Ausland meint: Merkels Energiepolitik zerstört den deutschen Mittelstand

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Mittelstand

Die hohen Energiekosten seit Merkels Energiewende machen mittelständischen Unternehmen zu schaffen. Viele von ihnen überlegen sich deshalb Alternativen zum Standort Deutschland. „Die Politiker haben den Strompreis in den vergangenen Jahren nach oben getrieben“, beklagen viele Unternehmer. Die gigantischen Stromrechnungen hierzulande zwingen immer mehr Unternehmen, im Ausland zu investieren. Denn aus rein betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten rentiert sich die Produktion in Deutschland bald nicht mehr.

„Die Energiepreise sind nicht mehr konkurrenzfähig. Das führt auf Dauer zu einer irreparablen Industriebrache“, warnt der Vorstand der Stiftung Familienunternehmen. Dieser hat die Strompreise für mittelständische Betriebe in 18 Industrieländern verglichen. Deutschland ist auf Platz 15, nur in Italien und der Slowakei müssen Fabrikbesitzer noch mehr für Strom bezahlen. Der Strompreis hat sich in den letzten zehn Jahren für die Industrie verdoppelt, beklagt die Stiftung. Dabei seien es nicht nur die Stromkosten alleine, die es Unternehmern hierzulande schwer machen. Das ständige Hin und Her der Energiepolitik Merkels sei eine Katastrophe. In Deutschland fehle dadurch ausreichende Planungssicherheit.

Auch im Ausland bemerkt man die Folgen von Merkels desaströser Energiepolitik. Das Medienunternehmen Bloomberg schreibt, dass wenn der Mittelstand leide, Deutschland einen „Schlag bekomme“. Es seien die mittelständischen Unternehmen und Haushalte, die die Hauptlast von Merkels Energiepolitik tragen müssten, während Konzerngiganten wie die Volkswagen AG und der Chemiekonzern BASF SE über eigene Kraftwerke verfügen und von Umweltsteuern befreit werden. Kleine Unternehmen dagegen können außer Verbrauchseinsparungen nichts gegen die hohen Strompreise ausrichten.

Durch die steigenden Kosten haben mittelständische Unternehmen Umsatzeinbußen von 1 Million Euro erlitten. Dazu sind sie gezwungen, teure, energieeffiziente Geräte zu kaufen. Viele beginnen nun, eigenen Strom zu produzieren, oder verlagern die Produktion ins Ausland, um mit den chinesischen, südkoreanischen oder US-amerikanischen Konkurrenten Schritt halten zu können, die viel weniger für Strom bezahlen. Die Beeinträchtigung der Wettbewerbsfähigkeit für kleinere und mittelständische Unternehmen ist durch Merkels Energiewende besonders gravierend. Eine Studie der „Deutsche Zentralgenossenschafts-Bank“ (DZ-Bank) hat ergeben, dass ein Drittel der Unternehmensleiter die Strompreise für eine Bedrohung ihres Geschäfts halten.

Wenn die Strompreise weiter steigen, könnten viele Unternehmen gezwungen sein, zu schließen. Das würde die eng verbundenen Lieferkette der deutschen Industrie zerstören. In Niedersachsen beispielsweise hat der Gemüseproduzent „Gemüse Meyer“ in einem seiner Felder eine Windkraftanlage zur Versorgung seiner Kühlhäuser installiert. „Wir wollten eigentlich nur Gemüse verkaufen“, sagt Laurenz Meyer, der Besitzer. „Aber die Strompreissituation hat uns zu diesem Schritt gezwungen. Ohne hätten wir nicht mehr weitermachen können“.

