Tür zu einem ganz großen Geschäft. Die SZ hat in eine Vorabbericht angekündigt, Kinder sollten demnächst das umstrittene „Medikament“ Ritalin gegen ADHS (Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätsstörung) bereits bei einer sogenannten mittelschweren „Ausprägung“ bekommen. Als schwer galt bislang, dass Kinder deutlich impulsiv, unkonzentriert und hyperaktiv sein müssten, um Ritalin zu erhalten.

Ein großes Geschäft…

Dies dürfte zum großen Geschäft werden. Per Definition wird die Zielgruppe und das Klientel für Ritalin nun größer. Die „SZ“ lässt „Experten“ zu Wort kommen, die erläutern, es sei wichtig, Medikamente zu verabreichen, die deutlich wirkungsvoller als Psychotherapien seien. Auch „zahlreiche Kinderpsychiater“ und „ADHS“-Experten würden diese Ansicht vertreten.

Dabei gibt es bereits Alternativen, über die „Watergate.TV“ etwa bereits am 19. Mai 2017 berichtet hatte.

Brisante Fakten…

… Demnach sei der Begriff ADHS überhaupt erst von der Pharmaindustrie entwickelt worden, um die Betroffenen zu stigmatisieren. Die berühmte Erzählung „Struwwelpeter“ aus dem Jahr 1844 hingegen zeigt, dass es die sogenannte Krankheit schon lange gibt. In der Geschichte ist nicht von einer „psychischen Störung“ die Rede – dort geht es ja auch nicht um das Geschäft.

Das Geschäft erweist sich erst darin, dass es in Deutschland immer mehr Diagnosen in Richtung ADHS gibt. Schon 1 Million Kindern ist dieses Schild umgehängt worden. Gut 300.000 davon sollen bereits medikamentös behandelt werden.

Das Geschäft mit Ritalin ist dabei immens: Noch im Jahr 1993 betrug der Verbrauch 34 KG. Dies sind 2011 dann schon 1.791 Kilogramm gewesen. 5.200 % Plus zeigen, wie attraktiv die „richtige“ Diagnose ist. Jetzt dürfte es noch lukrativer werden, das Medikament einzusetzen – durch die Herabsetzung des Schwellenwertes, bei der ADHS als „mittelschwer“ nun behandlungswürdig sei.

Andere Heilungsformen möglich

Watergate.TV hatte über andere Heilformen als Ritalin berichtet. Das Interesse war immens. So konnte der Hirnforscher Gerald Hüther beispielsweise darauf verweisen, ADHS sei keine Krankheit, sondern ein Sozialisationsmangel. Die „Sozialisierung“ in Gruppen finde nicht adäquat statt, womit den Kindern die Fähigkeit zu „geteilter Aufmerksamkeit“ in Gruppen fehlen würde. Sie kennen die Situation nicht oder zu wenig, mit anderen zusammen Erfahrungen zu machen, Projekte zu realisieren und sich entsprechend zurückzunehmen, wenn die Erfolge und Erträge auch auf andere zurückfallen. Den Kindern fehle zudem die Fähigkeit und die Erfahrung, „zur Ruhe zu kommen“.

Geht es nach der Schulmedizin, ist ADHS allerdings eine „angeborene Stoffwechselstörung“. Damit ist es einfach, die Kinder als „krank“ zu deklarieren und etwa Ritalin zu verschreiben. Ritalin würde zwar tatsächlich akute Linderung verschaffen, wirke aber, so die Kritik, langfristig wie eine Droge. Das Medikament würde nicht heilen, sondern lediglich nur die Wiederaufnahme von „Dopamin“ im Gehirn hemmen. Die Kinder funktionierten dementsprechend schnell wieder besser.

Dementsprechend liegt es nahe, dass sich die Betroffenen, sowohl die Eltern wie auch die Kinder, dieser bewusstseinsverändernden Substanz verschreiben. Tatsächlich sollen US-Forscher nachgewiesen haben, dass deine ausgeprägte Abhängigkeit entstehen kann. Die US-Drogenbehörde hat Ritalin sogar als ebenso gefährlich wie etwa Kokain oder Heroin bezeichnet.

Dennoch oder gerade deshalb ist dies ein Riesengeschäft. Wie schon vor gut 20 Jahren in einem Fernsehreport gezeigt wurde, hat eine sogenannte „Non-Profit-Organisation“ für ADHS geworben. Regelrechte Informationskampagnen in den Medien, an verschiedenen Schulen sowie auf Veranstaltungen in der Öffentlichkeit sollten Ritalin vorantreiben. Sponsor dahinter: Der Hersteller Novartis. Jetzt sieht es so aus, als sei der lange Weg endlich von Erfolg gekrönt. Auch bei uns in Deutschland.

Nun öffnet sich der Markt in Deutschland ganz legal – gut für die Pharmaindustrie, dass niemand darüber spricht…

Die Alternative lautet beispielsweise „Neurofeedback“. Ein Ansatz, über den Watergate.TV auch schon berichtet hatte (https://www.watergate.tv/kinder-werden-zu-drogenabhaengigen/). Schade, dass sich in Deutschland die Pharmindustrie noch so einfach durchsetzen kann….

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