+++ Berlusconi: Parallelwährung für Italien +++

Watergate Redaktion 23.8.2017

Berlusconi schaltet sich wieder in die italienische Politik ein. Er hat jetzt vorgeschlagen, in Italien eine Parallelwährung einzuführen, die „Neue Lira“ heißen soll, berichtet finanzmarktwelt.de. Berlusconi, Chef der Partei „Forza Italia“ ist, hat bei den Wahlen im kommenden Frühjahr Chancen, mit einer Koalition wieder an die Regierung zu kommen.

Die Lega Nord, die in Umfragen knapp vor der Forza Italia liegt, will sogar staatliche Schuldscheine ausgeben, so der Bericht von finanzmarktwelt.de. Berlusconi will Geld drucken lassen. Die USA, Großbritannien, Russland, China oder Japan hätten ihre Krisen dadurch bewältigt, in dem sie Geld druckten, so Berlusconi. Das solle Italien ebenfalls tun, weil es aktuell so gut wie keine Inflation gäbe, sagte er der italienischen Zeitung Il Giornale.

Die schwächere Parallelwährung soll für den italienischen Binnenmarkt geschaffen werden und schwächer als der Euro sein. Damit will Berlusconi die Konjunktur in Italien ankurbeln und die geldpolitische Souveränität Italiens wiederherstellen. Berlusconi sei davon überzeugt, dass sein Vorschlag mit den Regeln der EZB vereinbar sei.

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