Ärzte wollen Organentnahme bei Hirntoten verbieten

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Eine Gruppe von Ärzten in der Schweiz hat jetzt einen Verein gegründet, der gegen die Organentnahme bei sogenannten „Hirntoten“ ist. Die Ärzte halten es für einen „massiven kulturellen Bruch“, wenn Herzen oder Lungen aus einem noch lebenden Körper herausgeschnitten werden. Der Verein namens „Äpol“ will ein Totalverbot von Organspenden bei Hirntoten.

Vier Allgemeinmediziner und eine Pflegefachfrau bilden den Vorstand, berichtet die „Neue Zürcher Zeitung“. In einem veröffentlichten Papier führen sie die Gründe für ihre Forderung auf. Sie kritisieren das Konzept des Hirntods. Laut Transplantationsgesetz gelten Menschen als tot, wenn alle Gehirnfunktionen ausgefallen sind. Ist der Körper durch Beatmung und künstliche Ernährung noch am Leben, sind die Voraussetzungen für eine Transplantation gegeben. Organe eines toten Körpers können nicht mehr transplantiert werden.

„Menschen dürfen Menschen nicht töten“

Die Mitglieder des Vereins schreiben zudem, dass Hirntote, die als Organspender hergenommen werden, im Operationssaal inmitten von aufwendiger Technik sterben, anstatt im Kreise ihrer Angehörigen. Für viele Menschen sei dies eine verstörende Vorstellung: „Menschen dürfen Menschen nicht töten, auch nicht, um anderen Menschen zu helfen. Das ist ein massiver kultureller Bruch. Es darf keine Einteilung in wertvolles (Empfänger) und unwertes (Spender) Leben geben. Jedes menschliche Leben muss unantastbar sein. Bei der Organentnahme wird der natürliche Sterbeprozess gestört“, so die Ärzte.

Viele Menschen, die der Organentnahme von Angehörigen zugestimmt hätten, hätten dies im Nachhinein als Fehler betrachtet. Sie fühlten sich um einen wichtigen Schritt im Trauerprozess beraubt, weil sie beim Sterben nicht dabei sein konnten. Sie verabschiedeten sich unter Druck und in Hektik von einer „atmenden Person mit warmer Haut und bekamen später eine kalte Leiche zurück“. Es gebe zudem keine Beweise, dass Hirntote nicht doch noch etwas empfinden können, dass sie nicht bei der Operation leiden, die sie tötet.

Spahn: Jeder soll Organspender sein

Auch in Deutschland ist das Thema Transplantationen kontrovers. Jens Spahn forderte wiederholt, dass jeder automatisch Organspender sein solle, wenn er nicht selbst oder jemand aus der Familie widerspreche. Nur so könnte Organspende zum „Normalfall“ werden, denn in Deutschland würden 10.000 Menschen auf ein fremdes Organ warten. Jedoch nur rund 2.500 Organe würden jährlich gespendet, so Spahn. Spahn brachte die Diskussion darüber in den Bundestag ein.

Gegen Spahns Pläne hat sich jetzt eine parteiübergreifende Protestgruppe im Bundestag formiert, berichtet die „Welt“. Ende November soll das Thema in einer Debatte diskutiert werden. Es geht um die Frage, ob man wie bisher nur Organspender ist, wenn man sich dazu ausdrücklich bereit erklärt hat. Das ist die derzeit einzig gültige Zustimmungslösung. Jens Spahn fordert jedoch die sogenannte Widerspruchslösung, wonach jede Person automatisch zum Organspender wird, wenn sie nicht widerspricht. Die Organspende soll zum „Normalfall“ werden, geht es nach Spahn. Spahn sieht es zudem als unproblematisch, dass durch die Widerspruchslösung der Staat in die Freiheit des Einzelnen eingreift.

