Baden-Württemberg will „Hilfspolizisten“ einsetzen

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Die CDU im baden-württembergischen Landtag fordert „im Kampf gegen die Pandemie“ den Einsatz von sogenannten „Hilfspolizisten“. Rund 670 ehrenamtliche Kräfte könnten helfen, die Zahl der Neuinfektionen wieder „auf ein beherrschbares Maß zu reduzieren“, sagte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Thomas Blenke. „Polizeifreiwillige könnten vor Ort auf den Straßen und Plätzen auf die Menschen zugehen und sie von der Notwendigkeit der neuen Corona-Kontaktbeschränkungen überzeugen.“

Während jahrelang bei der Polizei gespart wurde, scheinen die Finanzen in Corona-Zeiten diesbezüglich kein Problem mehr zu sein. Der SWR berichtet, dass „derzeit Polizeifreiwillige ohnehin bereits im Einsatz seien. Sie würden dort in Aktion sein, wo Personalmangel bei der regulären Polizei vorherrsche. Laien würden den Unterschied gar nicht bemerken. Sie seien zwar keine Beamten und nur eingeschränkt ausgebildet, würden aber Dienstwaffe und Uniform tragen“.

Die Grundausbildung für diese Hilfspolizisten, die Waffe tragen dürfen, beträgt lediglich 84 Stunden. Jährlich muss eine Fortbildung von 18 Stunden absolviert werden. Angesichts dieser dürftigen „Ausbildung“ ist der Einsatz von solchen „Polizisten“ mit Waffe höchst bedenklich. Den Hilfspolizisten fehlt nicht nur das nötige Fingerspitzengefühl in brenzligen Situationen oder eine adäquate psychologische Ausbildung, um angemessen zu reagieren. Der Umgang mit einer Waffe in unsicheren Situationen kann gerade in diesen Zeiten, wo bei vielen Menschen die Nerven ohnehin blank liegen, schnell außer Kontrolle geraten.

Darüber hinaus ist das Vorhaben der BW-CDU moralisch höchst fragwürdig, denn es erinnert an die Hilfspolizei (HiPo), welche nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 gegründet wurde. Die HiPo spielte eine zentrale Rolle bei der Ausschaltung politischer Gegner der Nationalsozialisten, welche dann verhaftet wurden. Gleichzeitig war die HiPo ein Mittel zur Kontrolle der regulären Polizeibeamten, die den neuen NS-Machthabern als „politisch unzuverlässig“ galten.

Vieles, was derzeit in den Regierungen passiert, erinnert in erschreckender Weise an die Geschehnisse vor rund 80 Jahren.

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7 Kommentare zu "Baden-Württemberg will „Hilfspolizisten“ einsetzen"

  1. Irgendwie haben diese „Fälle“ was geistig Umnachtetes?
    Wer sich krank fühlt und Husten hat, geht der neuerdings zu einer Physikerin, einem Ministerpräsideten oder Bürgermeister? Geht der zu einem Journalisten? Oder Virologen?
    Spahn hatte Husten und ist damit auch nicht zu einem Abgeordneten gegangen, um sich untersuchen zu lassen, sondern zu seinem Hausarzt.
    Die Virologie ist die Lehre von den Viren und nicht von den Krankheiten.
    Die Virologie ist Bestandteil der Medizin. Damit ist Drosten draußen. Das ist sozusagen das, was der Pit Stop für KFZ-Werkstätten ist. Pit Drosten kann kann vielleicht Reifen wechseln, aber die Kolbenringe ersetzen oder die Vergaserdüsen prüfen, kann er nicht.
    Die Kurpfuscher im Bundestag und Geistheiler in der Presse sollten endlich einsehen, daß sie diesem Sattel nicht gerecht werden.

    Laßt endlich Ärzte ran!

    • „Laßt endlich Ärzte ran!“

      Wenn das so einfach wäre!

      Es handelt sich um eine politische Krankheit. Da kann ausschließlich der Politiker helfen.

