Auch das noch: 128,9 Milliarden EURO ZINSEN für Euro-Rettungsschirm

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Die Politik macht mit ihren Negativzinsen vor nichts Halt. Jetzt zahlen wir auch noch Zinsen dafür, dass es einen Rettungsschirm in Europa gibt. Der Rettungsschirm, der Pleitestaaten retten soll, hat zu viel Geld. Dieses muss angelegt werden. Die Zentralbanken aber erheben dafür Strafzinsen.

Merkel-Politik verantwortlich

Die EU hatte in den vergangenen Jahren gegen alle Verabredungen und Versprechungen dafür gesorgt, dass die Europäische Zentralbank EZB Anleihen kauft und notleidende Staaten rettet. Dies traf Italien ebenso wie etwa Griechenland. Damit hat die EZB die Zinsen künstlich nach unten getrieben, die am Markt erhältlich sind, weil sie die Zinsen a) zinsgünstig gekauft hat und b) das Vertrauen am Markt in die Rückzahlung künstlich nach oben geleitet hat. Das wird jetzt zum Bumerang. Die Rettungsschirm-Konstruktion ESM hat etwa 80 Milliarden Euro. Dafür möchte sie „kein Risiko eingehen“, so etwa die „Bild“ am Freitag. Dann gibt man das Geld lieber gleich den Zentralbanken. Die kassieren direkt „negative Zinsen“, also Strafgebühren, da die Zinsen schon so weit im Keller sind.

Seltsam, so Beobachter, dass dies niemand so beschreibt: Statt Risiken einzugehen wird das Geld plötzlich lieber feststehend direkt verbrannt. 0,4 % – werden fällig. Dafür zahlt besonders Deutschland. Denn wir sind der größte Anteilseigner des Rettungsschirms. Das sind 128,9 Millionen Euro Zinsen für dieses Jahr. Immerhin: für einen Rettungsschirm, den wir auch noch füttern, Zinskosten zu übernehmen, gilt als Leistung. Die meisten Medien haben darüber nur noch nicht berichtet. Aus ökonomischer Sicht ist dies ein Skandal. Es wäre für Deutschland günstiger, das Geld einzusetzen, um sich selbst Anleihen abzukaufen, als es bei der Zentralbank zu belassen.

In den kommenden Jahren wird es damit offenbar noch weitere Zeiten negativer Zinsen oder zumindest niedriger Zinsen geben. Dafür sorgt die EZB, dafür sorgt die Europäische Union. Traurige Zeiten, in denen das Geld schleichend enteignet wird und sich niemand in Deutschland darüber aufregt.

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