Britischer Wissenschaftler warnt vor Masseneinsatz von Desinfektionsmitteln

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (5 votes, average: 4,60 out of 5)
Loading...
Unbenanntes Design(35)

In einem Interview mit der britischen Zeitung „Daily Express“ warnt der Forscher Dr. Andrew Kemp vom British Institute of Cleaning Science vor den Folgen des übermäßigen Gebrauchs von Desinfektionsmitteln auf Alkoholbasis. Durch die Überbeanspruchung könnten Viren und Bakterien auf den Händen eine Resistenz dagegen entwickeln. Der massenhafte Einsatz der Desinfektionsmittel, wie er seit Ausbruch der „Corona-Pandemie“ zu beobachten ist, könne „Superbakterien“ schaffen.

Kemp, Leiter des wissenschaftlichen Beirats des Instituts sagte, es sei noch immer nicht bewiesen, dass Handgele auf Alkoholbasis Covid-19-Viren auf der Haut töten. Andere Bakterien und Viren könnten jedoch durch den übermäßigen Gebrauch lernen, auf den Händen zu überleben: „Wenn sich antibiotikaresistente Superbakterien anpassen, um Alkohol zu überleben, könnte dies zu einer ‚Armageddon-Situation‘ führen, warnt Kemp.

Zwar sei die Handhygiene wichtig und das Händewaschen eine wichtige „Waffe“ im Kampf gegen die Verbreitung von Viren und Bakterien. Doch selbst die wirksamsten Desinfektionsmittel könnten nicht jeden einzelnen Erreger vernichten, was schlussendlich noch zu mehr Problemen führen könne. Die überlebenden Bakterien und Viren wären dann irgendwann gegen Alkohol resistent und dann möglicherweise weitaus gefährlicher.

Forscher warnen vor Superbakterien durch Desinfektionsmittel

Dr. Kemp hat seine Forschungsergebnisse im „American Journal of Biomedical Science and Research“ veröffentlicht. Sie sollen demnächst auf einer führenden Konferenz über „Superbakterien“ vorgestellt werden und „werden“, so Kemp, „die Beamten des öffentlichen Gesundheitswesen alarmieren, die sich für den weit verbreiteten Einsatz von Desinfektionsgelen zur Bekämpfung der Ausbreitung von des Corona-Virus ausgesprochen haben“.

Handdesinfektionsmittel waren in den ersten Monaten der „Pandemie“ weltweit ausverkauft und werden nun routinemäßig und gedankenlos von der Öffentlichkeit verwendet. Dr. Kemp ist der Ansicht, dass man sich bei der Bekämpfung von Viruserkrankungen nicht so sehr auf Desinfektionsgele verlassen sollte. Es sei wesentlich wirksamer, sich regelmäßig die Hände mit Seife zu waschen, wobei Erreger mit dem Wasser abgespült werden.

Handdesinfektionsmittel sollte nur als kurzfristige und vorübergehende Maßnahme oder als Ersatz eingesetzt werden, wenn Wasser und Seife nicht verfügbar seien. Die Behauptung vieler Handgele, dass die 99,9 Prozent der Bakterien abtöten, sei irreführend, so Dr. Kemp. Es gebe kein Handdesinfektionsmittel, welches gegen alle Bakterienarten getestet worden sei. Es gebe gegenwärtig sogar keinen Beweis dafür, dass Alkoholgele das SARS-CoV-2-Virus (Covid-19) töten.

Jüngste Forschungen hätten gezeigt, dass die Erreger, die nicht durch Alkoholgele getötet werden, zu hochgefährlichen Krankheitserregern mutieren und sich zahlenmäßig schnell vermehren können. Das bedeute, dass die routinemäßige Anwendung von Handgelen letztlich mehr schade, als nütze, sagte Dr. Kemp.

Die WHO hatte angedeutet, dass es keinen Beweis dafür gebe, dass Desinfektionsmittel zu Superbakterien führen. Aber Studien, darunter eine aus dem Jahr 2018, haben gezeigt, dass die Bakterien immer widerstandsfähiger gegen Alkohol werden.

Dr. Kemp fügte hinzu: „Wir kommen jeden Tag unseres Lebens mit Bakterien und Viren in Kontakt, unser Immunsystem wehrt sie ab, so dass wir uns dessen meist gar nicht bewusst sind.“ Der übermäßige Gebrauch von Desinfektionsmitteln könne dazu führen, dass man in den nächsten zwei oder drei Jahrzehnten nicht mehr in der Lage sein werde, Routineoperationen wie Hüft-OPs sicher durchzuführen, weil sich dann neben antibiotikaresistenten Bakterien auch noch desinfektionsmittelresistente Bakterien entwickelt hätten.

Dr. Kemp wird seine Ergebnisse auf der Internationalen Konferenz zur Resistenz gegen antimikrobielle Mittel im kommenden Oktober in Amsterdam vorstellen.

Professor Jorgan Serup, ein führender Hautexperte am Universitätskrankenhaus Bispebjerg in Kopenhagen, Dänemark, und Präsident der Danish Atopic Eczema Association sagte auch, dass Alkohol die Hände von Kindern schädigen kann. Er sagte, die Verwendung von Desinfektionsmitteln und häufiges Händewaschen sei ein „anerkanntes Risiko für ein aktives Ekzem, das mit Feuchtigkeitscreme nicht wirksam repariert werden kann“.

 

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick

4 Kommentare zu "Britischer Wissenschaftler warnt vor Masseneinsatz von Desinfektionsmitteln"

  1. „WER SICH UMFASSEND INFORMIERT, HAT KEINE ANGST VOR DEM VIRUS, SONDERN VOR DER REGIERUNG“!

    Neue Volksweisheit

  2. Stefan Schembara | 3. September 2020 um 16:08 | Antworten

    Der neuen Volksweisheit ist nichts hinzuzufügen. Mir graut vor der intriganten Regierung in Berlin und vor der arglos-dummen in München.
    (In Chambord gibt es Armleuchter an den Wänden zu sehen.)

    • Verstehe ich leider nicht ganz. Meinen Sie den BM? Der will nur an die höhere
      Position und viele Ober-/Altbayern wären froh, wenn er aus München verschwände.

  3. Selbst wenn der letzte Michel erkennt, dass es sich hier
    um die grösste Volksverarschung seit Menschen Gedenken
    handelt, die verbrecherischen Elemente werden keinen
    Millimeter nachlassen, um uns zu vernichten.

    Dieser PCR-Idioten Test würde keiner wissenschaftlichen
    Prüfung standhalten. Das Lügengebäude soll mit maximaler
    Gewalt aufrecht erhalten werden.

    Man kann diese „Juristen“ nur noch als MERKEL-ARSCHKRIECHER
    und Feiglinge bezeichnen. Sie wissen genau, dass sie sich
    mitschuldig machen – echt erbärmlich !!!

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*