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8 Kommentare zu "Ausland meint: Merkels Energiepolitik zerstört den deutschen Mittelstand"

  1. Harald Schröder | 5. Oktober 2018 um 15:31 | Antworten

    Noch so ein Clown

    Kühnert: SPD muss Druck auf Autohersteller machen
    Nach dem Dieselgipfel will Juso-Chef Kevin Kühnert den Druck auf die Autohersteller aufrecht erhalten. Seine Partei werde sich nicht damit zufrieden geben, wenn die Autohersteller sich nicht geschlossen an den technischen Nachrüstungen beteiligen, sagte Kühnert

    Röttgen rechnet mit Merkel ab
    Der frühere Umweltminister Norbert Röttgen hat der Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Deutschland erlebe seit einiger Zeit eine ernste Krise, sagt der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag dem „Spiegel“. „Die Mitte schrumpft, die populistischen Ränder wachsen.“ Dass sich politisch etwas verändern müsse, sei mit Händen zu greifen. „Es passiert aber nichts.“

    https://tagebuch-ht.weebly.com/n.html

    • Ganz schön mutig von Röttgen.

      Bin gespannt, wie er von #Merkel dieses Mal bestraft wird. Ob sie ihm den Vorsitz des AA wegmobben lässt, wie es so lhre hinterhältige Art ist. Auf diese Weise hat sie gerade Maaßen von Klein-Kevin und Groko-Andrea beseitigen lassen.

      • Jürgen Gerrhard | 6. Oktober 2018 um 1:26 | Antworten

        Eckard am 4. Oktober 2018 09:45

        Die hochkorrupte Hohlbirne – äh – Hohlmeier hat doch in Straßburg für die Umvolkung gestimmt, richtig?

        Heute hat sich die CSU mit der ex-SED verbündet, in Thüringen ist der Gesinnungsspitzel von Kahanes Stasi-Stiftung AAS zugleich Geheimdienstchef und dieser neue Mielke macht sich im Auftrag aller Altparteien – auch der hohlen CSU – gerade daran, die einzige Opposition zu verfolgen. Dieser Mielke Stephan Kramer soll als oberster Spitzel installiert werden, für diesen kommunistischen Hater wurde Maaßen vom #Merkel-Regime beseitigt.

  2. Das verstehe ich jetzt aber nicht. In erster Linie werden doch die Privatverbraucher durch die explodierten Energiepreise ausgenommen. Die Industrie muss doch kaum was zahlen, auf Kosten der Privatverbraucher, und jammert trotzdem?

  3. Das Problem ist Frau Merkel, die uns mit ihrer Politik die Energiepreise eingebrockt hat.Der Privatmann,die kleinen Selbstständigen, die kleinen Betriebe werden nur abgezockt und die Großbetriebe zahlen dafür nichts. Steuern zahlen sie natürlich auch nicht. Der kleine Handwerker muß zahlen und nochmals zahlen. Sie und die arbeitende Bevölkerung sind die Verlierer.

  4. Fritz - Ulrich Hein alias hein-tirol | 5. Oktober 2018 um 21:26 | Antworten

    Wie @Isikat schon schrieb, müssen energieintensive Betriebe kaum Stromkosten zahlen. Dies betrifft neben Fabriken und Bahnen auch Schlachthöfe, Krankenhäuser, Schulen und mittelständische Betriebe.

  5. Falsch, denn wenn „der Staat zusammenbricht“, passiert für die Untertanen so gut wie nichts, wie rasende der DDR zeugte, wo bis zur Wiedervereinigung faktisch keine staatliche Entität mehr funktionierte / anwesend war.

    Aber die Menschen könnten begreifen, das der Staat gar nicht “ sie“ sind und nichts für ihr Wohlergehen leistet, sondern alle Produktion und Dienstleistung letztlich von privaten Menschenausgeht, die problemlos ohne Staat und dessen Zwangsbekindergärtnerung leben können. Ich bin gerade in New Hampshire, wo der Staat kaum ferner im Leben der Einwohner sein könnte. Hier lebt es sich prima. Desaströsen wird es nur für all jene, die beim Staat vom Staat parasitieren und sich mittels staatlicher Privilegien feil halten – auf Kosten des Untertanensklaven.

    Die Einstellung der Deutschen heute zum Staat ähnelt der vor 500 Jahren zur Staatskirche.

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