      Vielleicht bekommen wir – aufgeklärt und fortschrittlich wie wir sind – demnächst christdemokratische Straßenlaternen, sozialdemokratische Mülltonnen, grünes Geld, eine Linke Börse und freidemokratische Gefängnisse? Solche Errungenschaften könnten die Corona-„Philosophie“ doch prima vervollständigen helfen.

  2. Dann kommt ja die Wahrheit an den Tag. Die Krisenregierung will wiedergewählt werden, egal wie. Da wird ein Corona – Virus zum Todbringer hochgespielt, nur um Blöde bei der Wahl zu beeinflussen. Falsche Prüftest wurden sicher auch extra hergestellt um die Infektionszahlen hochzujubeln.

  3. Super! So etwas hatten wir doch schon!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Helfer_der_Volkspolizei
    Aber die alten Ideen scheinen ja wieder en vogue.

    • Ja, Menschen die in starken Stress geraten sind, fallen gern in früher erlernte Denk- und Verhaltensmuster zurück. Und Stress haben „die da oben“ ganz gewaltigen. Sie sind in der eigenen Corona-Falle gefangen und können da nicht mehr raus ohne weg von Fenster zu sein.

      Also müssen sie ihre ebenso abenteuerliche wie missratene Politik weiter treiben und so tun, als sei ihre Politik das Non-plus-Ultra, die genialste und erfolgreichste Politik aller Zeiten.

      „Corona“ ist einer von vielen Kriegsschauplätzen des derzeitigen Weltkrieges „Reich gegen Arm“. Dieser Krieg verändert die Zustände in der Welt – was laut US-General Sherman der eigentliche Zweck eines jeden Krieges sei.

      Warren Buffet – einer der reichsten Männer der Welt – hat von der angestrebten Veränderung klare Vorstellungen: „Reich wird den Krieg gegen Arm gewinnen.“

      Das Dumme an der Sache ist, niemand kann den Verlauf und das Ende eines Krieges verbindlich vorhersagen. Der vor 80 Jahren vorhergesagte „Endsieg“ lässt z.B. noch immer auf sich warten; Russen und Amerikaner haben sich in Afghanistan zu Tode gesiegt und sind – sieht man von Toten und Zerstörungen ab – unverrichteter Dinge abgezogen.

      Zu den Unwägbarkeiten des Krieges „Reich gegen Arm“ sind unvorhersehbare Ereignisse. Ein plötzlicher kollektiver Drang nach einem shoot out z.B. könnte ein für „Reich“ unheilvolles Ergebnis bringen. Ich erinnere an den gnadenlosen und zähen Kampf der niederländischen Geusen gegen die übermächtig erscheinenden brutalen spanischen Besatzer.

      Bleiben wir gelassen. Schauen wir Merkel & Co sowie den ‚Zeugen Coronas‘ bei ihrem Ultra-Marathon im Hamsterrad zu. Irgendwann geht ihnen die Luft aus, falls sie nicht schon vorher aus ihrem Hamsterrad heraus geworfen werden. Bspw. von Rechtsanwalt Füllmich & Kollegen.

  4. Hilfspolizisten
    Na da freut sich ja jeder „Denunziant“, der endlich mal seinen Frust (eigenes Versagen) an anderen auslassen will. Mit der Waffe im Halfter kommt man sich doch gleich als „Ich bin hier der Chef“ vor. Jeder „verkappte Nazi“ (ich sag dir wo es langgeht, denn nur ich weiß was richtig und gut für dich ist) freut sich, so einen „Job“ zu ergattern, denn dort kann er endlich mal „seine Meinung“ durchsetzen. Zur Not auch mit der Waffe.

  5. Einsatz von Hilfspolizisten?? Wenn man bedenkt, dass Mitarbeiter im Sicherheitsdienst eine Ausbildung absolvieren müssen, den §§ 34a GewO haben müssen, und in bestimmten Bereichen generell keine Schusswaffen tragen dürfen außer bei keerntechnischen Anlagen, und hoheitlichen Aufgaben, dann ist dieses Vorgehen höchst bedenklich.

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