Aufgedeckt: Kinderarmut – ein erschreckender Bericht zur MERKEL-Regierung

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Im Jahr 2011 setzte die Politik – oder die damalige MERKEL-Regierung mit der FDP – ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts um, wonach auch arme Kinder aus Hartz-IV-Familien am Kulturleben teilhaben zu lassen. Die Nachfolgerregierungen der GroKo 1 und 2 haben es nicht geschafft, dies in der Praxis dann auch wirksam umzusetzen. Einen peinlichen Überblick gibt nun „Spiegel Online“.

SPD und Merkel-Murks

Es wäre an sich recht einfach: Kinder aus hunderttausenden Familien müssten etwas Geld oder Gutscheine für die Teilnahme an solchen Angeboten erhalten. Unbürokratisch und schnell. Sie würden sich anmelden oder anmelden dürfen – und könnten teilnehmen. Oder die entsprechenden Vereine bzw. Organisationen erhielten umgekehrt das Recht, für kostenfrei teilnehmende Kinder aus solchen Familien eine Unterstützung vom Staat zu erhalten. Die könnte dann vielleicht sogar etwas bürokratischer ausfallen. Hauptsache wäre, am Ende der Verhandlungen würde dann das Geld fließen.

Doch nichts funktioniert so wie geplant. Die Regierung hat sich dazu durchgerungen, 10 Euro pro Monat einzusetzen – pro Kind. Der „Armuts- und Reichtumsbericht“ der GroKo kennt dies nicht. Dort heißt es: „Durch das Bildungs- und Teilhabepaket wird das spezifische sozio-kulturelle Existenzminimum von hilfebedürftigen Kindern (…) gesichert“, zitiert der „Spiegel“ also.

Aktuell haben der paritätische Wohlfahrtsverband sowie als mitveröffentlichende Instanz der „Deutsche Kinderschutzbund“ einen Strich unter die Aktivitäten gezogen. Von August 2016 bis zum Juli 2017 würden demnach noch nicht einmal 15 % der berechtigten Kinder von 6-15 Jahren diese Leistungen tatsächlich genutzt haben.

Die Zahlen offenbaren, dass das Vorhaben offenbar nicht praxisgerecht ist. In einem bürokratischen Wust geht die Antragsbereitschaft unter, möglicherweise finden sich bei den Betroffenen auch zahlreiche vergebliche Versuche. Im Ergebnis sollte stehen, dass die Teilhabe in der Praxis gelingt – und daran scheitern Merkel, Nahles (frühere Arbeits- und Sozialministerin!) augenscheinlich erneut.

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1 Kommentar zu "Aufgedeckt: Kinderarmut – ein erschreckender Bericht zur MERKEL-Regierung"

  1. Soll sich etwa der Vatikan um die Kinderarmut kümmern?
    Ist es Absicht? Na klar!!!
    Es ist ja bekannt, dass der Vatikan viele Kinder benötigt!!!!!

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