Neue Weltordnung durch die Krise: Nur eine „krude Idee“ – China-Kenner zeigt alles auf

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Am 1. Mai gab es zahlreiche Demonstrationen in Deutschland – die meisten kleineren Demos beriefen sich auf das Recht gegen einen freiheitsbeschränkenden Staat einzutreten. Die Berichterstattung in den Massenmedien fiel teils vernichtend aus. Der „Tagesspiegel“ sah „Verschwörungstheoretiker“ am Werk, die „Tagesschau“ berichtete von einem „Jahrmarkt der kruden Ideen“. Nur: Diese Demonstranten sind nicht allein. So berichtete etwa der „Spiegel“ vor kurzem davon, dass wir das „Ende der Globalisierung, wie wir sie kennen“, käme. Was anderes als eine „Neue Weltordnung“ sieht der Spiegel darin? Jenseits der Demonstrationen vom 1. Mai etwa sind auch China-Kenner davon überzeugt, dass die Welt sich neu ordnen würde …. aus gegebenem Anlass zeigen wir unseren Bericht.

„Geht es nach einem „China-Insider“ namens Frank Sieren, dann könnte nun „im Schatten der Corona-Krise eine neue Weltordnung“ entstehen. Dies ist der Kern eines Interviews, das „Focus Online“ mit dem Experten geführt hat. Der Journalist lebt bereits seit 1994 in der Hauptstadt Peking und lebt derzeit seit einigen Wochen in Hongkong. Er gibt interessante Einblicke.

Etwas mehr Kontrolle…

Sieren schätzt zunächst ein, dass das Land die Verbreitung des Virus relativ unter Kontrolle habe. Die Neuansteckungen, von denen seit Tagen die Rede ist, seien in erster Linie auf die Rückkehr von Menschen aus dem Ausland zurückzuführen. Daher kehre in China nun „etwas mehr Normalität“ ein. Er halte die Chance für „gut“, dass das Virus nicht noch einmal wie befürchtet „aufflamme“.

Die Menschen in China seien zudem ohnehin recht stark darin, schnell zur Normalität zurückzukehren. Sie seien dazu in der Lage, als sei „nie etwas gewesen“. Vorab jedoch sei wichtig, dass die Chinesen das größere Maß an Selbstdisziplin haben – was er offensichtlich a) auf die autoritäre Struktur im Land zurückführt und b) als Vorteil empfindet.

Dennoch befinde sich das Land nicht zufällig in einer wirtschaftlich komfortableren Situation als gemeinhin angenommen. Der „Export“ Chinas werde überschätzt und würde ohnehin nur 20 % der gesamten Wirtschaftsleistung ausmachen. Die Hälfte davon, also 10 % der Gesamtleistung, würden nach Asien abfließen. Würde die Hälfte davon wegbrechen, blieben grob berechnet 5 % Schaden.

Generell werde Asien bereits deutlich weniger abhängig vom Westen also vorher. Die Länder bauten ihren „eigenen riesigen Freihandelsmarkt“ auf. China und Indien zierten sich noch. Gelänge es Vietnam, die beiden Länder „an den Tisch zu bekommen“, erwarte Sieren einen großen Handelsschub. Seiner Einschätzung nach steuert Europa 4 % zum Weltwirtschaftswachstum bei, die USA aktuell „noch“ 11 % – und China 30 %. Weitere 30 % kämen aus dem Rest Asiens. Dies sei die neue Weltordnung. Lesen Sie hier weiter…

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2 Kommentare zu "Neue Weltordnung durch die Krise: Nur eine „krude Idee“ – China-Kenner zeigt alles auf"

  1. Jeden Tag gibt es eine neue Weltordnung. So lange das Schuldenproblem des Westens nicht gelöst ist und somit nicht restlos verarmt wird es kein wandel geben. Die globale Verschuldung steht mit 250 Billionen $ auf Rekordständen und das Gesamtrisiko beträgt 2 Billiarden $ mit Derivaten und ungedeckten Verbindlichkeiten. Die kommende Geldschöpfung und Entwertung aller großen Währungen könnte ohne Weiteres eine Explosion des Goldpreises wie in Venezuela hervorrufen. https://incamas.blogspot.com/2019/05/ohne-gold-werden-vermogende-ausgeloscht.html

  2. Der Artikel kratz gerade mal die Patina etwas an

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