Austeritätspolitik der Bundesregierung beschert auch Deutschland marode Brücken

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...
Unbenanntes Design(53)

Nicht im italienischen Genua gibt es marode Brücken. Auch die Infrastruktur in Deutschland leidet erheblich unter der Austeritätspolitik der Bundesregierung Angela Merkel. Auch in Deutschland gibt es Brücken, die nicht belastbar sind. Einige sind sogar für den LKW-Verkehr gesperrt. Verkehrsexperten schätzen die Zahl der maroden Brücken in auf 12 Prozent. Das bedeutet, dass jede achte Brücke marode ist.

Verkehrsexperten kritisieren schon seit Jahren, dass viele Brücken 40 Jahre und älter sind. Folglich befinden sich viele in einem gefährlichen Zustand und mussten bereits für LKWs oder ganz gesperrt werden. Auch der ADAC attestierte der Bundesregierung ein ähnlich schlechtes Bild der deutschen Brücken. Ein Test von 2014 offenbarte, dass von 30 untersuchten Brücken sieben Brücken durchgefallen sind. Nur vier erhielten ein gutes Urteil über den Sicherheitszustand. Straßen- und Autobahnmeistereien kontrollieren regelmäßig Brücken. Die Ergebnisse der Prüfungen werden dann in einem Bericht zusammengefasst.

In den alten Bundesländern ist der Zustand noch dramatischer. Dort droht bald der Verkehrsinfarkt. Viele vielbefahrene Brücken müssen für Notreparaturen immer wieder gesperrt werden, so wie die Leverkusener Rheinbrücke, über die täglich mehr als 120.000 Fahrzeuge donnern. Der Verkehr kommt dort regelmäßig zu Erliegen. Bis die marode Brücke durch eine neue ersetzt wird, dauert es aber noch mindestens sechs Jahre. Der Sanierungsbedarf dürfte in den nächsten Jahren noch deutlich ansteigen. Bei einem Achtel der Brücken ist sogar die Stand- und Verkehrssicherheit beeinträchtig, sodass eine umgehende Reparatur erforderlich wäre.

Die Zahl der Brücken in gutem Zustand sinkt von Jahr zu Jahr. Viele Bauwerke, die sich noch zustandsmäßig im Mittelfeld befanden, rutschen inzwischen zu „Problem-Brücken“ ab. Die Brücken verfallen schneller, als sie instandgesetzt werden. Viele Brücken stammen aus den Sechziger und Siebziger Jahren und sind weder für starken Verkehr noch für schwere LKWs ausgelegt gewesen. Die alten Brücken können den heutigen Anforderungen nicht mehr standhalten.

Das Bild der Infrastruktur, das sich in Deutschland bietet, ist die Folge der Austeritätspolitik der Bundesregierung unter Angela Merkel. Auch mit Finanzminister Scholz (SPD) hat die neoliberale Politik wieder einen neuen Vertreter in der Bundesregierung gefunden. Die Bundesregierung investiert weniger in die Infrastruktur, als andere Industrieländer. Die Investitionen nahmen seit den Neunziger Jahren sogar spürbar ab.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

2 Kommentare zu "Austeritätspolitik der Bundesregierung beschert auch Deutschland marode Brücken"

  1. Hans-Dieter Brune | 16. August 2018 um 20:52 | Antworten

    Merkel schmeißt das Geld zum Fenster raus, für Griechenland und für Fremde, für die eigene Infrastruktur, für Schulen und Straßen nichts da. Sie ist keine oberste Volksvertreterin sondern die oberste Volksausbeuterin.

  2. für die kommenden Jahre ist Milliardenbedarf notwendig. Was wird folgen ?Steuererhöhungen auf allen Ebenen ! So einfach ist das.( Auch Maut für alle) Wir werden schon sehen !

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*