Aufgedeckt: Krankenkassen „beraten“ Ärzte bei Diagnosen….

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Spahn

Die deutschen Krankenkassen haben offenbar ein lukratives Geschäftsfeld entdeckt, mit dem sich die Ergebnisse ihrer Tätigkeit optimieren lassen. Neue Berichte legen nahe, dass die Krankenkassen Ärzte bei deren Diagnosen weiterhin „beraten“ – auch wenn diese Praxis eigentlich nach einer gesetzlichen Neuregelung im Jahr 2017 hätte beendet werden sollen, wie der „Spiegel“ berichtet.

Gutachten belegt, dass Krankenkassen Patienten krank erscheinen lassen wollen

Der „Spiegel“ berichtet über ein „noch unveröffentlichtes Gutachten“ des Wissenschaftlichen Institutes für Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung für die Techniker-Krankenkasse (TK). Dieses Gutachten soll dem Magazhin vorliegen. Dem Gutachten sei zu entnehmen, dass „einige gesetzliche Krankenkassen“ die Mediziner auch im Jahr 2018 noch animiert hätten Patienten „möglichst krank erscheinen zu lassen“.

Hintergrund dieser Form der Diagnosen: Einige Krankheitsbilder sind für die Krankenkassen besonders rentabel. So erhielten sie Zuweisungen des Gesundheitsfonds.

Das Gutachten hebt eine Umfrage hervor, nach der 19,4 % der befragten Mediziner von einer verbotenen „Kodierberatung“ berichtet hätten. Die Kodierung von Krankheiten wiedeurm beeinflusst deren exakte Zuordnung und Abrechnung. Die Beratung fand offenbar zumindest bis zur gesetzlichen Neuregelung per Telefon, gezielter Praxissoftware oder persönlichen Kodierberatern statt.

Die in diesem Sinne „richtige Diagnose“ sorgt als Beispiel dafür, dass eine diagnostizierte Depression zu Zuweisungen um bis zu 532 Euro führen kann. Ein „Bluthochdruck“ bei einem 45jährigen Patienten führe zu einer jährlichen Zuweisung in Höhe von 251 Euro.

Das Bundesgesundheitsministerium unter der Leitung von Jens Spahn bereitet offenbar ein weiteres Reformvorhaben vor, mit dem der bislang praktizierte Mechanismus der Verteilung ausgehebelt werden soll. Bisher sollen sich jedoch vor allem einige Krankenkassen dagegen ausgesprochen haben. Angesichts der erfolgreichen Praxis ist dies zumindest nicht verwunderlich. Möglicherweise wäre dem System bereits mit deutlich häufigeren Kontrollen und entsprechenden Strafen beizukommen. Dies wiederum könnten Kassen kaum verhindern.

Dies ist nur ein Schritt auf dem Weg zur Enteignung – hier sehen Sie mehr dazu….

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6 Kommentare zu "Aufgedeckt: Krankenkassen „beraten“ Ärzte bei Diagnosen…."

  1. Wenn ich schon den Spahn sehe kommt mir das große Kotzen, denn er bemüht sich so sehr alles zum Wohle des Volkes, und so zu machen, gell?

  2. Am Anfang glaubte ich dass Spahn sich für dass Volk stark macht,ich bekomme Gänsehaut wenn ich den sehe,er ist ein Albtraum.

  3. Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht. Wohin man schaut, alles Lüge, Täuschung, Profitstreben – aber nicht verursacht von den Kleinen, den Ausgebeuteten, den Steuersklaven.

  4. Nur eine Krankenkasse für alle!! Sonstige Krankenkasse einschließlich der PK können m,E. weiter bestehen, um Zusatzversicherungen anzubieten.diese brauchen nicht kontrolliert werden.

  5. Alles nur Profitgeierei auf Knochen der Steuerzahler. Profit zählt , nicht aber die Gesundheit eines Menschen. Jetzt wird es langsam aber sicher unschön und erbärmlich.

  6. Apropos : Betrug und Spionage auch innerhalb der Jobbörse / Mit gefakten Stellenanzeigen Bewerberdaten abgefischt / 3 Euro pro Bewerbungsmappe !!!

    Täglich bis zu 3.000 Stellenangebote konnte demnach ein einziger Datensammler unbemerkt in der Jobbörse der BA inserieren und damit Daten aus Lebenslauf, Schul- und Arbeitszeugnissen von Bewerbern sammeln. Diese verkauft er weiter, für drei Euro pro Datensatz, monatlich generiert er so zwischen 3.000 und 5.000 vollständige Bewerbungsmappen. / RTdeutsch vom 04.05.2019 / Datenhandel mit gefakten Stellenanzeigen bei Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit

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