Alarmsignal? Italien anerkennt Krim als russisch

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Italien Russland Sanktionen

Geht Italien andere politische Wege? Bereits im Mai forderte die neue italienische Regierung die EU auf, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben. Die Beziehungen zu Russland sollen nicht als Bedrohung angesehen, sondern wieder wirtschaftlicher Natur werden. Zudem müsse sich das Nato Bündnis auch militärisch gegenüber Russland öffnen. Russland sei keine Bedrohung, sondern ein möglicher Partner der Nato und der EU.

Im Juli bekräftigte die italienische Regierung ihre Haltung. Premierminister Conte erklärt, dass Italien eine automatische Erneuerung der Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland nicht mittragen werde. Rom wolle zudem EU-Finanzmittel kleinen russischen Firmen zukommen lassen, um die Spannungen mit Moskau wieder zu glätten. Sanktionen dürften nicht „automatisch“ angewandt und verlängert werden, so Conte. Man müsse mit Sanktionen sehr vorsichtig sein. Sie dürften nur ein vorübergehendes Mittel sein, denn die Exporte italienischer Unternehmen nach Russland seien dadurch empfindlich getroffen worden.

Jetzt gab Italien erneut eine Ansicht bekannt, die sich fundamental von der offiziellen Linie von EU und Nato unterscheidet. Innenminister Salvini rechtfertigte die Annexion der Krim durch Russland. Die „Revolution“ und der Sturz der Regierung in der Ukraine 2014 sei von ausländischen Staaten finanziert worden. Dies sagte Innenminister Salvini in einem Interview mit der Washington Post.

Italien entwickelt sich zunehmend zum Ärgernis für Brüssel. Nicht nur durch die pro-russische Haltung, sondern auch durch die veränderte Haltung der Flüchtlingspolitik wird der Graben zu Brüssel deutlich. Das sollte für die EU als Alarmsignal betrachtet werden: Italien wehrt sich zusehends gegen die nicht mehr zeitgemäße Politik aus Brüssel und kann das Thema Migration als ein wirksames Druckmittel gegen die EU-Regierung einsetzen. Die Schließung der italienischen Häfen für NGO-Rettungsboote ist ein deutliches Zeichen für diesen Trend. Zudem kann Rom auf der Aufhebung der Sanktionen gegen Russland beharren, weil diese der italienischen Wirtschaft sehr schaden.

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4 Kommentare zu "Alarmsignal? Italien anerkennt Krim als russisch"

  1. Die Sanktionen gegen Russland sind unsinnig, sie schaden ganz besonders der deutschen Wirtschaft. Ein freundschaftliches Verhältnis und gut nachbarschaftliche Beziehungen (inkl. Wirtschaftsbeziehungen) wären für Europa und Russland wesentlich gedeihlicher als ein ständiger Kalter Krieg.

  2. Peter Hendricks | 1. August 2018 um 21:37 | Antworten

    Der Großteil der Menschen auf der Krim sind Russen, sie sprechen Russisch (auch als diese noch zur Ukraine gehörte)und sie fühlen sich als Russen. Die Krim gehörte nur 54 Jahre zur Ukraine, daher ist es für mich völlig klar, daß nach den Ausschreitungen in Kiew und der Übernahme der Regierung durch Ultranationale Ukrainer, die absolute Mehrheit der Bevölkerung der Krim bereit war sich wieder Russland anzuschließen.

  3. Fritz - Ulrich Hein alias hein-tirol | 1. August 2018 um 21:50 | Antworten

    Herr Monte scheint der erste Politiker der EU zu sein, der Realitäten anerkennt.

  4. Bravo – genau meine Rede…!!!

    Weder Putin, noch Trump wollen Krieg und beide sind mit der EU-Politik einer A. Merkel äußerst unzufrieden UND SIE HABEN RECHT damit…!

    Ich könnte mir sogar vorstellen, dass diese beiden Herren, den Islamisierungswahnsinn von Merkel, Macron, Soros, Rothschild und wer da noch schön mit korrumpiert, ein Ende setzen, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet…!

    Weder Russland, noch die USA haben ein Interesse daran, dass wichtige Handelspartner und strategisch wichtige Verbündete, einen Rückschritt in´s Mittelalter vollziehen, in dem sie islamisch werden – NIEMALS WERDEN DIE DAS ZULASSEN…!!!

    Bleibt auch zu hoffen, dass dieses Korruptions-, Lügen-, Betrugs- und Verbrecherkonstrukt EU auch bald aufhört zu existieren, denn die sind komplett in Soros Hand und lassen sich von diesem alten Drecksack fürstlich dafür entlohnen, dass sie Europa zerstören, also weg mit dieser EU-Scheiße und vor Gericht mit diesen EU-Korruptions-Kommissaren, die wollen den Untergang derer, die sie verwalte sollen, nicht zerstören…!!!

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