Aufgedeckt: Regierung lässt den Begriff „Hetzjagd“ fallen…

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Das ging schnell: Die Regierung, namentlich Regierungssprecher Seibert und Kanzlerin Merkel hatten in Anbetracht der Chemnitz-Ereignisse von „Hetzjagd“ gesprochen. Alternative Medien, unter anderem auch diese Seite, haben diesen Begriff aufgegriffen und darauf aufmerksam gemacht, dass keine Hetzjagd stattgefunden habe. Das ist jetzt zurückgenommen worden. Angefragt hatte „publicomag.com“. Die erste Anfrage war nicht beantwortet worden. Die zweite Anfrage jetzt ist beantwortet worden.

„Politische Einordnung“ statt „Sachdarstellung“

Seibert hat in seiner Antwort darauf verwiesen, er habe wiederum in seiner Aussage keine Sachdarstellung abgegeben, sondern nur eine „politische Einordnung“ vornehmen wollen. Seibert selbst hatte den Umstand politisch eingeordnet, dass eine kleine Menge von Menschen bei einer Demonstration drei Menschen scheinbar ausländischer Herkunft beleidigt hätten. Einer dieser Menschen wurde offenbar sogar geschlagen. Ein Mann habe nachweislich der Aufnahmen eines Videos gefragt: „Was wollt ihr, ihr Kanacken“.

Seibert selbst hat nach einem Bericht von Publico auf der Pressekonferenz diesen Umstand ausgeschmückt und etwa beschrieben, ein solches Verhalten habe in einem Rechtsstaat „keinen Platz“. Er sprach von Zusammenrottungen, von Hetzjagden auf Menschen, die anders aussehen und davon, dies würde der Staat nicht hinnehmen wollen.

Kanzlerin Merkel hat sich ähnlich geäußert. Sie behauptete, es lägen Videoaufnahmen vor, wonach es Hetzjagden gegeben habe sowie Zusammenrottungen. Das Video, das hier vorliegt, gibt diesen Umstand jedenfalls nicht wider. Also müssten andere Videos vorliegen, oder? Der sächsische Generalstaatsanwalt Klein wiederum hat genau diese Aussage bestritten. Es gäbe keine Materialien, aus denen eine solche Jagd hervorgehen könnte.

Die „politische Einordnung“, die Seibert vornehmen wollte oder mein vorgenommen zu haben, möchte er nun nicht weiter diskutieren. Er spricht indes davon, es würde „nachgesetzt“ worden sein. Journalisten sind bedroht worden und dabei auch angegriffen.

Das ist natürlich keine Hetzjagd, Herr Seibert und Frau Merkel.

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1 Kommentar zu "Aufgedeckt: Regierung lässt den Begriff „Hetzjagd“ fallen…"

  1. Harald Schröder | 5. September 2018 um 19:11 | Antworten

    Meuthen fordert Entschuldigung von Merkel – Kanzlerin lehnt prompt ab

    „Ich fordere Bundeskanzlerin Merkel auf, erstens den Sachverhalt richtig zu stellen, sich zweitens vor der Öffentlichkeit und gegenüber den Bürgern Sachsens für die Verbreitung dieser Unwahrheit zu entschuldigen und drittens ihren Regierungssprecher zu entlassen“, so Meuthen.

    Die Panik der Etablierten
    Die Forderung von SPD-Innenpolitikern nach Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz ist der verzweifelte Griff nach der letzten Waffe, die bleibt, um unliebsame Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen. Das zeigt die Unfähigkeit, zu akzeptieren, daß Wahlen tatsächlich auch zu einem Elitenwechsel führen können.

    SPD-Vize Stegner attackiert Kretschmer: „Hat sie nicht mehr alle“
    Der SPD-Vizevorsitzende Ralf Stegner übt heftige Kritik an Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) und dessen Aussagen, es habe in Chemnitz keine Hetzjagd und keinen Mob gegeben.
    https://tagebuch-ht.weebly.com/n.html

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