Aus Angst vor neuen „Pannen“: Merkel fliegt mit zwei Regierungsfliegern zum G20-Gipfel

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Ende November vergangenen Jahres konnte Bundeskanzlerin Merkel nicht mit dem Regierungsflieger zum G20 Gipfel nach Buenos Aires fliegen. Wegen einer „ernsthaften Störung“ musste der Regierungsjet am Flughafen Köln-Bonn notlanden. In dem Flugzeug soll die gesamte „normale Funkkommunikationsanlage“ mit den Fluglotsen ausgefallen sein, so die Version der Medien. Bereits zwanzig Minuten nach dem Start musste Merkels Pilot ein Notsignal senden.

Um einem möglichen „Ausfall“ wie im November 2018 vorzubeugen, flog die Luftwaffe an diesem Donnerstag mit beiden verfügbaren Airbussen der Flugbereitschaft nach Japan zum G20-Gipfel. Ein Sprecher der Luftwaffe bestätigte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin einen entsprechenden Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Beide verfügbaren größten Flugzeuge der Luftwaffe wareb bereits in Berlin-Tegel zur Vorbereitung bereitgestellt worden.

Nachdem die Kanzlerin am Donnerstag zunächst einen erneuten Zitteranfall im Schloss Bellevue bei der Vereidigung der neuen Justizministerin Lambrecht erlitt, flog sie am Donnerstagmittag dennoch zum G20-Gipfel ins japanische Osaka. Dort treffen sich die Staats- und Regierungschefs der mächtigsten Industrienationen am Freitag und Samstag. Das Ersatzflugzeug wird ebenfalls nach Japan starten. Offiziell hieß es, das „Ersatzflugzeug werde wenige Stunden nach dem Abflug der Kanzlerin zu einem fälligen regulären Trainingsflug nach Tokio starten. Ein solcher Langstreckenübungsflug eigne sich sehr gut, um Verfahrensabläufe zu trainieren“, sagte ein Sprecher der Luftwaffe.

Vielmehr dürfte Angst vor weiteren Sabotageakten der Grund für den Einsatz des Ersatzflugzeuges sein. Denn nachdem sich die „Vorfälle“ bei Regierungsfliegern in den letzten Monaten gehäuft hatten und die Bundesregierung zunächst nur von „Pannen“ sprach, sagte man Anfang Juni der Öffentlichkeit erstmals, dass man Sabotage an Regierungsflugzeugen für denkbar halte. Nach Angaben des Unternehmens Lufthansa Technik, die die Maschinen wartet, gebe es zwar technische Erklärungen für Ausfälle bei den Flugzeugen, aber die Häufigkeit und die Umstände der Vorfälle hätten inzwischen den Argwohn im Kanzleramt, im Außenministerium sowie bei der Bundeswehr ausgelöst.

Watergate.tv hatte im Januar eine Analyse zu den Vorfällen geschrieben. Weitere Berichte zu den technischen Problemen der von-der-Leyen-Truppe finden Sie hier….

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2 Kommentare zu "Aus Angst vor neuen „Pannen“: Merkel fliegt mit zwei Regierungsfliegern zum G20-Gipfel"

  1. kostet ja nix und umweltfreundlich ist es auch. Diese Frau ist ein super Vorbild. Pfui deubl

  2. Christian Adrion | 28. Juni 2019 um 23:42 | Antworten

    Ja unsere Klimakanzlerin weiss was gut für die Natur ist. Warum kann sie keinen Touristenflug nutzen? Volksnähe hat noch keinem Bozen geschadet. Ganz im Gegenteil ein Unterhaltung mit ihrem höchsten Souverän könnte für sie sehr aufschlussreich sein.

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