Spahn will zudem mit seinem Gesetzentwurf, den er bereits in den Bundestag einbrachte, die Beauftragten von Transplantationszenten in den Entnahmekliniken stärken. Diese hätten dann ein Zugangsrecht zu Intensivstationen und könnten in die jeweiligen Patientenakten einsehen. Sie würden dadurch einen Überblick darüber erhalten, bei wem sich potentiell eine Spendemöglichkeit eröffnen könnte. Ein sogenannter „neurologischer Bereitschaftsdienst“ soll dann die Diagnose „Hirntod“ stellen, bevor ein Organ entnommen wird. Doch ist Hirntod gleichbedeutend mit Tod? Viele Wissenschaftler bezweifeln dies.

Krankenhäuser sollen für Organspendern besser bezahlt werden

Krankenhäuser sollen für Organspenden besser bezahlt werden. Zudem soll es Berichte geben, die darlegen, ob Krankenhäuser die sich eröffnenden Möglichkeiten für Organspenden nutzen. Dies soll unabhängig von dem Gesetzentwurf Spahns, der die Widerspruchslösung vorsieht, eingeführt werden, berichtet die „Welt“ weiter. Bislang würde dieses Vorgehen, theoretisch, nur die Patienten betreffen, die ohnehin schon ihre Zustimmung zur Organspende gegeben haben. Sollte Spahns Widerspruchslösung zum Gesetz werden, würde sich der „Kreis derer, die für eine Organspende infrage kommen, drastisch erhöhen“.

Die Widerspruchslösung von Jens Spahn wird von einer Gruppe von Abgeordneten mehrerer Fraktionen abgelehnt. Sie argumentieren mit Studien, die besagen, dass „der Mangel an Spenderorganen nicht auf die Gesetzeslage zu den Spender-Entscheidungen zurückzuführen sei, sondern auf die bisher organisatorischen Mängel in Entnahmekrankenhäusern“. Da diese Mängel durch den Gesetzentwurf zu den Strukturreformen bei der Organspende behoben werden, gebe es keinen Grund mehr, in den „sensiblen Bereich der persönlichen Entscheidung für oder gegen eine Organspende gesetzgeberisch einzugreifen“.

Zudem sei es dem deutschen Recht völlig fremd, dass der Verzicht auf eine Aussage automatische Konsequenzen für eine Person haben soll. Das wäre dann bei der Widerspruchslösung von Spahn in etwa so: Wenn man nicht widerspreche, würde diese nicht getätigte Aussage als Zustimmung zur Organspende gewertet. Aus diesen Gründen sowie aus Gründen des Selbstbestimmungsrechts könne die Widerspruchslösung nicht unterstützt werden.

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11 Kommentare zu "Ärzte wollen Organentnahme bei Hirntoten verbieten"

  1. die schweiz hat recht denn wenn ein mensch noch lebt ist das mord doch die cdu ist eh eine partei der idioten

  2. Es gibt Hinweise dass hirntote Menschen bei der Organentnahme , die ohne Narkose erfolgt ,starke Schmerzen erleiden ..
    Desweiteten ist nicht auszuschließen , dass eine Klinik , die am Tod und der Organentnahme 50-100.0 Euro verdient , also ein Vielfaches , als wenn Sie sein Leben retten würde , sich wömöglich WEGEN DER ENORMEN GEWINNSPANNE für den Tod dieses Menschen entscheiden würde ..
    Wenn das worauf alle starken Schmerz Anzeichen der Getötetem hindeuten wahr ist , dann ist das der qualvollste und schrecklichste Tod , den man sich vorstellen kann .. Nicht einmal ein Tier darf man so quälen . Das wird mit Gefängnis bestraft ..
    Aber solchen VERBRECHERN aus so einerPartei ist alles zuzutrauen nur nicht die Einhaltung von Menschenrechten .. ..
    da solche Erklärungen zur NICHT -Organentnahme , wie inndiesen Verbrecherkreisen , wenn’s ums Geschäft geht , nur allzu leicht „ verloren“ gehen , können wir uns das Entnahme verbot nur noch auf die Haut tätowieren lassen , um sicher zu gehen ..
    Gebt den Spahn doch zur Entnahme frei und filmt ihn dann , wenn er sich vor Schmerz windet und zuckt bei jedem Schnitt …

