Aufgedeckt: Steht ein CRASH ins Haus? Schwarzer Börsenmontag – bricht die Wirtschaft zusammen?

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Panik in New York. Angst in Deutschland. Aktien und Bitcoin rasen mit Maximalgeschwindigkeit nach unten. Brechen jetzt auch Banken zusammen? Ist der lang erwartete Crash da? Watergate.TV hat die Situation analysiert.

Fakt: Aktienkurse in New York und Frankfurt brechen zusammen

Ob Sie direkt betroffen sind, wissen wir nicht. Aber die Aktienbörsen sind gestern massiv zusammengebrochen. Im Abendhandel ging es beim Dow Jones plötzlich um bis zu 1.600 Punkte nach unten. Entsetzen machte sich breit. Der Dax hat im Späthandel ebenfalls deutlich verloren und ging um gut 500 Punkte nach unten. Jetzt dreht sich an den Aktienmärkten vielleicht der Wind. Die Anleger haben Angst vor steigenden Zinsen in den USA.

Was würde ein weitergehender Crash bedeuten? Versicherungen haben inzwischen mehr Geld als früher in Aktien investiert. Die Versicherer würden deutlich verlieren – und das negative Ergebnis an die Kunden weiterreichen. Zudem verlieren dann auch die großen Investoren selbst viel Geld. Banken wird es – noch – schlechter als zuvor gehen. Die Angst vor einem Crash selbst würde die Wirtschaftstätigkeit bremsen. Kurz gesagt, jeder Crash wird noch viel schlimmere Spuren hinterlassen als für einige Aktionäre.

Der Dax in Deutschland könnte nach Meinung von Crash-Gurus sogar noch einmal 10 % oder 20 % absacken. Auch der Dow Jones könnte ähnlich viel verlieren. Zeitgleich rast der Bitcoin in ungeahnter Geschwindigkeit nach unten. Gestern ging es teils schon auf weniger als 7.000 Dollar abwärts. Noch vor einigen Wochen hatte der Bitcoin fast einen Kurs von 20.000 Dollar erreicht.

Noch ist nichts verloren. Dies ist noch kein Ausverkauf, wie ihn die Finanzmärkte vielleicht 1987, im Jahr 2000 oder auch 2008 (bis 2009) erlebt haben. Wenn es aber zu diesem Ausverkauf kommt, dann wird es gefährlich. Denn zuletzt, im Jahr 2008, konnten die Staaten noch eingreifen und stabilisierten die Märkten oder vielmehr die Banken wie die Commerzbank. Sonst wäre es zu einem Wirtschaftscrash gekommen.

Nun aber haben die Staaten für solche Rettungsaktionen kein Geld mehr. Die EU insgesamt ist annähernd so stark verschuldet wie nie zuvor. Obwohl die Zinsen niedrig sind, wird sie kein Geld in großen Massen mehr auftreiben. Die EU kann auch nicht mehr so viel Geld drucken, wie benötigt würde. Das Geld „druckt“ die EU, indem sie Anleihen am Markt aufkauft. Genau das aber wird sie ohne Weiteres nicht mehr ausdehnen können. Schon jetzt kauft sie Monat für Monat noch für 40 Milliarden Euro Anleihen auf.

In den USA ist der Schuldenberg im Übrigen so groß wie nie zuvor. Erst vor einigen Tagen mussten die Republikaner und die Demokraten faktisch auf ein Notprogramm einigen, um den Staat noch zu finanzieren. Neue Dollar wird die Fed, die Zentralbank, kaum in ausreichender Menge „drucken“. Denn China beispielsweise hat schon so viele Dollar gesammelt (es heißt: zwei Billionen), dass es eine weitere Dollar-Flut wohl nicht mitmachen würde. Dann könnten die Chinesen ihrerseits die Dollar unter das Volk bringen und den Dollar rasch stark entwerten.

Unter dem Strich gilt, dass es ohnehin nach Meinung verschiedenster Börsenexperten zu einem starken Kursrutsch kommen musste. Die offizielle Inflationsrate ist in der EU mit weniger als 2 % noch sehr niedrig, auch wenn die Geldmenge steigt. Auch in den USA ist die Inflationsrate niedrig. Allerdings sind die Preise für Immobilien und Aktien schon sehr stark geklettert. Die Inflation dieser Preise wird nur in der Statistik nicht mitgezählt.

Jetzt kommt die Zeche. Zumindest wahrscheinlich. Fraglich ist dann nur, was die Investoren dann machen, wohin sie das Geld dann schieben. Die Staaten hoffen noch immer darauf, weitere neue Kredite bei Banken könnten die Geldmenge vergrößern und die Wirtschaft ankurbeln. Purzeln die Aktienkurse, benötigt niemand dieses Geld. Die Investoren, die verkauft haben, werden über genügend Geld verfügen. Die Wirtschaftsimpulse bleiben dann endgültig aus.

Es ist gut möglich, dass der lang erwartete Crash nun beginnen kann. Passiert dies, dann sollten Sie auf eine Wirtschaftskrise vorbereitet sein, die sich gewaschen hat. Selbstversorger könnten dann am besten leben.

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