Alarm in Deutschland: Banken vor dem Aus?

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Offener Brief an Merkel

Die Bankenkrise in Deutschland rückt näher. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat nun deutlich Alarm ausgelöst. So seien Volksbanken und Sparkassen ebenso deutlich gefährdeter, als es bis dato dargestellt würde. Die Sparkassen zeigen sich mit dieser Einschätzung nicht einverstanden. Der Vorsitzende des Wirtschaftsforschungsinstitutes, Prof. Reint Gropp, hat dem Wirtschaftskurier.de die Einschätzung allerdings bestätigt.

Studie: Mehr als 20 % der Sparkassen in Schieflage?

Die Ergebnisse der Studie jedenfalls sind brisant. Demnach könnten über 20 % der Sparkasse im Worst Case unter den zahlreichen Kreditausfällen leiden. Dazu nahm der „Präsident der ostdeutschen Sparkassen“, Michael Emrich, Stellung: „Es ist das wiederholte Mal, dass das IWH mit sensationsartigen Meldungen versucht, die reale Lage der Sparkassen schlechtzureden. Wir weisen das zurück.“ Warum aber sollte das IWH ausgerechnet die Sparkassen angreifen? Der Sparkassen-Funktionär lässt deshalb auch wissen, dass es Kreditausfälle geben könne bzw. werde. Eine Schieflage der Sparkassen erwarte er nicht.

Prof. Gropp wiederum sieht die Gefahr, dass Sparkassen auf Reserven verweisen würden, die es eventuell gar nicht mehr in dem behaupteten Umfang geben würde. Denn die Politik in den Regionen, in denen die Sparkassen verwurzelt sind, würden stets versuchen, Zugriff zu nehmen.

Hintergrund für die mögliche Krise von Sparkassen und Volksbanken ist der Umstand, dass vor allem kleinere, regionale Betriebe in der aktuellen Situation in Schwierigkeiten geraten (sind). Die Volksbanken seien „ein bisschen besser aufgestellt“, während die Sparkassen teils auch unter regionalen bzw. politischen Gesichtspunkten Kredite vergeben würden.

Die geringen Margen durch den starken Wettbewerb vor Ort könnten sich in dieser Situation als Nachteil erweisen, führt der Experte aus. Wir dürfen gespannt sein – die Wirtschaftskrise wird mit hoher Sicherheit deutlich länger anhalten, als die GroKo dies aktuell einräumt. Die Strukturen vieler kleinerer Betriebe sind vollkommen zerstört.

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8 Kommentare zu "Alarm in Deutschland: Banken vor dem Aus?"

  1. Man sehe den Kassenkredit der Stadt Essen bei der Sparkasse Essen. Deshalb gibt seit nun 20 Jahren ein Zahlungssystem auf Starkwährungen und Metallen basierend. Natürlich beheimatet auf einer Insel der Queen. https://incamas.blogspot.com/2020/07/nachhaltig-und-werthaltigkeit-zahlung.html

  2. Kein Mitleid mit den beiden Großbanken, die haben auch kein Mitleid mit mir. In Frank-reich und Deutschland einen Katastrophe den normal Kunden gegenüber, meine französischen Freunde sagten mir immer : Blos keine Abrufermächtigung einer Bank in Frnkreich erteilen. gegenüber.
    Seit 4.1.1966 war ich , bankenmässig , Kunde Schweizer Banken , ohne, dass ich beträchtiges Vermögen hatte. Zuletzt, bis 2012, beim ältesten schweizer Bankhaus
    WEGELIN . Ich hatte von 1966-2012 VIER (!!!!) exellente Betreuer, in ALLEMAGNE
    cirka 100 , bewusst einseitig geschulte, „Berater“ : Voila , c’est la vie.

  3. Das Grundübel sind die Banken selbst. Spekulationen und die Kreditvergaben brachten sie in Schieflage. Erst recht, wenn nur noch das erstrebte Giralgeld in neuer Ordnung Einzug hält, ist das Maß voll. Sie können dann manipulieren wie sie wollen. Ich bin gespannt, welche Situationen noch herauf beschworen werden um diese „Umschichtung“ und Abschaffung des Bargeldes durch zusetzen.

  4. Franz Josef Kostinek | 25. Juli 2020 um 10:38 | Antworten

    Wenn Sparkassen unter regionalen und politischen Gründen Kredite vergeben mussten dann sollte man diese Personen die darauf bestanden hatten nennen und sie auch persönlich zur Rechenschaft ziehen.

  5. Apropos : Bankenvolk …

    Das Schweizer Bankenvolk ist am Ende
    https://bit.ly/2OUwY4L

  6. Ich bin zwar AFD WÄHLER, aber mit einem Spruch hatte
    Gerhard Schröder Recht: „Sie kann es nicht“ !!!

    • Ingo
      Ich bin AFD Wähler.

      Ich gehe dann davon aus das Sie das BRD Betrugssystem erhalten wollen.
      Die AFD ist eine solche Systempartei.

  7. Der Rettungsanker sind wie immer die Steuerzahler und damit der Staat. Merkel machte Werbung für Wirecard und jetzt heißt es, das wird teuer für den Steuerzahler also Staatsgelder. Für mich als Normalo war der Raketenhafte Aufstieg ohnehin suspekt, undenkbar und unrealistisch.

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