Brisant: Redenschreiber in Deutschland haben Angst vor Einschränkung der Meinungsfreiheit

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Maas Zensur kommt

Angesichts einiger Vorfälle an deutschen Universitäten hat der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) sich nun zur Meinungsfreiheit in diesem Land geäußert. Der Verband sieht die Meinungsfreiheit in Gefahr. „Gegenwärtig aber versuchen Teile der Zivilgesellschaft, dieses Recht einzuschränken“, äußerte die Präsidentin des Verbandes, Jacqueline Schäfer.

Zivilgesellschaft: Was ist das?

Beobachter meinen, es dürfe zunächst durchaus in Frage gestellt werden, was die teils selbst ernannte Zivilgesellschaft überhaupt sei? Die Zivilgesellschaft leitet sich begrifflich vom Lateinischen „civitas“ ab und beschreibt dort so etwas wie das „Bürgerrecht“, die „Bürgerschaft“. Im Lateinischen wird es sogar als „halbautonome Verwaltungseinheit der mittleren Ebene“ begriffen. All diesen Definitionen ist gemein, dass von Außen kontrollierbar ist, wer Mitglied dieser Bürgerschaft ist und wer nicht.

Im modernen Begriff der „Zivilgesellschaft“, gern in diversen Kommentaren der Leitmedien und vor allem der öffentlich-rechtlichen Medien geführt, ist diese Unterscheidung von Bürgern formal so nicht möglich. Wir sind, im Kern sogar grundgesetzlich geschützt, ja alle „gleich“. Wir genießen mithin Bürgerrechte, so etwa die aktiven und auch die passiven Wahlrechte. Erklärt sich nun eine Gruppe von Kommentatoren, Parteimitgliedern oder Meinungsgleichen selbst zur Zivilgesellschaft, ist dies der formal inkorrekte Versuch, andere aus der Gruppe weg zu definieren. Dennoch wird der Versuch allerorten unternommen.

In diesem Sinne, jetzt greifen wir die Kritik des Verbandes VRdS wieder auf, kann die selbst ernannte Zivilgesellschaft nicht einfach unliebsame Meinungen ausschließen. Der Verband meint, eine „Gesellschaft, die sich Meinungen im Diskurs nicht mehr stellen und damit bilden kann oder will“, verlerne das Denken – und würde anfällig für Diktaturen.  Demokratien, so heißt es weiter und in unserem Verständnis vollkommen richtig, müssten Meinungsvielfalt aushalten. „Niederbrüllen Andersdenkender“ in Universitäten etwa erzeuge Angst, die sich ach brutale Hass-Kampagnen in den sozialen Medien auslösen könnten. Die Redenschreiber zitieren den französischen Revolutionär: „Ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde bis zum Äußersten gehen, damit Sie die äußern dürfen“ – und deshalb präsentieren wir Ihnen hier gerne und voller Freude unsere Meinungen.

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1 Kommentar zu "Brisant: Redenschreiber in Deutschland haben Angst vor Einschränkung der Meinungsfreiheit"

  1. Reichsdeutscher sagt | 27. Oktober 2019 um 15:51 | Antworten

    ich bin auch ein Freidenker und ich lasse mir von der Bananenrepublik BRVD und was soll denn ein Redeschreiber sein das Substantiv ist mir nicht bekannt.
    Ich hatte noch nie eine Angst oder Furcht das zu sagen und zu äußern wie ich die Dinge sehe.
    Daran wird auch diese Irrenanstalt der BRVD nichts ändern ob es diesen Flachpfeifen passt oder auch nicht geht mir im Arsche vorbei.
    Wenn diesen Idioten in der Annahme sein mir das zu verbieten werde ich deren Visage verbiegen oder auf gut deutsch gesagt ihnen die Fresse polieren !!!!

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