AfD überholt in Umfragen die SPD

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AfD SPD

Zum ersten Mal hat jetzt gemäß einer Umfrage von INSA für die „Bild“ die AfD die SPD in der Wählerzustimmung überholt. Demnach liegt die AfD jetzt bei 17,5 Prozent und die SPD nur noch bei 17 Prozent. Die Union erreicht nur noch 29 Prozent. Damit ist die AfD die zweitstärkste Partei in Deutschland geworden.

AfD-Fraktionschefin Alice Weidel kommentierte den neuen Höchststand der Partei auf Twitter recht nüchtern, was den Schluss zulässt, dass sie hier noch lange nicht das Ende des Zustimmungszuwachses sieht: „Wir erreichen in der aktuellen Insa-Umfrage einen neuerlichen Rekordwert“.

Die Medien schreiben den Erfolg für die „rechtspopulistische“ AfD der schwelenden Asyldebatte in Deutschland zu. Schuld sei der Rechtsruck in der Gesellschaft und die Konzentration auf die Migrationsthematik. „Hetzseiten“ und „rechte Internetportale“ würden den Trend zudem unterstützen, heißt es.

Doch ist die Antwort tatsächlich so einfach? Ist das Thema Migration der einzige Grund für den Stimmzuwachs bei der AfD? Wohl kaum, denn die AfD thematisiert Probleme, denen sich die sogenannten „Volksparteien“ noch immer verschließen oder den Bürgern keine glaubhaften Lösungen anbieten, die wirksam greifen.

Noch immer leugnen Politiker die aus der Zuwanderung resultierende Lohn- und Mietkonkurrenz. Union, SPD, FDP und Grüne sind für den Sozialabbau der letzten Jahre verantwortlich, meint Oskar Lafontaine. Unsichere und befristete Arbeitsplätze, sinkende Löhne und Renten, gekürzte Sozialleistungen sowie das steigende Hartz-IV Problem haben die Wut der Betroffenen ausgelöst. 40 Prozent der Deutschen haben heute weniger Einkommen als in den 90er Jahren.

Schon die neoliberale Politik während der Finanzkrise, die Banken mittels mehrerer Hundert Milliarden Euro rettete, ist für viele unverständlich, während merkbare Lohn- und Rentenerhöhungen ausblieben.

Durch die Migrationskrise hat sich die Wut auf die etablierten Volksparteien verstärkt, denn Milliarden konnten auf einmal bereitgestellt werden, um die Migranten zu versorgen. Dagegen ist noch immer kein Geld da, um die sozialen Probleme in Deutschland zu lösen, erklärt Oscar Lafontaine auf Facebook.

Die eigentliche Ursache für den Aufstieg der AfD sieht Lafontaine in der Agenda 2010. Eine Zeit, in der sich der ex-SPD-Politiker von der Partei verabschiedete und zur „Linken“ wechselte. Die aktuelle Situation in Deutschland ist letztlich das Resultat der Agenda 2010: Sozialabbau, Lohndeckelungen und Rentenkürzungen. Die SPD müsse das begreifen und einsehen, dass die Einführung des Mindestlohns schließlich zu millionenfacher Altersarmut führen wird. Solange die SPD keine massiven Änderungen in der Sozialpolitik vornimmt, wird der Aufstieg der AfD unaufhaltsam sein.

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6 Kommentare zu "AfD überholt in Umfragen die SPD"

  1. Die AFD sind unsere Politiker der Zukunft wie Sebastian Kurz in Österreich wer sind die AFD alle die die CDU verlassen haben Deutschland braucht innovative Köpfe und keine Populisten die jetzt sich an die Regierung ohne Wählerauftrag kapultitiert haben warum haben wir Bürger gewählt“.?
    Heringlehner Herbert

  2. Das alles auf die Agenda 2010 als Ursache für die Entstehung der AfD zu fokussieren, halte ich für kompletten Unsinn. Die Zustände damals werden einfach unter den Tisch gewischt.

    Richtig ist, dass die Agenda 2010 ein typischer SPD Verwaltungshammer war, der die tatsächlichen Ursachen der viel umfangreicheren Verwerfungen im BRD Sozialwesen einfach weggewischt hat (Bastapolitik des Alt BK Schröder usw.).

    Die sich schon damals diktatorisch aufführende EU gehört dazu, ebenso wie die parallelen Machenschaften der Regierungselite seit mindestens 25 Jahren.

    Die mediale Zuordnung der Linken als ‚progressiv‘ ist derartig absurd, genau wie die Populistenzuweisung in Richtung AfD.

    Die wirklich rückwärtsgerichteten Populisten sitzen heute noch immer in der Regierung und das muss wegen gefährlich fehlendem Realitätssinn schnellsten aufhören.

  3. genau so sehe ich das auch ich war einmal spd mitglied genauso wie alle von unsrer familie auch doch als schröder agenda 2010 und harz4 eingeführt hat bin ich ausgetreten und wählte die linken wegen oska im saarland hat er viel getan-doch die ganzen ossis in der partei sind gift ausser sahra wagenknecht die kipping ist nicht voll in der birne und andere auch nicht den dreck haben wir nicht gebraucht bei uns hier wird doch ddr politik gemacht und deutschland vernichtet

  4. für uns gibt es nur noch die AFD

  5. Wir sind doch jetzt schon von unseren Politikern verraten und verkauft.
    Vielen, sogenannten Wählern ist das noch nicht bekannt.
    Bleibt künftig nur noch die AfD zu wählen.

  6. ich find das super die altparteien müssen noch weiter runter und die AFD hoch

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