Antibiotika erhöhen das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken

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Das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, erhöht sich dann, wenn Antibiotika über mehr als zwei Wochen hinweg eingenommen werden. Denn die Einnahme von Antibiotika zerstört nicht nur die „schlechten“ Bakterien, sondern auch die Immunabwehr im Darm, indem dort die „guten“ Bakterien zerstört werden. Je länger und häufiger Antibiotika eingenommen werden, desto schlechter kann sich die körpereigene Darmflora wieder erholen. Eine gesunde Darmflora ist aber wie ein Schutzschild gegen Krankheiterreger und Krebszellen. Wird die Darmflora zerstört, können Krebszellen wachsen und sich ausbreiten.

Nach Brust -und Prostatakrebs ist Darmkrebs die in Deutschland am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung. Darmkrebs wird meist im höheren Lebensalter diagnostiziert. Nur 10 Prozent erkranken vor dem 55. Lebensjahr. Die Hälfte aller Darmkrebsfälle wird nach dem 70. Lebensjahr diagnostiziert. Heute weiß man, dass gerade die ungesunde Lebensweise in jungen Jahren später zu einem erhöhten Darmkrebsrisiko führen kann. Zu den Darmkrebsrisikofaktoren gehören mangelnde Bewegung, Übergewicht, Alkoholkonsum, Rauchen und der zu geringe Verzehr von frischem Obst und Gemüse. Eine neue Studie das Fachmagazins „Gut“ (Darm) hat nun Antibiotika ebenfalls als Risikofaktor für Darmkrebs erklärt.

Die häufige und lange Einnahme von Antibiotika steht schon seit längerem im Verdacht, Zöliakie und das Reizdarmsyndrom auszulösen. Aber auch Übergewicht und andere chronische Beschwerden stehen im Verdacht, durch die häufige Antibiotika-Einnahme ausgelöst zu werden. Antibiotika stören das gesunde Gleichgewicht der Darmflora. Diese ist aber Voraussetzung für eine funktionierende Verdauung und damit gesund und schlank zu bleiben. Denn sobald die Zahl der nützlichen Darmbakterien reduziert wird, entstehen krankhafte Stoffwechselprozesse, die chronische Beschwerden nach sich ziehen können.

Ist die Einnahme von Antibiotika jedoch unumgänglich, sollten parallel dazu auch Probiotika eingenommen werden. Diese sollten nicht nur während der Einnahme des Antibiotikums eingesetzt, sondern mehrere Wochen darüber hinaus eingenommen werden. In manchen Fällen helfen bereits natürliche Antibiotika, um Krankheiten einzudämmen, die auch kurweise und präventiv eingenommen werden können, um die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Dazu zählen Lebensmittel und Gewürze, die eine antibakterielle Wirkung haben wie frischer Knoblauch, Zwiebeln, Meerrettich, Kurkuma und Ingwer.

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1 Kommentar zu "Antibiotika erhöhen das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken"

  1. Jede Krankheit ist vom Menschen gemacht.

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