Britische Medien fordern militärische Aufrüstung in der Arktis – wegen „russischer Bedrohung“

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Es vergeht kaum ein Monat, in dem Großbritannien keinen Grund findet, um Russland als den „bösen Feind“ hinzustellen. Jetzt machen die britischen Medien erneut Stimmung. RT Deutsch berichtete. Britische Medien fordern jetzt, dass in der Arktis militärisch aufgerüstet werden müsse. Denn Großbritannien laufe ansonsten Gefahr, bei der Ausbeutung arktischer Ressourcen zu kurz zu kommen. Die Gefahr werde vor allem durch Russland verursacht, behauptet der britische Verteidigungsausschuss.

Russland reagierte prompt auf die Meinungsmache der britischen Medien. Die britische Verteidigung benutzte erneut einen Vorwand, um einen Grund für die militärische Aufrüstung in der Arktis zu rechtfertigen. Dieses Vorhaben stehe im Widerspruch zum internationalen Rechtsrahmen und untergrabe die Arbeit des Arktischen Rats, bei dem Großbritannien lediglich ein Beobachterstaat sei.

Der Bericht der britischen Verteidigung bewegt sich sprichwörtlich „auf dünnem Eis“. Der Ausschuss behauptet, dass die „Spannungen in der Arktis“ zwar derzeit gering seien, dies sich aber schnell ändern könne. Für diesen Fall müsse das britische Militär vorbereitet sein. In den britischen Mainstream-Medien wurde die „ernsthafte Bedrohung Großbritanniens durch Russland“ breit gestreut. Aufgrund der Bedrohung müssten die Verteidigungsausgaben erhöht werden, so die Botschaft an die Briten.

Die russische Botschaft in London kommentierte die Medienberichte und hob das Potenzial für Zusammenarbeit hervor: Es gebe keinerlei Konfliktpotenzial in der Arktis. Russland sei stets für eine konstruktive Zusammenarbeit zugunsten des Wohlstands offen. Es sei zu hoffen, dass die britischen Medien ebenfalls erkennen, welche handelspolitischen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der Arktis für Großbritannien und Russland herrschten. Leider scheine sich jedoch der Teil des britischen Establishments durchzusetzen, der nicht für eine friedliche Politik stehe, kritisierte die russische Botschaft.

Großbritannien gibt für Rüstung wesentlich mehr aus als Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien oder jedes andere EU-Land. Die Ausgaben für militärische Rüstung liegen sogar höher, als bei den meisten Nato-Mitgliedern. Großbritannien will sogar drei Prozent des BIP für Rüstung ausgeben. Dafür müsste es allerdings Kürzungen in anderen Haushaltsbereichen geben. Dieser Trend ist auch in Deutschland sichtbar. Besonders in den Ressorts Bildung, Soziales, Arbeit, Pflege und Gesundheit wird zugunsten der Aufrüstung gespart.

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1 Kommentar zu "Britische Medien fordern militärische Aufrüstung in der Arktis – wegen „russischer Bedrohung“"

  1. Den Briten eilt es auch schon so sehr und so lange mit dem Krieg, gell?

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