ARD manipuliert Venezuela-Berichterstattung

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Mit vom Volk zwangsfinanzierter Staatspropaganda soll das Fernseh-Publikum von der ARD offenbar auf eine militärische Intervention der USA in Venezuela vorbereitet werden, meinen Kritiker. Die Nachrichtensendungen der Öffentlich-Rechtlichen sind demnach bereits seit Jahren zu Propaganda-Sendern von Politik, Medien und Konzernen verkommen. Neutralität und objektive Aufklärung, eigentlich journalistische Standards, erhofft man sich in ARD und ZDF-Nachrichtensendungen vergeblich.

Aktuelles Beispiel ist die Berichterstattung zu den Geschehnissen in Venezuela. Kritische Beobachter erkennen hier eine Wiederholung nach Schema F: Einen versuchten Staatsstreich, inszeniert durch die USA. Während neutralere Staaten die versuchte Machtübernahme des selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó zumindest verfassungsrechtlich als illegitim ansehen, erkennt eine Minderheit der Staaten diesen als Staatschef an. So die USA oder die Europäische Union.

Alle Bedenken und Zweifel eben dieser neutralen Staaten scheinen die ARD-Journalisten, die durch die zwangsmäßige Rundfunk-Abgabe fürstlich entlohnt werden, jedoch nicht zu interessieren. Ebenso wenig interessiert es sie, neutral, objektiv und vollständig über die Lage der Bevölkerung zu berichten. Die mediale Hetzjagd gegen den demokratisch gewählten venezolanischen Regierungschef Nicolás Maduro begann bereits im September 2018. Seit Januar läuft die Anti-Maduro-Propaganda durch die Medien jedoch zur Hochform auf.

Beinahe täglich wird über den „Diktator“ Maduro und den „Retter der Demokratie“, Guaidó berichtet. Bei genauerem Hinsehen lässt sich allerdings erkennen, dass die Darstellungen der Journalisten die Zuschauer zu nur einem Ziel führen sollen: dem Ende der Ära Maduro. Den ARD-Zuschauern wird fast täglich serviert, zum welch abscheulichen Diktator es sich bei Maduro handelt: Maduro habe einen Regierungsstil, der das Parlament entmachte. Oppositionskandidaten habe er inhaftieren lassen und der Diktator habe lediglich Anhänger unter der ärmeren Bevölkerung.

Über die tatsächlichen Ursachen der wirtschaftlichen Not in Venezuela, die eine Folge der drastischen US-Sanktionen von Ex-US-Präsident Obama und US-Präsident Trump sind, wird freilich nicht berichtet. Vielmehr habe Maduro durch seine Misswirtschaft und durch Korruption die Armut der Venezolaner zu verantworten, so die ARD-Berichterstattung. Das Ziel, sowohl der USA als auch der ARD, ist der Sturz Maduros. Der Putschversuch durch Guaidó wurde von der ARD mit keiner Silbe kritisch hinterfragt.

Stattdessen wird die „militärische Option“ Trumps immer mehr in den Fokus gerückt. Dieser wird zunehmend Platz in der Berichterstattung eingeräumt, um schlussendlich zu bedauern, dass das venezolanische Militär immer noch hinter Maduro steht. Die von den USA als humanitäre Aktion getarnte aber fehlgeschlagene Invasion Venezuelas, wird von der ARD als wohltätige Hilfsaktion dargestellt, die der gemeine Diktator Maduro allerdings seinem gebeutelten Volk vorenthält. Unter dem Vorwand der Humanität rückt so denn auch für die ARD eine militärische Intervention immer mehr als beste Option in den Fokus, um das Volk der Venezolaner von dem Schurken Maduro zu befreien.

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1 Kommentar zu "ARD manipuliert Venezuela-Berichterstattung"

  1. Albrecht Ziegler | 10. März 2019 um 16:07 | Antworten

    Man denke doch nur an den Irak-Krieg, hier ging es doch nur um das Rohölgeschäft der USA, dennoch mußten Schuldige gefunden werden, die man auch fand, das Gleiche gilt für die beiden Weltkriege, auch hier wurden die Schuldigen gesucht und gefunden. Das Deutsche Reich hatte die geringste Schuld am Ersten und Zweiten Weltkrieg, Propaganda ist immer sehr hilfreich.

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