Aufgedeckt: Die Inflationsrate wird „geschönt“….

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Selbst in einem „Leitmedium“ wie dem Focus sind die Schönrechnereien der Behörden beim Thema Inflation aufgefallen. Die offiziellen Inflationsraten würden geschönt. Tatsächlich ist die Inflationsrate deutlich höher. Sie liege bei etwa 5 % und nicht etwa 2,3 %, wie angegeben. Der Trick sei, dass die Produkte im Warenkorb im Lauf der Zeit verändert würden. So ändert sich die Leistungsfähigkeit verschiedener technischer Produkte. Die Bewertung umfasst dann nicht nur die Preissteigerungen, sondern zieht wiederum die höhere Leistungsfähigkeit fiktiv von den steigenden Preisen wieder ab.

Inflation: Tatsächlich höher….

Deshalb erinnern wir angesichts der jüngsten offiziellen Inflationsrate an einen früheren Beitrag, in dem dies ebenfalls klar thematisiert wird. Die Inflationsrate steigt stärker als gedacht. Und dies entspricht faktisch einer heimlichen Enteignung.

„Die Inflationsrate in der Euro-Zone war über Monate und fast schon Jahre überraschend niedrig. Die Preise sind angeblich nicht so hoch und stark gestiegen, wie die Kritiker der Euro-Politik dies vermutet hatten. Die guten Zeiten scheinen vorbei. Die EZB, die Europäische Zentralbank, musste nun eine Inflationsrate von 2,5 % vermelden. Das ist immer noch nicht allzu viel, dennoch liegt die neue Rate 0,5 Prozentpunkte über dem Ziel der EZB. Die neuen Zahlen zeigen vor allem eines: Die Ruhe dürfte bald vorbei sein. Sie müssen sich auf eine höhere Inflationsrate einstellen.

Inoffizielle Inflationsrate noch höher

Dabei ist die inoffizielle Inflationsrate ohnehin noch viel höher. Inoffizielle Inflationsraten berechnen beispielsweise wir, indem wir uns an Messungen in den USA orientieren, bei denen wiederum die Preise früherer Jahre zugrunde gelegt werden. In offiziellen Messungen wiederum wird gelegentlich ein neuer, höherer Preis als Ausgangspunkt festgelegt, da beispielsweise Computer ja auch mehr können.

Sie können davon ausgehen, dass Sie in Abhängigkeit davon, wie hoch die Konsumausgaben in Ihrem Haushalt sind, 3 bis 4 % mehr zahlen müssen als vor einem Jahr. Denn selbst der Warenkorb ist nicht objektiv, kann er auch nicht sein. Alles hängt auch davon ab, ob sie mehr Konsum- oder Luxusartikel kaufen können oder müssen etc.

Da jetzt auch die offizielle Inflationsrate steigt, wird es allerdings einige Änderungen geben – mittel- und langfristig. Die EZB wird erfahrungsgemäß tatsächlich die Gelddruckerei abmildern. Das wiederum bedeutet dann auch, dass die Zinsen am Markt steigen. Wir gehen also davon aus, dass die Zinsen vergleichsweise schnell steigen. Gut oder besser für Sparer. Überraschend für Unternehmen und private Investoren, die etwa Immobilien kaufen. Die Wirtschaft dürfte deutlich schwächer werden. Nur spricht darüber noch kaum jemand, da die politische Krise viel stärker interessiert.“

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