    • Wolfgang Prasser | 30. März 2019 um 20:13 | Antworten

      Ich stimme vollkommen mit Ihnen überein, denn diese Verpeilten, allen voran dieser Spahn wollen den Menschen nur suggerieren, was fürs Geschäft Einzelner gut ist. Und so was nennt sich christlich! Dass ist ein Affront gegen Millionen ehrlicher und gläubiger Christen!

  3. H. Unxallo an alle Menschen die noch Empathie haben. Beweise giebt es genug.Der Mensch kann noch nach ca. 3 Tagen wieder auufwachen Und außerdem wird der Körper bei der Reinkarnation, um den Körperteil geschwächt, das entnommen wurde. Bei verschiedenen Adligen, wurde. Bsp. das Herz wo anders begraben und damit gezielt das Adelsgeschlechter, geschwächt.
    Die sich Sowas ausdenken, haben vor unser deutsches Volk, noch mehr zu schwächen, obwohl es schon zum großen Teil degeneriert ist. Sonnige Grüße Steffen

  4. Im Mittelalter hies das Folter.

  5. Ich bin gegen Organspende , weil die Menschen die ein Organ brauchen , nicht gut mit Ihren Körper umgegangen sind , wer seinen Körper nicht Pflegt und sich schlecht Ernährt , darf sich nicht wundern wenn er Krank wird , heute haben auch die meisten Menschen Leberprobleme ohne das Sie es selber Wissen , weil Sie zuwenig Bitterstoffe Essen und zuviel Zucker, denn jede krankheit ist Heilbar ,,nur nicht jeder Mensch .
    Es wird die zeit kommen wo es keine Krankheiten mehr gibt , denn Krankheit ist die Folge von Falsch Gesteuerten Gedanken ??
    Denkt mal nach es gibt Eingebildete Kranke , so gibt es auch Eeingebildete Gesunde, —-Wer mit gute Gedanken Spielt wird nicht Krank ????

  6. Ich will keine Organspende! Ich will wenn es so bestimmt ist in Würde sterben!

  7. Wenn Mutter Natur mich holt, soll es so sein, ich will kein Organ und Spende auch keins.

  8. Dorothea Winter | 31. März 2019 um 17:17 | Antworten

    Organentnahme ist Mord, denn Hirntod ist nicht tot, nur wenn das Herz nicht mehr schlägt ist man tot.
    Die Seele aber, die der Dreifaltige Gott erschuf lebt weiter, denn sie ist unsterblich.
    Von Staub bist Du und zu Staub kehrst Du zurück., d.h. auch eine Verbrennung ist unwürdig und unchristlich.
    5. Gebot Du sollst nicht töten. Das gilt für alle Menschen.

  9. Es gibt Berichte von Ärzten und Angehörigen auf Youtube, die davon berichten, dass der „Organspender“ während der Entnahme enorme Schwerzen erleidet – erhöhter Blutdruck usw)

    Das ist die Hölle – denn e r l e b t j a n o c h!!!!!!!!!

    Den Begriff „Hirntod“ gibt es erst seit der ersten Herzverpflanzung, da die Ärzte sich rechtlich absichern wollten!!!!!!!!!
    Kann man alles recherchieren!!!!!!!

  10. Hallo Dorthea
    Was ist Christlich – warum ist verbrennen unchristlich , es gibt eine Sage wo es verbrennen gut ist , weil dann die Seele viel schneller die Erde verlasen kann, das bedeutet so lange der Körper nich ganz verwest ist kann die Seele die Erde nicht verlassen , die Alten Indianer sagten schon Weißer Mann Dummer Mann weil sie die Menschen Beerdigen und damit das Wasser Verseuchen ;;;;;

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