Absurdistan: ARD-Professor rät zur Bespitzelung von „Klima-Sündern“

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Niko Paech ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Uni Siegen und Referent der „Tele-Akademie“ des SWR, welcher zur ARD gehört. In einem Radio-Interview mit dem öffentlich-rechtlichen „Deutschlandfunk“ hat Paech die Deutschen dazu aufgefordert, ihre Nachbarn wegen Klimasünden ins Verhör zu nehmen: „Warum hast du eine Kreuzfahrt gebucht? Wer gibt dir das Recht, einen SUV zu fahren? Warum musst du eine Flugreise in den Skiurlaub machen?“ So lauten Paechs Ideen und Tipps für die nachbarschaftliche Bespitzelung und das anschließende Klima-Verhör, um den Kampf gegen den Klimawandel aufzunehmen. Die Meinung des ARD-Professors Paechs ist, dass „wir wieder ein Regulativ im zwischenmenschlichen Bereich brauchen!“

Die Helfershelfer der Grünen und anderen Klima-Irren werden mit ihren Forderungen immer dreister, radikaler – und absurder: Hunde und Katzen sollen wegen mangelnder Klimaneutralität abgeschafft werden, prominente Frauen teilen öffentlich mit, dass sie wegen der mangelnden Klimaneutralität eines Babys keine Kinder bekommen wollen, alle Verbrennungsmotoren sollen abgeschafft und Flugreisen verboten werden. Zu all dem Klimairrsinn sollen sich die Deutschen auch noch als dazu verpflichtet ansehen, für das Elend in anderen Teilen der Welt verantwortlich zu sein.

Der FDP-Verkehrspolitiker Oliver Luksic mahnt zur Besonnenheit: „Wenn wir Bürger für Umweltschutz gewinnen wollen, brauchen wir Maß und Mitte. Die Klima-Debatte nimmt immer mehr hysterische Züge an. Was kommt als nächstes? Die Öko-Stasi?“ Auch Hubertus Knabe, der ehemalige Direktor der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen warnte in der „Bild“: „Die Aufforderung, seine Nachbarn zu bespitzeln und zu verhören, erinnert an totalitäre Staaten, in denen man dazu angehalten wurde, seine Mitbürger zu agitieren. Der nächste Schritt ist dann, die Nachbarn öffentlich an den Pranger zu stellen oder bei der Öko-Polizei zu denunzieren, wenn sie nicht nach den eigenen Vorstellungen leben. Eine beunruhigende Vorstellung. Was als Tipps verkauft wird, ist in Wahrheit Indoktrination. Am Ende schaden die verantwortlichen Journalisten sich selbst, weil niemand mehr einsieht, dafür auch noch Gebühren zu zahlen“, so Knabes Kritik.

Zu den Vorwürfen wehrte sich Paech, wie die „Bild“ berichtet: „Das hat nichts mit Öko-Stasi zu tun“, so Paech „Es entspricht aufgeklärtem Bürgersinn, wenn Menschen durch vorgelebte Beispiele für ein ökologisch anständiges Leben diejenigen bloßstellen, die durch ihre Rücksichtslosigkeit das Überleben der Zivilisation gefährden.“ Grünen-Politiker Dieter Janecek fordert eine Debatte über klimaschädliche Lebensstile: „Es gibt kein Freiheitsrecht auf unbegrenzte Klimazerstörung.“ Es gibt aber ein Recht auf Nicht-Bespitzelung – meint „Capitol Post“.

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2 Kommentare zu "Absurdistan: ARD-Professor rät zur Bespitzelung von „Klima-Sündern“"

  1. Diese Aufforderung stammt aber aus dem Jahre 1933..oder???

  2. Christian Adrion | 26. Juli 2019 um 23:46 | Antworten

    „Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant.“
    August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

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