Alarm in Merkel-Deutschland: Noch nicht einmal 15 % der Brücken in „gutem Zustand“

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Die Infrastruktur in Deutschland lahmt weiterhin. Der Bundeshaushalt sieht zwar inzwischen Milliarden für die Sanierung von Straßenbrücken im Land vor. Dennoch sind die Verhältnisse zumindest den Zahlen nach offensichtlich kaum noch von den Zuständen in Italien zu unterscheiden, so Kritiker. Nur 13 % aller Brücken seien in „gutem Zustand“, heißt es.

„Strategie zur Ertüchtigung der Straßenbrücken“ war nicht leistungsfähig

Bizarr der Name des Sanierungsprogramms, das vor sechs Jahren beschlossen worden ist. Eine „Strategie zur Ertüchtigung der Straßenbrücken im Bestand der Bundesfernstraßen“. Die Ertüchtigung hat nach einem Bericht der „Welt“, die sich wiederum auf das Bundesverkehrsministeriums bezieht, kaum gegriffen. Es gibt in Deutschland mehr als 39.000 Straßenbrücken und 51.608 Brücken-„Teilbauwerke“. Davon sind 87 % demnach nicht in gutem Zustand.

Noch 2005 waren statt der jetzt gemessenen 13 % der Brücken noch 18 % in gutem Zustand. Aktuell sind 12 % der Brücken bezüglich der „Traglast“ und der „Belastbarkeit“ „nicht ausreichend“ bzw. sogar „ungenügend“. Dennoch meint das Verkehrsministerium, eine positive Bilanz der Brückensanierung ziehen zu können. „In den letzten drei Jahren (sei) der negative Trend durchbrochen (worden) und ein langsamer Anstieg zu besseren Noten zu verzeichnen“.

Eine optimistische Einschätzung, so Kritiker. Ein (neues) Sanierungsprogramm soll 3,1 Millionen Quadratmeter „Brückenfläche“ sanieren. Pro Quadratmeter werden 3.000 Euro veranschlag, woraus sich ein Investitionsbedarf von gut 9,3 Milliarden Euro bis 2030 errechnet, so das Ministerium. Der „Wert“ der Brücken wird mit einem Betrag von gut 75 Milliarden Euro veranschlagt. Demnach wird jährlich ein Betrag von etwa 1 % des errechneten Vermögens in die Sanierung investiert. Nach Meinung von Beobachtern ist selbst dieser Betrag sehr niedrig angesetzt. Wer Immobilien betreibt, müsse höhere Rücklagen bilden. Unabhängig davon ist seit 2005, seit Übernahme der Regierung durch Angela Merkel, ganz offensichtlich viel zu wenig investiert worden. Auf Kosten der Sicherheit.

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1 Kommentar zu "Alarm in Merkel-Deutschland: Noch nicht einmal 15 % der Brücken in „gutem Zustand“"

  1. reiner tiroch | 8. März 2019 um 16:14 | Antworten

    Das mit den maroden Brücken kennt man schon seit Jahr zehnten ohne dass sich bisher was geändert hat, gell? man fragt sich was die Minister seit 50 Jahren so den ganzen Tag so machen außer nix.

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