Begnadigung Assanges im Gegenzug für Hillary-Emails

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Laut einem Bericht der britischen Zeitung „The Guardian“ sollen Mitarbeiter der Trump-Administration dem in Großbritannien inhaftierten Julian Assange die Begnadigung angeboten haben, im Austausch gegen die Quellen für die Emails von Hillary Clinton. Die beiden Mitarbeiter Trumps sollen dem Wikileaks-Gründer einen „Win-Win-Deal“ angeboten haben, um einer Anklageerhebung und Auslieferung in die USA zu entgehen. Konkret solle Assange offenlegen, wer die Emails der Demokratischen Partei und Clintons an seine Webseite Wikileaks geschickt hatte. Damit sollen die Behauptungen, russische Hacker hätten die Emails erbeutet um Trumps Wahl 2016 zu unterstützten, entkräftet werden.

Während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 veröffentlichte Wikileaks eine Reihe von Emails der Demokraten und Clintons, welche der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin erheblich schadeten. Der US-Geheimdienst, damals noch unter Obama, glaubte und unterstellte, Russland habe die Emails gehackt, um die Wahl zugunsten Trumps zu beeinflussen. Assange hatte bereits in den Jahren 2010 und 2011 zahlreiche Geheimdokumente veröffentlicht und wurde damals – noch unter Obama – wegen „Verschwörung zum Hacken von Computern und Verschwörung zur Erlangung und Offenlegung von Informationen“ in 18 Punkten angeklagt.

Werden Funde auf Weiner Laptop veröffentlicht?

Prozess-Verzögerungen gibt es auch hinsichtlich der FBI-Untersuchungen zum Laptop Anthony Weiners. 2016 wurde der Laptop des demokratischen Abgeordneten und Mitarbeiter Hillary Clintons, Anthony Weiner, vom FBI gefunden. Auf dem Laptop wurden ebenfalls Emails von Hillary Clinton sichergestellt. Derzeit beschäftigt sich die FBI-Abteilung für Kindersexualverbrechen mit dem Laptop sowie eine Abteilung, welche die Emails Clintons untersucht, welche  die damalige Staatssekretärin Obamas von einem privaten Email-Server unter anderem an China geschickt hatte.

Auf dem Laptop Weiners, welcher ein verurteilter Kindersexualverbrecher ist, wurden Zehntausende von Clinton-Emails und ihrer Wahlhelferin Huma Abedin, Weiners Ex-Ehefrau gefunden. Offenbar hatte Weiner die Emails Clintons auf seinen Laptop transferiert – möglicherweise als Erpressungsmittel gegen Clinton. Was er damit vorhatte, ist unklar. Das FBI fand jedoch auch eine Datei mit dem Namen „Lebensversicherung“, in der ein Video mit dem Namen „Frazzledrip“ gespeichert war. Das Video soll zeigen, so Aussagen von Michael Flynns Anwältin Sidney Powell, wie Hillary Clinton und Huma Abedin ein Kind in der fürchterlichsten Weise gefoltert haben.

Damaliger FBI-Chef war James Comey, welcher die Untersuchungen gegen Hillary Clinton auf Eis legte, als sie 2016 in den Wahlkampf gegen Donald Trump einstieg. Auch der ehemalige CIA-Chef John Brennan, der ehemalige Chef der National Intelligence James Clapper sowie Andrew McCabe, stellvertretender FBI-Direktor hatten die Untersuchungen gegen Hillary Clinton eingestellt. Seit Monaten ist Sonderermittler und Bundesanwalt John Durham damit beschäftigt, den Fall der Clinton-Emails sowie die sogenannte „Obama-Verschwörung“ – den Spionageskandal gegen Präsident Trump – zu untersuchen.  Wir dürfen auf die Ermittlungsergebnisse gespannt sein. Wenn sie veröffentlicht werden, dürften sie ein Beben auslösen.

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