Austeritätspolitik Merkels: Nahrungsmittelversorgung in Griechenland prekär

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Die Folgen der Finanzkrise und Merkels aufgezwungener Austeritätspolitik werden in Griechenland immer unübersehbarer. Sparen, koste es was es wolle. Selbst die Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln ist nicht mehr überall gewährleistet. Deshalb ist es in Griechenland nicht mehr selbstverständlich, dass Nahrungsmittel verfügbar sind. Steuererhöhungen, Privatisierungen, Rentenkürzungen, Liberalisierung der Märkte und des Einzelhandels, Flexibilisierung des Arbeitsrechts. Diese Maßnahmen wurden Griechenland von seinen Gläubigern des Landes, vornehmlich Kanzlerin Merkel und der EU-Kommission, aufgezwungen.

Die dem Land auferlegte Austeritätspolitik hat massive Folgen, wie eine neue Untersuchung des Transnational-Instituts Amsterdam zeigt. Die Armut auf dem Land ist inzwischen so hoch, dass die Versorgung mit Nahrungsmitteln nicht mehr gewährleistet ist. Zwar gibt es Nahrungsmittel, doch die sind meist importiert und für viele Menschen in Griechenland nicht leistbar. Inzwischen sind 40 Prozent der Landbevölkerung von Armut bedroht. Für die Haushalte bedeutet die dem Land aufgezwungene Sparpolitik große Veränderungen des täglichen Speiseplans. Der Anteil der Haushalte, die sich nur noch jeden zweiten bis dritten Tag Fleisch oder Fisch leisten kann, hat sich auf 14 Prozent verdoppelt.

Auch die Arbeitslosigkeit auf dem Land ist innerhalb von zehn Jahren von 7 auf 25 Prozent gestiegen. Von 2008 bis 2013 hat sich das durchschnittliche Einkommen auf dem Land um ein Viertel verringert. Die Ernährungsunsicherheit ist um 14 Prozent gestiegen. Durch die Auflagen der Gläubiger Griechenlands hat sich vor allem die Lage der Kleinerzeuger erheblich verschlechtert. Und die wirkt sich negativ auf die Versorgung der Landbevölkerung mit Nahrungsmitteln aus. Denn der Lebensmittelmarkt mit zuvor staatlichen Lebensmittelgroßhändlern ist liberalisiert worden. Dadurch werden heimische Kleinerzeuger verdrängt. Durch die drei „Rettungspakete“ wurde Griechenland nicht gerettet, sondern zerstört.

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1 Kommentar zu "Austeritätspolitik Merkels: Nahrungsmittelversorgung in Griechenland prekär"

  1. Die Bevölkerungen dieser Welt, sollten die Geißel Geld überwinden. https://mumu1.bplaced.net/forum-mist.html

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