Bischof: Angst vor Islamisierung „keine Hirngespinste“

Islamisierung neu

Nach Ansicht des Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer sind die Ängste vor einer drohenden Islamisierung Deutschlands keineswegs unbegründet. Die Befürchtungen seien berechtigt und „keine Hirngespinste“. Ein kulturelles Nebeneinander von Christentum und Islam sei aufgrund des theologischen Widerspruchs nicht möglich, zitierte ihn die Catholic News Agency.

In Altötting predigte Bischof Voderholzer bei einer Wallfahrt: Die drohende Islamisierung heute würde nicht etwa durch fremde Besatzung oder kriegerische Eroberungen vonstattengehen, sondern durch das Hunderttausendfache Gewähren von Asylerlaubnissen und der Fruchtbarkeit der Asylbewerber. So müsste man im Westen weniger Angst vor äußeren Feinden haben, als vor der eigenen christlichen Glaubensschwäche im Inneren. Die „Unlust an Nachkommenschaft“ in Deutschland könne von Menschen aus anderen Kontinenten nur als „Einladung“ verstanden werden, hierherzukommen, um die Defizite auszugleichen, so Voderholzer.

Voderholzer kritisierte zudem geistliche Würdenträger der Kirche, die sich einen Streit mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) geliefert hätten. Nach Ansicht des Bischofs „gehört das Kreuz in den öffentlichen Raum“. Er könne nicht verstehen, weshalb Söder aus kirchlichen Reihen für sein Vorhaben, das Kreuz in öffentlichen Räumen anzubringen, kritisiert worden sei. Denn das Kruzifix gehöre „zu den Grundlagen des christlichen Europa“ und symbolisiere die religiösen Wurzeln unserer Gesellschaft und des christlichen Zusammenlebens. Ohne dieses Fundament könne es keinen Staat geben.

Schon früher kritisierte Bischof Voderholzer die „Integrationseuphorie“. Bei einem Gebet im Regensburger Dom sagte er: „Die Welt, in der wir leben, ist zutiefst durchdrungen von christlichen Glaubensvorstellungen und den daraus resultierenden Werten.“ Der Islam sei eine „postchristliche Erscheinung“ und habe den Anspruch, die Inhalte des Christentums zu negieren: Den Glauben an den dreifaltigen Gott, die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus und sein Erlösungswerk am Kreuz. „Nur wer seinen eigenen Glauben entweder nicht kennt oder nicht ernst nimmt, kann hier eine weit reichende Integration des Islam als Islam für möglich halten.“

5 Kommentare zu "Bischof: Angst vor Islamisierung „keine Hirngespinste“"

  1. Schade, dass dieser Bischof einer Minderheit in der Kirche angehört. Von hohen Kirchenvertretern ist ansonsten nur überzogene political correctness zu vernehmen. Vielleicht haben sie noch nicht erkannt, dass sie an ihren eigenen Gruben graben.
    Aus der Geschichte sollten sie eigentlich wissen, was „Islamisierung“ bedeutet und wie sie vor sich geht.

  2. Heinz Eberhardt | 12. Juli 2018 um 18:04 | Antworten

    Bin zwar Protestant, kann aber dem Bischhof nur zustimmen!!!!!!!!!!!!

  3. Das ist wenig verwunderlich wenn man die Situation wie sie sich in Deutschland darstellt näher verfolgt. Die Unterwerfung geschieht auf mannigfaltigen Ebenen (Polit-Parteien, Schulen, Medien usw.) Es wird mittlerweile in Westeuropa bereits vorweg tunlichst darauf hingewirkt, dass ja nur nicht die Befindlichkeiten oder „Gefühle“ der eingewanderten Moslem-Scharen irgendwie tangiert werden könnten. Auch ist auffallend, dass mittlerweile in den Nachrichten und Printmedien sowie aktuellen Schulbüchern explizit vom „Propheten Mohammed“ gesprochen wird, also gleichsam ein Bekenntnis zu diesem abgegeben wird.
    Der inhärente Wahn dieser aberraten Religion Mohammet wird aber gerade in diesen Tagen einmal mehr manifest: steine werfende, herum marodierende „Jugendliche“, verbrannte US und Israel-Flaggen, aggressives Gebrüll, brutale Unordnung alles umrahmt von einer barbarischen Hysterie. Neben dem Bolschewismus gibt es keine Ideologie deren feindlich-negative Kraft noch bedauernswerter wäre, wobei mit dem Mohammedanismus die ganze Destruktivität noch eine pseudo-religiöse Verbrämung erhalten hat und diesen Wahn noch gefährlicher macht. Und als wäre das nicht schon schlimm genug ist die politische Linke Schulter an Schulter stehend mit dem Mohammedanismus und bereitet ihm seit Jahrzehnten den Weg der Eroberung.

  4. Michael Arent | 13. Juli 2018 um 9:05 | Antworten

    die „Integrationseuphorie“ der Deutschen Regierung ist Blauäugig die wollen es nicht war haben das die Integration nicht gelingt und noch nie gelungen ist. Die Islamisierung ist schon im sehr hohen Stadium fortgeschritten und keiner merkt es.. Armes Deutschland um die Frauen tut es mir leid die leiten sehr darunter….

  5. Franz Neumayer | 16. Juli 2018 um 9:47 | Antworten

    Endlich mal ein Kirchenmann, der sagt was Sache ist. Die anderen sind scheinbar alle von Merkel geblendet. Aber sogar der Pundespräsi Wulf sagte ja, der Islam gehöre zu Deutschland. Manchmal frage ich mich, ob ich von lauter Blindgängern und Hörgeschädigten umgeben bin.

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