AUFGEDECKT: Auch die Gewerkschaft will EU-JEFTA-Abkommen wegen WASSERVERSORGUNG ablehnen

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JEFTA

Vor etwa zwei Wochen berichtete Watergate.TV über das in den Leitmedien fast verschwiegene Thema EU-Jefta-Abkommen: Ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan. Das Prinzip ist ähnlich wie beim abgelehnten und gescheiterten TTIP-Projekt. Am DIENSTAG sollte das Abkommen „abgesegnet“ werden, wie es heißt. Und noch immer berichtet fast niemand darüber. Jetzt schaltet sich die Gewerkschaft Ver.di ein, wie der „Spiegel“ berichtet. Der Vorsitzende Bsirske wollte das Abkommen noch verhindern. Dabei würden die Rechte von Arbeitnehmern nicht hinreichend geschützt, auch Sozial- und Umweltstandards würden hintergangen.

Altmaier sollte nicht zustimmen

Daher solle der zuständige Wirtschaftsminister Deutschlands, Peter Altmaier, nicht zustimmen. Zumindest nicht in der aktuell vorliegenden Fassung….

Am Tag danach war davon noch nichts zu lesen und zu hören. Die Minister werden zugestimmt haben…. Wir bleiben auf jeden Fall am Thema, denn es ist unfassbar, dass die Berichterstattung über das wichtige Thema schlicht verstummt. Aus diesem Anlass zitieren wir zudem aus den wichtigen Erkenntnissen unseres Beitrags https://www.watergate.tv/aufgedeckt-jefta-abkommen-eu-macht-wasser-zur-handelsware/.

Menschheit verarmt…

Die Wasserprivatisierung zählt unseren Analysen nach zu den verheerendsten Verfahren, um die Menschheit verarmen zu lassen. Das haben wir beim Thema Nestlé mehrfach berichtet. Viele Meldungen und Briefe oder Kommentare unserer Leser belegen, dass Sie dies ähnlich sehen. Geanu darum geht es auch beim Thema JEFTA. Die EU verschenkt öffentliche Wasserrechte…

Keine Transparenz

Wie aber kann das hinter unserem Rücken geschehen? Hierzu unser Hinweis aus dem genantnen Beitrag vor etwa zwei Wochen:

„‘Die Transparenzmachung der Inhalte liege im Zuständigkeitsbereich der EU-Kommission‘.

Es ist Bundeskanzlerin Merkel zu verdanken, dass JEFTA das Licht der Öffentlichkeit erblickte. Weil Trump TTIP auf Eis legte, vereinbarte Deutschland alternative Partnerschaften. 2017 konnten einige Dokumente geleakt werden und so Einblick in das seit 2013 völlig geheim verhandelte Handels- und Investitionsabkommen zwischen der EU und Japan gewähren. Die Dokumente zeigten, dass es sich dabei in weiten Teilen um einen TTIP-Zwilling handelt.

Das Abkommen enthält Sonderklagerechte für Konzerne und räumt Konzernlobbyisten direkten Einfluss auf geplante Gesetze ein. Es gefährdet Regulierungen im öffentlichen Interesse, beschneidet die Rechte von Parlamenten sowie Bürgerinnen und Bürgern und höhlt die Demokratie aus.“

Denn wie wir aufgedeckt haben, dürfen die Parlamente der betroffenen EU-Länder hier gar nicht mehr mit abstimmen….

Es ist hier der deutschen Wasserwirtschaft zu verdanken, dass einige Dokumente dazu bekannt wurden. So wollte der BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) darauf aufmerksam machen, dass der „Schutz der kommunalen Wasserwirtschaft bei JEFTA im Vergleich zu CETA eine dramatische Verschlechterung darstelle“.

Demnach begünstige „JEFTA die Liberalisierung (Privatisierung) der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung“. Das gehörte nicht in einen sinnvollen Handelsvertrag, hieß es zudem. Diese seien lediglich dafür geschaffen, um die Handelsmöglichkeiten zu erweitern. Damit dürfe nicht in die Wasserversorgung eingegriffen werden. Damit sei JEFTA für uns noch gefährlicher als etwa das Abkommen CETA.

Die Merkel-Regierung hat uns im Verbund mit der EU wieder ein schlimmes Ei ins Nest gelegt….

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13 Kommentare zu "AUFGEDECKT: Auch die Gewerkschaft will EU-JEFTA-Abkommen wegen WASSERVERSORGUNG ablehnen"

  1. Das Wasser eines Landes gehört dem Volk, dem das Land gehört!

    Kein Land gehört einer Regierung, daher gehört auch kein Wasser einer Regierung – somit kann keine Regierung das Eigentum eines Volkes privatisieren!!

