Brüssel will Brexit um zwei Jahre verschieben

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Einen Monat vor dem geplanten Brexit gerät der Brexit Zeitplan immer mehr unter Druck. Theresa May hatte eine für diese Woche geplante Abstimmung im britischen Parlament zum Austrittsverfahren abgesagt. Die Abstimmung wurde auf den 12. März verschoben. Am 29. März soll der Brexit stattfinden.

Nach einem Bericht der britischen Tageszeitung „The Guardian“ soll Brüssel nun prüfen, ob der Brexit auf 2021 verschoben werden kann. Der Plan wird vom Europäischen Ratspräsident Donald Tusk und dem Generalsekretär der EU-Kommission, Martin Selmayr, unterstützt. Mit dem längeren Verbleib Großbritanniens könne der Backstop vermieden werden, so die Begründung.

Inzwischen wollen auch immer mehr Regierungsmitglieder der britischen Regierung einen ungeregelten Brexit verhindern, heißt es in der britischen „Daily Mail“. Denn ein „No-Deal“ könne die nationale Sicherheit schwächen, die Ökonomie stark schädigen und zum Verfall des Vereinigten Königreichs führen. May ist weiterhin bestrebt, die EU am 29. März mit einem Vertrag zu verlassen. Es habe bereits Fortschritte bei den Gesprächen mit Vertretern der EU gegeben.

Während die Medien den Briten bei einem harten Brexit ein Wirtschaftschaos prophezeien, ist ein britischer Wirtschaftsprofessor ganz anderer Meinung. Der ehemalige Thatcher-Berater Patrick Minford ist davon überzeugt, dass der Brexit Großbritannien auch mit einem „No-Deal“ in eine „glänzende Zukunft“ führen werde. Watergate.tv berichtete.

Hinter der Verschiebung des Brexit dürften vielmehr Interessen der Finanzindustrie stehen. Theresa May kämpft an zwei Fronten: Die Mehrheit der Briten ist gegen eine Verschiebung des Brexit. Stellt sich May gegen das Referendum, verliert sie womöglich ihren Posten als Regierungschefin. Die Regierungsmitglieder wollen aber unter keinen Umständen den von der EU vorgeschlagenen Deal akzeptieren.

Auf der anderen Seite steht die Europäische Union und die Euro-Finanzindustrie. Dahinter stehen große finanzielle Interessen. Die EU verliert einen großen Nettozahler und sieht in Großbritannien außerhalb der EU einen heranwachsenden Konkurrenten zu EU. Das Finanzimperium „City of London“ hat Angst um seine Billionen. Mit einem Austritt aus der EU verlieren die Londoner Bankenkonzerne ihre bisherigen unbeschränkten Freiheiten in der EU.

Billionen Gelder sind daher bereits nach Frankfurt transferiert worden, aus Sorge, sich nicht mehr an den ertragreichen Euro-Geschäften bereichern zu können. Die Geldflucht der Billionäre ist ein Zeichen dafür, dass die Globalisten längst davon überzeugt sind, dass es zum Brexit kommen wird, unabhängig davon, ob es zu einer Verschiebung des Austrittstermins kommt. Eine Verzögerung des Brexit käme den Finanzkonzernen gelegen, um ihre Geldgeschäfte in Sicherheit zu bringen.

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