Ausnahmezustand in Mailand – Österreich schließt vorübergehend Zugverkehr über Brenner

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In Norditalien wurden bereits die ersten Städte wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgeriegelt. Menschen tätigten Hamsterkäufe, viele Supermärkte waren nach nur einem Tag leergekauft. In Mailand wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Österreich hatte zunächst den Zugverkehr über den Brenner gesperrt. Inzwischen sollen die Züge wieder fahren. Die Schweiz erwägt, die Tessiner Grenze nach Italien zu schließen, in Frankreich bereitet man sich auf eine mögliche Ausbreitung des Virus aus. Bislang gibt es in der Schweiz keinen bestätigten Fall, doch die Spitäler sind auf mögliche Krankheitsfälle vorbereitet.

Nichts geht mehr indes in Teilen der Lombardei und in Venetien. Keine Züge, kein Bus, kein Fußballspiel, kein Karneval. Viele Betriebe, Geschäfte und Schulen sind geschlossen. In sogenannten „roten Zonen“ sind Straßen gesperrt und werden von Polizei und Militär überwacht. Niemand darf aus den „roten Zonen“, die etwa 50.000 Menschen in der Lombardei und etwa 3.000 in Venetien umfassen, weder hinein noch hinaus. Die Versorgung der Menschen in den von Polizei und Militär bewachten „roten Zonen“ erfolgt durch „sterile Korridore“.

Gesundheitsminister Spahn will „schützen“

Pharmaminister Jens Spahn teilte am Montag mit, dass er die deutsche Bevölkerung „schützen werde“. Man sei mehrmals täglich im Austausch mit dem Robert-Koch-Institut sowie den Behörden und den betroffenen Ländern. „Temporäre Maßnahmen“ seien für die Zukunft nicht auszuschließen, da es sich um eine „dynamische Lage“ handele. Es sei immer eine Frage der Abwägung, wenn solche Eingriffe wie die Abriegelung einer Stadt beschlossen würde. Gleiches gelte für das Schließen der Grenzen, so Spahn. Es sei möglich, dass sich das Virus auch in Deutschland ausbreiten werde. Deutschland sei aber bestmöglich vorbereitet.

Am Nachmittag berichtete die Presse, dass die die Nachbarländer des Irans die Grenzen wegen der möglichen Ausbreitung des Virus schließen würden. Mehrere Staaten hätten Schutzmaßnahmen wie Grenzschließungen und Einreiseverbot verfügt. Der türkische Gesundheitsminister sagte, dass die Türkei nach einem Anstieg der Fallzahlen im Iran beschlossen hätte, die Landesgrenzen zum Iran zu schließen. Auch Armenien und Pakistan schlossen die Grenzen zum Iran. Afghanistan untersagte vorläufig alle Reisen zwischen den beiden Staaten. Südkorea hat wegen des Virus die höchste Seuchen-Alarmstufe verhängt.

„Experten“ sind der Ansicht, dass eine weltweite Ausbreitung des Virus kaum noch gestoppt werden könne. Inzwischen herrscht auch wegen der Ausbreitung des Coronavirus in Europa Alarmstimmung am Aktienmarkt. Die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen hat den Dax getroffen. Der deutsche Leitindex knickte am Nachmittag um knapp 4 Prozentpunkte ein und bewegte sich damit auf dem tiefsten Niveau seit Anfang Februar. Der Goldpreis stieg auf einen siebenjährigen Höchststand und die Ölpreise gerieten unter Druck. In Asien ging es zum Wochenstart besonders an Südkoreas Börsen deutlich nach unten.

In China ist laut Medienberichten die Zahl der Toten durch das Virus zuletzt sprunghaft gestiegen, und auch Südkorea ist zunehmend betroffen. Immer mehr Sorgen bereitet den Investoren mittlerweile die erste größere Verbreitung des Virus in Europa.

Pharmaminister Jens Spahn will demnächst „Anordnungen“ zu Reisen mit Bus, Bahn und Flugzeug ankündigen. Eine Ausbreitung sei auch in Deutschland möglich. Den EU-Reiseverkehr wolle er aber vorerst nicht in Frage stellen.

Angesichts dieser Ankündigungen ist es sicherlich angebracht, sich für 2-3 Wochen mit dem Notwendigsten wie Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel, Medikamente und Bargeld zu versorgen. Sollte es hier auch zu Abriegelungen von Städten und zu Straßensperren kommen – was nicht unwahrscheinlich ist – wäre es angebracht, rechtzeitig vorbereitet zu sein. Kaufen Sie lieber heute als morgen alles Notwendige ein. Wir werden hier darüber berichten.

Was hinter der „Ausbreitung“ des Coronavirus steckt, kann hier nur Spekulation bleiben. Nach den Meldungen der letzten Wochen zu beurteilen, ist das Virus jedoch relativ harmlos. Die Erkrankung sei mit einer schwereren Grippe vergleichbar, heißt es. Die Maßnahmen, die gegen die angebliche Ausbreitung des Virus getroffen werden, erscheinen überzogen. Das Ganze sieht daher eher wie eine weltweite Geheimoperation aus, bei der es möglicherweise hinter den Kulissen zu Verhaftungen kommen könnte. Wenn die Menschen in ihren Häusern zuhause bleiben müssen, bekommen sie nicht mit, was tatsächlich vor sich geht. Dennoch sollten Sie für den Fall der Fälle vorsorgen. Am besten heute noch.

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