+++ Bundesnachrichtendienst streut absichtlich Russland-feindliche Informationen +++

Desinformation PUtin

Es gehört anscheinend zur allgemeinen Praxis, dass Geheimdienste Journalisten absichtlich und heimlich Informationen geben, die manipulativ sind. So versorgt der Bundesnachrichtendienst Journalisten mit Negativ-Informationen über Russland. Ausgewählte Vertreter von Presse und Medien erhalten demnach bei geheimen Gesprächen gezielte, nicht-öffentliche Informationen vom Bundesnachrichtendienst, berichtet der Tagesspiegel.

Der Präsident des BND Kahl, soll bei einem Treffen einer CSU-nahen Stiftung Russland als potenzielle Gefahr bezeichnet haben, die sich mit Cyber-Mitteln den amerikanischen Wahlkampf manipuliert habe. Zudem sei die Mobilisierung und Modernisierung der russischen Streitkräfte beunruhigend.

Normalerweise soll der Bundesnachrichtendienst nur die Bundesregierung beraten und darf die Presse nicht mit solchen „Informationen“ versorgen. Dem Tagesspiegel liegen aber Informationen vor, die belegen, dass der BND ausgewählte Journalisten vollumfänglich informiert hat.

Die geheime Weitergabe von vertraulichen und gezielten Informationen und Desinformationen gehört aber zur gängigen Praxis von Geheimdiensten und Bundesregierung. Die ausgewählten Journalisten verpflichten sich, über die Gespräche und Informationsquellen Stillschweigen zu bewahren. Die (Des-)Informationen werden dann aber trotzdem veröffentlicht, ohne die Quelle zu nennen.

Watergate.tv meint: Aus diesen Gründen sind Berichte aus den Mainstream-Medien mit Vorsicht zu genießen. Um ein breiteres Bild über Hintergründe zu Berichterstattungen zu erhalten und sich eine Meinung bilden zu können, müssen unterschiedliche Quellen herangezogen werden. Dies werden wir auf Watergate.TV für Sie weiterhin umsetzen.

Watergate Redaktion 19.12.2017

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