ACHTUNG: MONSANTO-Übernahme durch Bayer gestoppt? GLYPHOSAT wird von der EU weiter gefördert

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SKANDAL um Glyphosat

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Die EU möchte nun prüfen, ob Monsanto tatsächlich von Bayer übernommen werden darf. Dies würde der weiteren Zulassung von Glyphosat wohl endgültig Tür und Tor öffnen. Sie will „genauer prüfen“, heißt es jetzt (vgl. http://www.focus.de/finanzen/news/umstrittene-fusion-eu-eroeffnet-untersuchung-wegen-bayers-monsanto-uebernahme_id_7501660.html). Allerdings geht es dabei nur um die Aufrechterhaltung des Wettbewerbes, wie es hieß.

Zwischenzeitlich gehen in den USA immer mehr Klagen gegen Monsanto ein. Dies scheint die EU nicht zu stören, wenn es um die Übernahme geht. Dabei geht es darum, dass ein „Jumbo-Unternehmen die Kontrolle über unser Essen“ erlangen würde, wie es heißt.

Die EU-Kommission wird dieses Vorhaben nicht stoppen.

Dies ergibt sich schon aus der Interessenlage. Obwohl die europäische Chemikalienagentur Echa bestätigt hatte, dass Glyphosat schwere Augenschäden verursachen kann und Gift für das Wasser-Ökosystem ist, wie wir berichtet hatten (http://www.watergate.tv/2017/06/06/glyphosat-der-neue-schreckliche-verdacht/).

Speziell für Glyphosat hatten wir bereits berichtet, dass die EU-Kommission vorschlägt, Glyphosat weiterhin zuzulassen.

Deshalb ist nicht damit zu rechnen, dass dieselbe EU-Kommission nun die Übernahme durch Bayer verhindert und gleichzeitig Glyphosat verhindert wird.

EU-Kommission schlägt vor, Glyphosat zuzulassen

Hier unsere „News“ dazu (vgl. http://www.watergate.tv/2017/07/20/eu-schlaegt-glyphosat-zulassung-fuer-weitere-zehn-jahre-vor/):

Watergate Redaktion vom 20.7.2017

„Am Mittwoch hat die EU die Zulassung von Glyphosat in der EU für weitere zehn Jahre vorgeschlagen. „Die Begrenzung auf zehn Jahre sei angesichts der Risikoabwägung angemessen“, so der Kommentar des Expertenausschusses, der heute endet. Mit einer definitiven Entscheidung ist bis Oktober zu rechnen.

Gemäß der aktuellen Lage ist aber davon auszugehen, dass die EU-Kommission das krebserregende Pestizid weiter zulassen wird. EU-Gesundheitsminister Andriukaitis erklärte am Montag, die wissenschaftliche Debatte um die Schädlichkeit von Glyphosat sei nun beendet. Es gebe keine Hinweise, dass Glyphosat krebserregend sei.

Die Europäische Chemikalienagentur Echa und die Europäische Agentur für Lebensmittelsicherheit Efsa seien zu diesem Ergebnis gekommen. Wie unlängst herausgekommen ist, stützten Echa und Efsa ihre Schlussfolgerungen aber auf bezahlte Studien von Monsanto.

Andere, unabhängige Studien sind definitiv zum Ergebnis gekommen, dass Glyphosat hochgradig krebserregend ist. Die Internationale Agentur für Krebsforschung IARC der WHO war schon 2015 zu dem Ergebnis gekommen, dass Glyphosat krebserregend ist.“

Deshalb hilft offensichtlich nur der Widerstand der Bürger selbst.

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