AUFGEDECKT: Nach Deutschland ruft auch Schwedens Regierung zur Vorratshaltung für Krisenzeiten auf

Schweden-Krise

Kommt die Krise? Schweden ruft zur Krisenbevorratung auf. Was hat das zu bedeuten? Zu den Einzelheiten…

Kürzlich gab Schwedens Regierung eine außergewöhnliche scharfe Warnung an die Bevölkerung aus, sich genügend Vorräte anzulegen. Jeder sollte sich Lebensmittel und lebenswichtige Produkte zulegen, die für mindestens eine Woche ausreichen. Vor nicht allzu langer Zeit hatte bereits die deutsche Bundesregierung die Bevölkerung aufgerufen, Vorräte anzulegen.

Rechnen die Regierungen mit der Krise?

Was steckt hinter den Warnungen? Was verschweigen die Regierungen Europas? Was wird hinter den Kulissen geplant?

Kurz vor Weihnachten veröffentlichte die schwedische Regierung ein „Arbeitspapier“ mit dem Titel „Widerstandsfähigkeit“. Darin wurde die Bevölkerung ursprünglich angewiesen, eine Vorratshaltung von mindestens drei Tagen anzulegen. Das war aber offenbar nur die milde Variante dessen, womit wir noch rechnen müssen.

Die jüngsten Warnungen der schwedischen Regierung sehen deutlich andere Zeiträume vor. So wird jetzt dazu geraten, sich eine Notfallausrüstung und Lebensmittelbevorratung von drei Monaten anzulegen, um für Krisen- oder Notstandssituationen gerüstet zu sein. Die Bürger werden sogar darauf hingewiesen, dass sie für ihre Versorgung selbst verantwortlich sind.

In der neusten Regierungsveröffentlichung heißt es demnach: „Weil wir die existierenden Sicherheitsbestimmungen etabliert haben, teilen wir den Bürgern mit, dass wir unsere Planungen auf Regierungsebene abschließen werden, um uns einer Sicherheitskrise zu stellen, die mindestens über einen Zeitraum von drei Monaten anhalten könnte“ (vgl. auch „Cashkurs.com“ von Dirk Müller).

Die Regierung ist der Ansicht, Menschen müssten in der Lage sein, sich selbst zu versorgen. Die Zeiten hätten sich gewandelt und die Gesellschaft sei angesichts einer hohen Zahl von Abhängigkeiten sehr verletzlich.

Krisenvorsorgepakete anlegen

In der jüngsten Publikation ist auch ein Video enthalten, in dem alle wichtigen Gegenstände genannt und gezeigt werden, die für ein Überleben in der Krise notwendig sind. Genannt werden Utensilien wie Petroleumlampen, Decken, Schlafsäcke, warme Kleidung, Kerzen, ein Erste-Hilfe-Verbandskasten, ein Radio und nicht verderbliche Lebensmittel wie Reis, Nüsse, Nudeln und Schokolade.

Dieser Zivilschutzplan wurde ursprünglich von Bundesinnenminister Thomas de Maizière publiziert und an alle EU-Staaten weitergegeben. Während die Schweden auf de Maizières Pläne eingingen, stießen sie in Finnland und Dänemark auf weniger Interesse.

Junge müssen sich um Alte kümmern

Bereits im vergangenen November richtete sich Schwedens Regierung an die Bevölkerung. Jedoch hauptsächlich an Jüngere, im Alter von rund 18 Jahren. In der Publikation ging es um die Vermittlung von Hintergrundwissen, welches für das Überleben in Krisensituationen notwendig ist. Jüngere hätten nicht die Erfahrung wie die Kriegs- und Nachkriegsgenerationen gemacht und seien nie mit Krisenzeiten konfrontiert worden.

Zudem sollten sie sich in Krisenzeiten auch um die älteren Angehörigen kümmern. Umfragen in Schweden hatten gezeigt, dass junge Menschen nicht auf Krisen vorbereitet sind.

Sicherlich ist es nie falsch, auf Krisenzeiten vorbereitet zu sein und wenigstens Vorräte für zwei Wochen zur Verfügung zu haben. Bereits längere Strom- und Heizungsausfälle im Winter reichen aus, um eine Krise auszulösen. Zudem schwebt die Gefahr eines Euro-Crashs latent im Raum. Es gibt also viele Szenarien, die Bürger in Krisensituationen bringen können.

Bislang sind diejenigen, die sich selbst bevorraten, oft als Verschwörungstheoretiker abgetan worden. Die Bewegung derjenigen, die sich vorbereiten, ist jedoch in den USA schon relativ groß geworden und in Deutschland mittlerweile ebenfalls größer. Angesichts der Gefahren und Risiken, die sich aktuell bereits allgemein ergeben haben, sicherlich nachvollziehbar.

Dass jedoch die Regierungen explizit Warnungen herausgeben und zur Bevorratung raten, ist doch einigermaßen ungewöhnlich. Wissen einige Regierungsmitglieder, ob die Nato einen Krieg mit Russland provozieren will? Oder erwarten die Regierungen Bürgerkriege, wenn dieses Jahr eine weitere Million Migranten in die EU geholt wird? Andere warnen davor, die Regierung(en) wollten selbst Unruhe stiften, in dem solche Warnungen ausgesprochen werden. Der Vorteil der allgemeinen Angst ist es, Kontrollinstrumente einfacher ein- und durchsetzen zu können als bislang. Auf jeden Fall ist dies ein Alarmzeichen.

Watergate.tv bleibt dran.

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