+++ Angeblicher Chemiewaffenangriff in Syrien – Greift Macron jetzt an? +++

ChemieangriffMacron

Medienberichten zufolge soll die syrische Armee einen Chemiewaffenangriff auf die Rebellenhochburg Ost-Ghouta verübt haben. Dutzende Menschen sollen dabei umgekommen sein. Weißhelme hatten angegeben, dass vermutlich Chemiewaffen zum Einsatz gekommen sein sollen. Demnach soll ein Hubschrauber eine Fassbombe mit Chemikalien abgeworfen haben. Bis zu 150 Menschen sollen getötet und über 1.000 verletzt worden sein. Die Zahl der Opfer soll noch weiter steigen. Die Weißhelme sollen auf Twitter Fotos der Opfer des Anschlags veröffentlicht haben.

Auch eine Hilfsorganisation, die UOSSM (Humanitäre Hilfe in Syrien) „geht von einem Chemiewaffenangriff aus“: „Das ist eine der schlimmsten Chemieattacke in der syrischen Geschichte“. Zuvor soll die syrische Armee, begleitet von schweren Luftangriffen, auf die Stadt Duma in Ost-Ghouta vorgerückt sein. Die syrische Armee soll in den vergangenen Wochen massiv gegen die verbliebenen Rebellen in Ost-Ghouta vorgegangen sein. Das Gebiet bei Damaskus war jahrelang von ihnen besetzt.

Wir dürften gespannt sein, wie die EU auf diesen neuerlichen „Chemiewaffenangriff“ reagieren wird. Denn bereits Mitte Februar drohte Frankreichs Präsident Macron offen Syriens Präsident Assad. Sollte sich herausstellen, dass der syrische Regierungschef Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung einsetze, werde Macron Syrien angreifen. Bislang hatte Macron dafür „noch keine Belege gefunden“. Doch mit dieser neuen Chemiewaffenattacke, die die syrische Armee begangen haben soll, dürfte Macron seine Beweise „bekommen haben“, die er gesucht hat.

Erst im April 2017 soll Assad einen Giftgasangriff auf die syrische Bevölkerung gestartet haben. Assad wurde dafür verantwortlich gemacht, obwohl es dafür nie Beweise gab. Damals fand die russische Armee Giftgaswaffen in ehemaligen Rebellen-Hochburgen. Sollte tatsächlich ein Giftgasangriff stattgefunden haben, war es ein False Flag Angriff, damit Frankreich und die EU einen Grund haben, Syrien anzugreifen und sich eine Mit-Herrschaft über die fossilen Ressourcen und Energie-Pipelines nach Europa zu sichern.

Denn wie Anfang April bekannt wurde, sollen französische „Spezialtruppen“ in Syrien eine „Operation“ begonnen haben. Dies berichtete der israelische Nachrichtendienst DEBKAfile. Deutsche Medien haben darüber nicht berichtet. Die Franzosen sollen mit Flugzeugen und Militärhubschraubern in Nordsyrien gelandet sein. Ein kurdischer Sender berichtete, dass bereits 50 französische Soldaten in einem syrischen Ort einmarschiert sind. Die französische Truppen solllen nach Syrien verlegt worden sein, um den Kurden in Afrin „Beistand gegen die türkische Armee zu geben“.

Eine hanebüchenere Erklärung hätten sich Macron und die französische Presse kaum ausdenken können. Es ist absurd, dass sich ein EU-Land in einen Kampf gegen die Türkei einmischt. Viel mehr kann davon ausgegangen werden, dass Frankreich, die Türkei und die USA eine Allianz bilden werden, um die russische Armee zurückzudrängen und um Assad endgültig zu stürzen. Sollte Macron den „Giftgasangriff“ zum Anlass nehmen, um wie angekündigt Assad anzugreifen, dürfte Damaskus bald durch die französischen Militärflugzeuge und Kampfhubschrauber unter heftigem Angriff stehen. Zudem ist davon auszugehen, dass die USA und die EU sich, wie im Irak und in Afghanistan, dauerhaft in Syrien stationieren werden, um die Energieressourcen zu kontrollieren.

Watergate Redaktion 09.04.2018

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