AUFGEDECKT: Sachsens CDU verweigert ABSAGE an AfD

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Die sächsische CDU muckt weiter gegen die Führung auf. Die Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer kämpft verzweifelt darum, dass die Sachsen sich gegen ein mögliches Bündnis mit der AfD aussprechen. Genau dies passiert nicht. Der frisch gewählte Fraktionsvorsitzende der Union in Sachsen sähe darin einen Affront gegen die Wähler.

Respekt vor den Wählern

In einem Interview mit dem MDR meint Christian Hartmann als neuer Chef der Fraktion, dass er zu einem Bündnis dieser Art nicht direkt „Nein“ sagen könne. Er schließt sogar eine Koalition nicht aus. Dies würde seiner Meinung nach der Respekt gegenüber den Wählerinnen und Wählern im Bundesland verlangen. Die Wahl in Sachsen zum nächsten Landtag findet erst am 1. September 2019 statt, wirft aber schon jetzt ihre Schatten voraus.

Denn die sächsische CDU hat bislang am deutlichsten anklingen lassen, sie werde sich nicht jeder Vorgabe aus Berlin, also aus der Parteizentrale, beugen.

Allerdings hat Hartmann der AfD auch keine Avancen gemacht. Sie sei der „politische Hauptwettbewerber“ und damit auch der wesentliche Gegner für die CDU.

Hartmann steht mit seiner Haltung möglicherweise nicht in einer Linie mit dem Ministerpräsidenten des Landes, Michael Kretschmer. Dieser hatte sich einen anderen Fraktionsvorsitzenden gewünscht. Dennoch setzte sich Hartmann ähnlich überraschend gegen den aktuellen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth durch wie dies dem neuen Fraktionschef der Union im Deutschen Bundestag gegen Volker Kauder gelang.

Die neue Linie der CDU in Sachsen besteht offenbar darin, auch auf die Wähler der AfD zuzugehen und „zu überzeugen“. Dies jedoch schließe eine Koalition aus, so hat es die Kanzlerin Merkel in der Vergangenheit betont. Insofern weht in Sachsen nun ein anderer Wind.

Der Wahlkampf in Sachsen verspricht ohnehin hinreichend Spannung. Die CDU hat bei der Bundestagswahl 2017 26,9 % der Stimmen erhalten, die AfD gewann mit 27 % hauchdünn.

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3 Kommentare zu "AUFGEDECKT: Sachsens CDU verweigert ABSAGE an AfD"

  1. Harald Schröder | 29. September 2018 um 10:13 | Antworten

    Alle für die Führerin:

    AKK schließt Trennung von Partei- und Regierungsamt für Merkel aus
    Angela Merkel kann wirklich alles machen, was sie will. Sie kann Deutschland in den Abgrund führen – sie hat genügend Lakaien, die sich darum kümmern, dass sie unbeschadet im Amt bleiben darf
    ————-
    Regieren bis zur Haftunfähigkeit ?

    CDU plus CSU zusammen gerade noch bei 27 Prozent. Merkels Chefeinpeitscher im Bundestag von der eigenen Fraktion gegen ihren ausdrücklichen Willen abgewählt. „Na und ?“, sagt die ewige Kanzlerin. „Ich bin quicklebendig und werde niemals abtreten. Niemals !
    https://tagebuch-ht.weebly.com/n.html

    • Na das niemals halte ich für ein Gerücht, schön langsam verlieren unsere Staatsratsvorsitzende und ihre Busenfreundin AKK die Deutungshoheit, ich glaube lange kann sie sich nicht mehr halten.

  2. WOW – ein CDUler mit Rückgrat in Sachsen? Mit Respekt vor den Wählern? Gibt es das noch? Ein tatsächlich demokratischer Politiker????? Und das ausgerechnet in der CDU??????? Ich kann es gar nicht glauben. Das sind doch sonst nur Schleimkriecher. Dass überhaupt ein Politiker heutzutage in der bereits installierten DDR 2 demokratisch handeln will, ist in Deutschland inzwischen eine Sensation, so traurig das ist. Meinen allerhöchsten Respekt jedem, der sich getraut, sich der Merkel-Diktatur zu widersetzen. Ein einziger in ganz Deutschland, das lässt doch hoffen, oder nicht? Und sonst niemand? Weit und breit nicht?

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