Alarm: Ökonom warnt vor neuer EZB-Chefin – und Ihrer Enteignung

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EZB Enteignung

Christine Lagarde wird bald die EZB, die Europäische Zentralbank, als Chefin übernehmen. Nun warnt ein weiterer Experte von der Universität Leipzig – Gunther Schnabl. Sie würde die Geldpolitik „radikal“ ändern. Die Basis unseres Wirtschaftssystems, so heißt es im „Focus“, würde sie klar verändern. Die Kritik an Lagarde: Sie wird die EZB möglicherweise zu einer „Zentralbank nach südeuropäischem Muster“ weiter ausbauen. Sie hat die Käufe der EZB – Anleihen verschiedener Staaten und Unternehmen – im Umfang von mehr als 2,6 Billionen Euro – gutgeheißen. Zudem habe sie sich dazu bekannt, dass die Negativzinsen richtig seien.

Enteignungsprogramm gigantisch

Beides geht in Richtung Enteignung. An sich darf die EZB keine Anleihen direkt aufkaufen, da sie damit die Staaten finanzieren würde. Also hat die Zentralbank die Anleihen indirekt am Markt gekauft. Da jeder Bescheid wusste, kommt dies dem direkten Kauf nahe. Die Zinsen waren nicht marktgerecht, so Kritiker, sondern politisch gefärbt. Zudem hat die EZB die Einlagen von Geschäftsbanken mit dem Negativzins in Höhe von -0,4 % belastet.

Banken verdienen so mit Einlagen kein Geld bzw. verlieren dabei sogar. Deshalb müssen Banken auch an den Anleihemarkt ausweichen, um Einlagen dort anzulegen. Auch dies stabilisiert den Anleihemarkt und senkt die Zinsen, da die Nachfrage so groß ist.

Die EZB, so wird aktuell spekuliert, könnte unter Lagarde die Anleihenkäufe sogar ausdehnen. Dahingehend, dass sie die Grenze von allenfalls 33 % aller ausstehenden Staatsanleihen auch noch umgeht. Damit belässt die Zentralbank die Zinsen nicht nur auf unnatürlich geringem Niveau. Zugleich beseitigt sie den Anpassungsgdruck in den Volkswirtschaften. Die können sich jeweils frisches Geld leihen, die EZB steht bereit.

Den Preis zahlen Sie: Die Aktien an den verschiedenen Börsen werden teurer. Die Altersvorsorge per Aktien für Neueinsteiger wird damit unattraktiver. Sie verlieren schlicht „Rentenchancen“. Die Immobilienpreise steigen – oft um mehr als 5 % pro Jahr. Dies ist für Käufer wie für Mieter schädlich. Und die Rentenkassen wie auch die anderen Sozialversicherungskassen verlieren massiv. Inzwischen steigt auch der Goldpreis – all dies geht zu Ihren Lasten und wird verschärft. Die Enteignung wird unter Frau Lagarde weiter laufen. Hier lesen Sie, wie Sie sich am besten wehren. 

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3 Kommentare zu "Alarm: Ökonom warnt vor neuer EZB-Chefin – und Ihrer Enteignung"

  1. Nun mal sachte. Der Euro ist in der Geschichte der Menschheit einmalig, i9st ein so großartiges Projekt, ein Friedensprojekt, daß dagegen der Wohlstand der Menschen bedeutungslos wird.
    Ganz nebenbei ist es auch einfacher, dummen und verarmten Menschen zu sagen, was richtig und was falsch ist. Für ein Stück Brot am Tag werden sie zustimmen.
    Doch es gibt Hoffnung auf Rettung. Eine strenge Islamisierung, die Abschaffung aller weltlichen Gesetze, die Gültigkeit nur göttlicher Regeln könnte sich am Ende als das kleinere Übel herausstellen.
    Liebe Kinder, liebe Leute bis etwa 40, ihr werdet es noch erleben.

  2. @Volker Schulz:
    Nach meiner Kenntnis darf im Islam kein Zins verlangt werden!
    Bei uns gibt`s auch kaum noch was. Ist das der Einstieg?

    • Das ist eine Mär. Offiziell ist der Zins abgeschafft, aber dafür werden andere Möglichkeiten eröffnet, einen Kredit zu verzinsen.

      Aber, das ist doch nur ein kleiner Nebenaspekt, nicht wahr?

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