AUFGEDECKT: Bundeswirtschaftsministerium erwartet steigende Strompreise durch EU-Politik

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Der Strommarkt wird oder wurde liberalisiert. Die Preise sollen sich im Wettbewerb im Idealfall nach unten regulieren, so die Meinung von Befürwortern. Die EU hatte für diese Liberalisierung geworden und möchte damit die Preise senken. Tatsächlich aber sollen die Preise nun nach einem Bericht des „Spiegel“ und den Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums sogar deutlich steigen. Demnach sollten die Gesamtkosten in Deutschland pro Jahr um mindestens 1,8 Milliarden Euro nach oben gehen. Dies wären dann n etwa 20 Euro jährlich pro Kunden. Dies ist auf den ersten Blick nicht soviel, dass es eine dramatische Verarmung bedeutete. Dennoch sind die Kritiker auf den Plan gerufen. Denn die Preissteigerungen gehen auf eine Initiative der EU zurück, die sich „Clean-Energy-Package“ nennt. Übersetzt gesagt heißt die Kampagne „Saubere Energie für alle Europäer“. Die EU möchte dieses Paket bis Weihnachten verabschieden.

Strom wird angeblich günstiger

Die EU möchte bewirken, dass der Strom innerhalb der EU „frei gehandelt“ werden könne. Dies würde bei dem damit steigenden Angebot die Preise sinken lassen. Dies jedoch hat das Wirtschaftsministerium in diesem Fall verneint. In Deutschland ist dabei die Bundesregierung dafür verantwortlich, da sie „daran festhalten wolle“, bundesweit einen einheitlichen Großhandelspreis für Strom zu erzeugen. Zudem seien die Leitungsnetze jetzt bereits überlastet. Deshalb wird der in der Nordsee erzeugte Windstrom nicht in den Süden weitergeleitet.

Damit würden die Stromkunden im Bundesland Bayern zwar formal Strom aus Dänemark kaufen können. Damit aber würde etwa der Windstrom aus dem Norden „verdrängt“. Dementsprechend würde der Stromlieferungsvertrag dann durch Strom aus dem Kohlekraftwerk ersetzt. Damit würden zum einen die Preise steigen, zum anderen würden die Ergebnisse der Prozesse ökologisch unsinnig sein.  Insofern ist die gesamte Regelung in jeder Weise unsinnig und teuer. Das Wirtschaftsministerium musste dies bislang in aller Stille einräumen.

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1 Kommentar zu "AUFGEDECKT: Bundeswirtschaftsministerium erwartet steigende Strompreise durch EU-Politik"

  1. Der Strom kann nicht günstiger werden da die Ökostromerzeuger IMMER ihr Geld bekommen,egal ob der Strom gebraucht wird oder nicht.

    Da es Zufallsstrom ist müsssen aber normale Kraftwerke als Reserve erhalten bleiben.Man zahlt also doppelt.

    Manchmal wird osgar Geld gezahlt damit andere Länder den Strom abnehmen,denn zuviel kann das System überlasten.So kommt auch dazu das Polen den Strom nicht mal will wenn sie Geld dafür bekommmen weil sie Angst vor einem Stromausfall haben!

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