    Merkel ist eine Verbrecherin, deren Verbrechen in die Geschichte eingehen werden!
    Wie auch die Dummheit der Deutschen.

    Die Nazizeit Mitte des 20. Jahrhunderts wird in der Geschichte gegen die Nazizeit des 21. Jahrhunderts verblassen.

  2. Joachim Waldemar März | 30. Juni 2018 um 16:59 | Antworten

    Kein Mensch hat das recht Wasser sein Eigentum zu nennen und es zu vermarkten. Wasser gehört jedem Lebewesen dieser Erde.

  3. Franz Josef Kostinek | 30. Juni 2018 um 17:25 | Antworten

    Wenn das Wasser kommerzialisiert wird, stelle ich den Antrag den deutschen Bundestag auf die Augsburger Puppenkiste zu übertragen. Dann fällt nicht mehr auf dass der ganze Bundestag nur noch abnickt. Dann gibt es schöne Zeiten für freie Stunden.

  4. H.C. Schregel | 30. Juni 2018 um 17:35 | Antworten

    Wasser ist Menschenrecht mehr muß man gar nicht dazu sagen.

    Wer nicht will das ein Volk oder Völker wegen Wassermangels verreckt sollte endlich aufstehen und einen Riegel vor solchen Machenschaften einiger Wahnsinniger in der Welt vorschieben, am besten denen die Bude vereint einrennen und sie so behandeln wie sie vorhaben die Menschheit zu behandeln, dann wär dass Problem erledigt.

  5. Wolfgang Harzig | 30. Juni 2018 um 18:26 | Antworten

    Entweder ich darf dich nach meinen Bedarf ficken, oder du verdurstest. Ist das nicht mehr Erpressung. Sind wir schon so weit. Dann klopft der Untergang an die Tür.

  6. Wacht auf denn es ist bald zu Spät. Wenn wir ein Zwei Figuren aufhängen
    dann ist der Rest gewarnt und vorsichtig! Niemand sollte sich mit dem Volk anlegen denn wenn das Volk erst mal begriffen hat dann wird es erbarmungslos zurück schlagen. die Geschichte bietet genug Beispiele.

  7. Nur nach Afrika sehen.Dort wird das Wasser von Nestle und Co „genutzt, um riesige Gewinne einzustecken und die dortige Bevölkerung verdurstet. Mit dieser Methode und mit Hilfe der Regierung kann ein ganzes Volk ausgerottet werden. Das ist für mich auch eine Form des Rassismus.

  8. Schade, das wir beim Fußball so früh ausgeschieden sind. Bei dem taumelt hätten viele nichts bemerkt.
    Das hätte man doch schön ruhig ohne viel Aufsehen durchwinken können.
    Das ist das letzte. Wo bleiben unsere Rechte.
    Unerhört!!!

  9. Oder sind wir Pleite???
    Müssen unser lebensnotwendiges Gut, das Wasser verkaufen.
    Denkt hier keiner an unsere Nachkommen????
    Da gibt es dann keine Rechtfertigung. Keine Ausreden, wenn sie uns Fragen stellen.

  10. Wenn der Mensch das verkauft, aus dem er zu über 90% überhaupt nur lebensfähig ist, sägt er sich eindeutig den wichtigsten Ast ab, auf dem er sitzt. Und alle die, die jetzt aus lauter Gier das Wasser schlechthin privatisieren wollen – aus welchem Grund auch immer –
    sollten mal so für 5 Tage eingesperrt werden, denn spätestens dann sind sie darauf angewiesen, ihre eigenen „Abwässer“ zu trinken und dieser Vorrat geht schneller zur Neige, als sie sich vorstellen.

  11. Ich meine natürlich im obigen Kommentar ohne Wasser – egal in welcher Form – dann merken sie vielleicht, was es heißt, wenn sie kein Wasser als Grundelement des Lebens nutzen können.

  12. Ich schreibe diese Infos an meine Familie und Bekannte. Ergebnis: sie möchten mit solchen Aufrufen nicht „belästigt“ werden. Ich schäme mich, dieser Spezies anzugehören…die Leute um mich herum werden immer dümmer, ignoranter, selbstverliebter, satanischer und verblödeter.

  13. Ja Birgit, das Gleiche stelle ich auch fest!
    Die Menschen wollen nicht aus ihrer Scheinwelt geholt werden, denn die Wahrheit tut immer weh!

    Das sind die ersten, die kommen und wollen von uns (die wir vorgesorgt und rebelliert haben – ohne Erfolg, weil zu wenig dagegen waren) ein wenig Wasser haben!

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