Buckingham Palast weiter unter Druck: Kronzeugin gibt BBC-Interview

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Der britische Sender BBC hat angekündigt, am Montagabend um 22 Uhr (MEZ) auf BBC One ein Interview mit der Kronzeugin im Epstein-Skandal um Kindersexhandel und Missbrauch durch Prinz Andrew, Virginia Giuffre Roberts, auszustrahlen. Nach dem Interview mit Prinz Andrew, das die britische Monarchie erneut in eine Krise gestürzt hat, dürfte das Interview der Kronzeugin die Monarchie an den Rand des Untergangs bringen.

Wie die britische Zeitung „The Guardian“ nun berichtete, will die britische Polizei Scotland Yard die Ermittlungen zu Prinz Andrew einstellen. Scotland Yard begründet seine Entscheidung damit, dass Virginia Roberts Giuffre, die behauptet von Prinz Andrew als Minderjährige mehrfach zum Sex gezwungen und nach Großbritannien verschleppt worden zu sein, habe es „versäumt, ihre Beschwerde gegen Prinz Andrew im Jahr 2015 vorzubringen und den Fall durch die Polizei untersuchen zu lassen.“

Scotland Yard begründete seine Entscheidung zudem damit, dass es mit Strafverfolgungsbehörden anderer Länder zusammenarbeite und zu dem Schluss gekommen sei, keine Strafuntersuchung einzuleiten, weil sich „die Aktivitäten und Beziehungen außerhalb des Vereinigten Königreich konzentrieren würden.“ Giuffre behauptet, sie sei dreimal zum Sex mit Prinz Andrew gezwungen worden, unter anderem 2001 im Londoner Haus seiner Freundin Ghislaine Maxwell.

Giuffre beschuldigte Scotland Yard der Korruption und schrieb auf Twitter: „Zuerst sagt mir Scotland Yard, dass sie das Haus von Ghislaine Maxwell untersuchen werde. Dann höre ich, dass ihnen untersagt wurde, die Untersuchungen fortzusetzen, so wie es dem FBI untersagt wurde. Korruption in den höchsten Ebenen der Regierung.“ Am Donnerstagabend veröffentlicht dann der Sender BBC einen Trailer des Interviews mit Virginia Roberts Giuffre, das am Montagmorgen ausgestrahlt werden soll.

Scotland Yard bestätigte, dass tatsächlich Ermittlungen in die Wege geleitet wurden und Giuffre umfassen befragt wurde. Dann allerdings hat die Behörde vom „Crown Prosecution Service“ (Strafverfolgungsdienst der Krone) einen „Ratschlag“ erhalten und daraufhin die Entscheidung getroffen, dass der Fall außerhalb ihrer Zuständigkeit liegt. Damit sei „eine vollständige strafrechtliche Untersuchung“ nicht gerechtfertigt: „Wir kamen daher zu dem Schluss, dass der MPS (Metropolitan Police Service) nicht die geeignete Behörde ist, um unter diesen Umständen Untersuchungen durchzuführen.“

Prinz Andrew wird also, wie bereits vermutet, weder verhört, noch angeklagt, noch verurteilt werden, obwohl gegen ihn schwerwiegende Anschuldigungen erhoben wurden, die mutmaßlich mit Beweisen untermauert werden können. Es zeigt sich wieder einmal erneut, dass bestimmte „Kreise“, die auf dieser Welt die Strippen ziehen (Prinzessin Diana sprach in einem Fernsehinterview von den „Lizards“, den Echsen), noch immer unantastbar sind und straffrei schalten und walten können (morden, vergewaltigen, Kannibalismus betreiben) wie sie wollen. Hoffentlich gelingt es Trump, diesen Sumpf auch bald trockenzulegen. Sehen Sie auch hier die folgenden Hinweise.

 

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2 Kommentare zu "Buckingham Palast weiter unter Druck: Kronzeugin gibt BBC-Interview"

  1. Wozu das Royal-Bashing und die Endzeitstimmung im Zusammenhang mit der englischen Monarchie? Die Zeiten der Sippenhaft sind längst vorbei. Und nur weil ein nicht amtierender Royal vom Weg der Tugendhaftigkeit abgekommen ist, muss doch nicht ein gut funktionierendes System in Frage gestellt werden.

  2. Hans-j.Czerwonka | 4. Dezember 2019 um 16:57 | Antworten

    Nun, es ist ein ziemlich schwarzer Weg, und dass es fuer die Royals ein gut funktionierendes System ist steht außer Frage . Die Fehler und Machenschaften dieses “ gut funktionierenden Systems” haeufen sich schon stark ! Denken Sie mal an die franzoesische Revolution und wie ploetzlich der Sturm losging.

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