Brexit: Das hohe Ross der EU…

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Die EU wollte am Wochenende nicht mit Großbritannien über die neuen Vorschläge von Premier Boris Johnson sprechen. Der Vorschlag von Johnson sieht im Kern vor, dass es im irischen Teil Großbritanniens künftig einheitliche Regelungen geben solle, unabhängig davon, dass Irland der EU noch angehört und Nordirland Großbritannien. Grenz- und Zollanlagen sollen nicht wieder aufgebaut werden. Damit hat Johnson, sofern er tatsächlich verhandeln möchte, einen unvermuteten, weitreichenden Schritt in Richtung EU vorgenommen. Die EU möchte eine durchlässige Grenze zwischen Nordirland und Irland bis zu dem Zeitpunkt, in dem eine endgültige Regelung vereinbart worden ist. Nordirland würde bis dahin Teil des EU-Binnenmarktes bleiben, um beispielsweise keine Grenzkontrollen zwischen Irland und Nordirland zuzulassen. Großbritannien vermutet dahinter ein Einfallstor dafür, die EU auf der britischen Insel weiterhin schalten und walten zu lassen.

EU sieht Klärungsbedarf

Die EU jedenfalls erklärte, sie sehe bei den Vorschlägen Großbritanniens Klärungsbedarf und erwartet, dass dies zum Beginn der neuen Woche geschehe. Am 17. und 18. Oktober werden die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel zusammentreffen, um über den Stand der Dinge zu sprechen. Sollte bis dahin keine Einigung zustandegekommen sein, will Großbritannien nunmehr nach Auskunft der Regierung die EU schriftlich darum ersuchen, den Brexit zu verschieben. Der ist am 31. Oktober vorgesehen, sollte es zu keiner Einigung kommen. Bis dato hatte Johnson eine Verschiebung stets abgelehnt.

Ob die EU am längeren Hebel sitzt, wie es derzeit möglicherweise den Anschein hat, bleibt fraglich. Die EU würde nach Meinung einiger Volkswirte deutlich an Wirtschaftskraft verlieren, wenn Großbritannien ohne weitere Vereinbarungen aus der EU ausscheidet. So wird unter anderem befürchtet, die Briten könnten eine eigene Freihandelszone mit den USA vereinbaren.  Der Poker bleibt offen – und wir nennen die Hintergründe. 

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5 Kommentare zu "Brexit: Das hohe Ross der EU…"

  1. Historisch betrachtet standen die Briten immer auf der „Richtihen Seite“ ! Brexit: Zustimmung für Johnson steigt ! https://incamas.blogspot.com/2019/09/brexit-zustimmung-fur-johnson-steigt.html

  2. Reichsdeutscher sagt | 6. Oktober 2019 um 12:54 | Antworten

    Mahlzeit Incamas
    Was mich mal sehr interessieren würde ist die Aussage die Briten standen immer auf der richtigen Seite.
    Habe das Ausführungszeichen zur Kenntnis genommen habe aber wie gesagt jeder hat seine eigene Meinung und das ist auch gut so !
    Ihre oder deine Antwort hätte ich über die Britten von geschichtlicher Betrachtung genauer erklärt.
    Das Deutsche Reich war ja wie bekannt mit England verbunden durch die Adeligen Herrscher wie unserem Kaiser Wilhelm.
    Fakt ist aber das die Engländer einer der größten Piraten und Ausbeuter mit den USA bis zum heutigen Tage sind
    Der BREXIT wurde mit 53% vom englischen Volk bestimmt und diese Diskussion über den Austritt dürfte normalerweise nicht mehr immer und immer wieder auf das Neue gestellt werden.
    Fakt ist da die EUDSSR kein Staat oder Land ist sondern von Sozialisten und Bolschewikis geführt und reagiert wird ist dieser Faschisten – Club sofort zu beenden !!!!!!

    • Sehr richtig, Herr Reichsdeutscher. Bin da bei.

      Die EU hat füchterliche Sch**s dass wenn los von EU es wirklich gut geht und so die andere Mitglieder auch los von EU sein wollen.
      Es soll mMn die Briten viel besser gehen. Das ist die grosse Angst in Brüssel.

  3. Was bildet sich die EU bloß ein! Die Schweiz hat erst vor Kurzem auch sein Beitrittsgesuch zur EU zurück gezogen. Die EU hat auch gesunde Mitgliedsstaaten in den Ruin getrieben und ist nur noch eine mafiöse Diktatur und Enteignungspartei.

    • Die EU hat so wie Ich es siehe deutlich den Auftrag Europe zu einem Staat zu machen und danach unter direkte Leitung der Zionisten zu verwalten, wie eine Plantage und die neuen Sklaven.
      An Amerika wird mittlerweile so wie mit Europa fleissig gearbeitet es um zu formieren. Sozialistisch Kommunistisch.
      Amiland & Europa unter Zio-Aufsicht wie eine „glückliche sozialistiche kommunistische Zio-Kolonie“.

      Die Bolsheviks sind wieder zurück und wir können endlich erfahren wie es das Russische Volk gegangen ist unter eine Bolshevikische Diktatur.

      Amen.

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