AUFGEDECKT: Verbraucherschutz – verdeckte Organisationen der Industrie

Verbraucherschutzorganisationen

Wer sich auf Angaben der Verbraucherschutz-Organisationen verlässt oder verlassen muss, ist häufig genug enormen Gefahren ausgesetzt. So zeigt sich bei näherem Hinsehen, wie eng die „Verbraucherschutz“-Organisationen teils mit der Industrie zusammenarbeiten oder sogar von dieser gegründet wurden.

Immer häufiger stellt sich heraus, dass sogenannte Verbraucherschutzorganisationen in Wirklichkeit nicht den Interessen der Verbraucher dienen, sondern riesigen Nahrungsmittelkonzernen, der Agrochemie-Industrie oder der Pharmaindustrie.

Beispiel: Codex Alimentarius Kommission

Ein Beispiel jagt das nächste. So sind selbst die Normen, die internationale Organisationen mit Weltruf herausgegeben wurden, offensichtlich nicht hinreichend und auch nicht gut für uns.

Die sogenannte Codex Alimentarius Kommission gibt vor, eine Verbraucherschutzorganisation zu sein, die sich für Lebensmittelsicherheit einsetzt. Als Grundlage des sogenannten Codex Alimentarius dient eine Sammlung von Normen für Lebensmittelqualität, die von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den sechziger Jahren herausgegeben wurde.

Die Codex Alimentarius Organisation, die behauptet, die Gesundheit der Menschen mit einheitlichen Normen schützen zu wollen, bewahrt diese aber gar nicht vor gesundheitsschädlichen Lebensmitteln.

Im Gegenteil. Die Organisation setzt sich eher für vereinfachten internationalen Handel ein und zwar im Interesse multinationaler Pharma-, Agrochemie- und Lebensmittelkonzerne.

Gesundheitsgefährdende Substanzen: Einfach zulassen

Wie sich herausstellt, fördern die Regeln der Organisation sogar die Verwendung gesundheitsschädlicher Substanzen in Lebensmitteln und verhindern die Versorgung der Menschen mit ausreichend Mikronährstoffen. Bislang gab die Organisation zudem an, unabhängig zu sein.

Dabei arbeitet sie aber eng mit einer einflussreichen Lobbyorganisation der Lebensmittelbranche, dem ILSI (International Life Sciences Institute) zusammen. Eine Lobbyorganisaton, die von Konzernen aus der Lebensmittel-, Chemie- und Genindustrie gegründet wurde.

Die Unternehmen, die Mitglied in der Lobbyorganisation sind, entscheiden über Grundsatzfragen, wählen den Vorstand und finanzieren das Institut auch teilweise. Mitglieder sind beispielsweise Pfizer, Unilever, Monsanto, Merck, Nestlé oder BASF.

500.000 Dollar von Monsanto – und noch viel mehr

Allein von Monsanto hatte die Lobbyorganisation in einem Jahr 500.000 Dollar an Spendengeldern erhalten. Zudem noch weitere finanzielle Zuwendungen von Gentechnik und Agrochemiekonzernen wie Syngenta oder Dow. #

In diesem Zusammenhang lässt sich auch nachvollziehen, warum Glyphosat von vielen Behörden und Instituten als unbedenklich eingestuft wurde.

Denn längst finanzieren und kontrollieren die riesigen, multinationalen Konzerne sogenannte „gemeinnützige“ Organisationen, die angeblich im Interesse der Verbraucher handeln.

Daher ist es umso notwendiger, dass Verbraucher zu Bioprodukten, regionalen Produkten und unverarbeiteten Produkten greifen. Denn die meisten industriell hergestellten Fertigprodukte stammen von Großkonzernen.

Dabei sind die Hinweise, Tipps und Aufklärungsschriften von Verbraucherschutz-Organisationen mit höchster Vorsicht zu genießen. Selbst die Rahmenbedingungen, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgestellt werden, dienen oft nur den Interessen der Großen.

Deshalb: Unverarbeitet ist besser. Verlassen Sie sich auf Ihren eigenen Instinkt.

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